Entwicklung

Auf Seiten und Inhalte per API zugreifen: TemplaVoilà für Extension-Entwickler

Die kürzlich veröffentlichte Version 1.0 der alternativen Templating-Engine TemplaVoilà beinhaltet neben ausgereiften Funktionen und mehr Stabilität vor allem eine neue API. Sie ermöglicht die Verwendung von TemplaVoilà-Funktionen in eigenen Erweiterungen.

Spätestens
seit der Version 1.0 funktionieren die meisten anderen
TYPO3-Erweiterungen problemlos im Zusammenspiel mit TemplaVoilà.
Anwendungsentwickler, die Inhaltselemente und Seiten gezielt
verändern oder auslesen möchten, müssen sich jedoch
mit einigen Besonderheiten auseinandersetzen. Zu diesem Zweck steht
nun eine Programmierschnittstelle zur Verfügung, die das
Anlegen, Verändern und Analysieren von Inhalten in TemplaVoilà
auf einfache Weise zugänglich macht.

Um die Notwendigkeit dieser
Sonderbehandlung zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die
Unterschiede zwischen TemplaVoilà und dem herkömmlichen
Templating-Ansatz.

Referenzen und Zuordnung über
PID

Ein wichtiges
Feature von TemplaVoilà ist die Wiederverwendbarkeit von
Inhaltselementen. War es bisher nicht möglich, denselben Inhalt
ohne Weiteres auf mehreren Seiten zu verwenden, so lässt sich
dies in TemplaVoilà elegant durch Referenzierung
bewerkstelligen. Eine Referenz verhält sich dabei ganz genauso
wie sein Original, denn beide basieren auf ein und demselben
Datensatz. Werfen wir einen Blick in die Tabelle „tt_content“
(dort werden die Inhaltselemente gespeichert):

Das
Inhaltselement Nr. 23455 ist auf der Seite Nr. 9431 verankert. Möchte
man den Inhalt einer Seite ausgeben, genügt es, eine
Datenbankabfrage für alle Elemente mit einer bestimmten pid
auszuführen. Soll dasselbe Inhaltselement auf einer weiteren
Seite verwendet werden, kommt man mit der pid jedoch nicht weiter,
denn es kann jeweils nur die ID einer einzelnen Seite eingetragen
werden.

Um Referenzierung zu ermöglichen,
dreht TemplaVoilà den Spieß einfach um: Anstatt die
Information, auf welcher Seite das Element angezeigt werden soll, im
Element selbst zu speichern, enthält nun der Datensatz der
jeweiligen Seite die IDs der Inhaltselemente, die dort abgelegt
wurden. Das Feld pid wird damit im Prinzip überflüssig und
dient nur noch als Hinweis, auf welcher Seite das Element
ursprünglich angelegt wurde.

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