Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

t3n 4

Auf Seiten und Inhalte per API zugreifen: TemplaVoilà für Extension-Entwickler

    Auf Seiten und Inhalte per API zugreifen: TemplaVoilà für Extension-Entwickler

Die kürzlich veröffentlichte Version 1.0 der alternativen Templating-Engine TemplaVoilà beinhaltet neben ausgereiften Funktionen und mehr Stabilität vor allem eine neue API. Sie ermöglicht die Verwendung von TemplaVoilà-Funktionen in eigenen Erweiterungen.

Spätestens seit der Version 1.0 funktionieren die meisten anderen TYPO3-Erweiterungen problemlos im Zusammenspiel mit TemplaVoilà. Anwendungsentwickler, die Inhaltselemente und Seiten gezielt verändern oder auslesen möchten, müssen sich jedoch mit einigen Besonderheiten auseinandersetzen. Zu diesem Zweck steht nun eine Programmierschnittstelle zur Verfügung, die das Anlegen, Verändern und Analysieren von Inhalten in TemplaVoilà auf einfache Weise zugänglich macht.

Um die Notwendigkeit dieser Sonderbehandlung zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Unterschiede zwischen TemplaVoilà und dem herkömmlichen Templating-Ansatz.

Referenzen und Zuordnung über PID

Ein wichtiges Feature von TemplaVoilà ist die Wiederverwendbarkeit von Inhaltselementen. War es bisher nicht möglich, denselben Inhalt ohne Weiteres auf mehreren Seiten zu verwenden, so lässt sich dies in TemplaVoilà elegant durch Referenzierung bewerkstelligen. Eine Referenz verhält sich dabei ganz genauso wie sein Original, denn beide basieren auf ein und demselben Datensatz. Werfen wir einen Blick in die Tabelle „tt_content“ (dort werden die Inhaltselemente gespeichert):

Das Inhaltselement Nr. 23455 ist auf der Seite Nr. 9431 verankert. Möchte man den Inhalt einer Seite ausgeben, genügt es, eine Datenbankabfrage für alle Elemente mit einer bestimmten pid auszuführen. Soll dasselbe Inhaltselement auf einer weiteren Seite verwendet werden, kommt man mit der pid jedoch nicht weiter, denn es kann jeweils nur die ID einer einzelnen Seite eingetragen werden.

Um Referenzierung zu ermöglichen, dreht TemplaVoilà den Spieß einfach um: Anstatt die Information, auf welcher Seite das Element angezeigt werden soll, im Element selbst zu speichern, enthält nun der Datensatz der jeweiligen Seite die IDs der Inhaltselemente, die dort abgelegt wurden. Das Feld pid wird damit im Prinzip überflüssig und dient nur noch als Hinweis, auf welcher Seite das Element ursprünglich angelegt wurde.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden