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Volle Kontrolle: Tipps zur Hoster-Wahl bei Root Servern

© egris, Fotolia.com In den letzten beiden t3n-Ausgaben standen „Hosting-Angebote für Reseller“ und „Managed Server“ im Mittelpunkt der Hosting-Artikelreihe. Diesmal beleuchten wir das Thema „Root Server“. Während bei einem Managed Server der Hoster einen Großteil der administrativen Aufgaben übernimmt, ist man bei einem Root Server selbst für den reibungslosen Betrieb verantwortlich. Das bedeutet zwar mehr Aufwand, sorgt aber auch für größere Flexibilität und spart zudem Kosten. Wir zeigen, worauf man bei der Wahl eines Root Servers achten sollte und vergleichen die Angebote zahlreicher Hoster.

Der Name „Root Server“ entstammt dem Linux/Unix-Umfeld. Wer „root“ ist, hat auf einem System uneingeschränkte Rechte – aber auch die Pflicht, sich sorgfältig um alles zu kümmern, etwaige Probleme selbst zu beheben und zu wissen, was er da tut. Angebote gibt es in diesem Produktsegment viele, die sich in Bezug auf Preis, aber auch Leistung teilweise deutlich unterscheiden.

Das Basissystem

An erster Stelle steht die Entscheidung zur gewünschten oder benötigten Hardware. Je nach individuellen Bedürfnissen kommen hier bei manchen Anbietern etwas „betagte“, dafür aber günstigere Systeme zum Einsatz, zum Beispiel auf Basis des Prozessors Intel Pentium 4. Andere Anbieter setzen auf moderne Multi-Core- oder Mehrprozessorsysteme. Wer auf dem Server virtuelle Systeme betreiben möchte, sollte auf eine moderne CPU mit Hardware-Virtualisierungsfeatures achten, die Voraussetzung für aktuelle Lösungen wie KVM oder Hyper-V sind. Aber auch dies ist heutzutage bereits im „Standard-Segment“ möglich, wie unsere Vergleichstabelle zeigt. Der enthaltene Arbeitsspeicher wird je nach Einsatzzweck in der Regel zwei bis vier Gigabyte und aufwärts betragen.

Der Festplatten-Speicherplatz wird in den meisten Systemen durch lokale Festplatten realisiert. Hier empfiehlt sich der Einsatz von mindestens zwei redundanten Festplatten, um einer der häufigsten Ursachen für Hardware-Probleme vorzubeugen und nach Möglichkeit eine Neuinstallation oder Rücksicherung aus einem Backup inklusive der hiermit verbundenen Downtime und Arbeit zu vermeiden. Das dies mittlerweile „Standard“ ist, zeigt die Vergleichstabelle. Bei der Nutzung eines RAID1, also der gespiegelten Speicherung von Daten auf beide Festplatten, ist selbstverständlich nur der Platz einer einzigen Festplatte nutzbar. Ob die Festplatten in einem Software- oder Hardware-RAID betrieben werden, hängt von den persönlichen Vorlieben sowie dem benötigten Durchsatz ab. Der Durchsatz ist bei Hardware-RAID-Systemen meist höher, da hier der Controller die Arbeit übernimmt und zudem Zugriff auf einen separaten Cache-Speicher (in der Regel 128 bis 256 MB) hat. In manchen Rechenzentren besteht außerdem die Möglichkeit, Speicherplatz auf zentralen SAN/NAS-Systemen (z. B. per iSCSI) anzumieten.

Wer es bevorzugt, Hardware eines bestimmten Herstellers einzusetzen, beispielsweise wenn man mit bestimmten Controller-Modellen gute oder schlechte Erfahrungen in Bezug auf Treiber oder Langlebigkeit gemacht hat, findet auch dieses Kriterium in unserem Vergleich. In der Regel sind jedoch auch „Noname“-Systeme durchaus solide und verwenden Komponenten namhafter Hersteller.

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