Software & Infrastruktur

Sicherheit, Routing, Persistenz – es geht voran!: TYPO3 5.0

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So konnte Robert Lemke in einer intensiven Profiling-Session wenig überraschend feststellen, dass die intensive Nutzung von Reflection im AOP-Framework ausgiebig Resourcen frisst. Es folgte ein intensives Refactoring und die Implementierung eines ReflectionService, der Reflection-Informationen cached. FLOW3 wurde so rund acht mal schneller – nicht schlecht für den Anfang.

Kann es denn schon speichern?

Persistenz ist eine der wichtigsten Funktionen für ein Framework, das als Basis für ein CMS dienen soll. FLOW3 soll Domain-Objekte so transparent wie möglich speichern: ein „Customer“-Objekt zu erzeugen und zum „Customer Repository“ hinzuzufügen soll ausreichen. Keine Datenbank, keine save-Methode – alles automatisch. Das von den FLOW3-Entwicklern gewählte Konzept orientiert sich stark am Domain-Driven-Design und bietet Support für die entsprechenden Konzepte von Repositorys und Aggregates. Hier ein Überblick über die wichtigsten Fakten:

  • Das Klassen-Schema wird automatisch aus dem Quelltext erzeugt – es muss keine zusätzliche XML-Datei geschrieben werden.
  • Eigenschaften-Typen und Informationen zum Model (Repository, Entity, Value Object) werden als Annotations in der Quelltext-Dokumentation angegeben.
  • Das TYPO3 Content Repository ist das Standard-Backend für die Persistenzschicht.
  • Bestehende relationale Datenbanken können transparent in das Content Repository eingebunden werden. Über eine sorgfältig ausgearbeitete Konfigurations-Syntax kann dieser virtuelle Teilbaum dann von der Persistenzschicht genutzt werden.

Momentan ist die Persistenzschicht nicht vollständig umgesetzt, das Speichern neuer Objekte im Content Repository sowie das wiedererwecken von Objekten aus einer statischen Abbildung ihrer „inneren Werte“ funktionieren jedoch schon. Mit Erscheinen dieser Ausgabe sollte der Kreis geschlossen sein.

Sicherheitsaspekte

Das Security-Framework von FLOW3 ist derzeit zu großen Teilen noch ein Konzept, aber zumindest die Interfaces sind bereits in Subversion eingecheckt [8]. Andreas Förthner hat alle Security-Frameworks dieser Galaxis betrachtet und ganz im Stile von FLOW3 nur die guten Eigenschaften übernommen.

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