Software & Infrastruktur

Der lange Weg nach Phoenix: TYPO3 5.0

TYPO3 ist mittlerweile ein enorm erfolgreiches CMS. Aus dem kleinen Programm des Dänen Kasper Skårhøj ist ein leistungsfähiges System geworden. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Um weitere fünf, zehn oder mehr Jahre Erfolg zu haben, muss sich TYPO3 weiterentwickeln. Ziel ist es, mit aktuellen Techniken eine neue Basis zu schaffen, die sich dennoch wie TYPO3 anfühlt und die Seele des Systems erhält.

Die weite Verbreitung von TYPO3 ist für die Arbeit an Version 5 Segen und Fluch zugleich. Die geplante und notwendige Runderneurung des Systems bedeutet den Bruch mit der seit Jahren aktiv gepflegten Kompatibilität des Systems zu älteren Extensions und Inhalten. Außerdem fällt es mitunter schwer bei Null anzufangen, wenn man den Funktionsumfang und die Flexibilität von TYPO3 vor Augen hat.

Gründe für den Neuanfang

Dennoch gibt es gute Gründe für eine fundamentale Erneuerung des Systems von innen heraus:

  • Die Komplexität des TYPO3-Kernsystems sorgt für eine lange Einarbeitungszeit und die Architektur ist an einer Grenze angelangt, die die weitere Entwicklung erschwert.
  • Das Datenmodell ist zu unflexibel und der direkte, SQL-zentrierte Zugriff verursacht zahlreiche Probleme
  • Neue PHP-Versionen bieten wesentlich bessere Möglichkeiten um Objektorientierung umzusetzen, das Fehler-Handling zu verbessern und den Entwicklern durch saubere Schnittstellen Freude zu machen
  • Die Nutzung neuer innovativer Techniken wird durch die notwendige Abwärtskompatibilität beschränkt
  • Eine neue Architektur kann bessere Konnektivität mit Drittsystemen durch Einbindung von Standardprotokollen wie SOAP oder WebDAV bieten

All diese Gründe führten nach zahlreichen vorbereitenden Diskussionen zur Gründung eines Projekts [1], das die Entwicklung einer neuen TYPO3-Version verfolgt.

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