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Lösungen für eine bessere Performance in TYPO3 Version 4: TYPO3 ausreizen

    Lösungen für eine bessere Performance in TYPO3 Version 4: TYPO3 ausreizen

Die dmc digital media center GmbH betreibt E-Commerce-Shops auf Basis von TYPO3 mit mehreren Millionen Seitenabrufen und über 100 Gigabyte Traffic pro Tag. Für einen reibungslosen Betrieb mit vertretbarem Bedarf an Hardware wurden zentrale Komponenten von TYPO3 erweitert oder ersetzt. In diesem Artikel stellen wir einige dieser Lösungen vor und geben Hinweise auf weiteres Potenzial zur Steigerung der TYPO3-Performance.

Für Kunden im E-Commerce-Segment wurde eine Shop-Plattform auf Basis von TYPO3 entwickelt, welche die Stärken von TYPO3 als Content Management System nutzt, um typische Komponenten eines Onlineshops erweitert und diesen an diverse Backend-Systeme (ERP-Systeme, externe Dienstleister) anbindet. TYPO3 ist von Hause aus nur dann schnell, wenn eine Seite vollständig zwischenspeicherbar ist. Dies ist aber im E-Commerce-Umfeld mit dynamischen Warenkorbanzeigen und anderen benutzerabhängigen Elementen nur schwer bis gar nicht möglich.

Schnellere Webseiten bringen mehr Umsatz

Dieser Artikel stellt einige der Ad-hoc-Maßnahmen vor, die auch bei nur teilweise im Cache zwischengespeicherten Seiten noch einen hohen Durchsatz und damit möglichst kurze Wartezeiten bewirken. Zum einen erhöht eine schnelle Auslieferung der Webseiten die Kundenzufriedenheit und damit den potenziellen Umsatz des Shops. Zum anderen sind die Webserver schnell wieder „frei“ und können eine weitere Seitenanfrage für einen weiteren Kunden abarbeiten. Wenn mehrere hundert Benutzer gleichzeitig im System surfen und pro Tag sechs- bis siebenstellige Umsätze generiert werden, zählt nun mal jede Millisekunde.

Skalierbare Hardware-Landschaft

Um die hohe Anzahl an Seitenabrufen verarbeiten zu können, muss die Auslieferung der Seiten auf mehrere Webserver verteilt werden. Bewährt hat sich dabei die Verwendung eines Loadbalancers, der alle Anfragen von außen entgegennimmt und an ein Cluster von Webservern weiterleitet. Der Loadbalancer übernimmt zusätzlich die SSL-Verschlüsselung von sicherheitssensitiven Inhalten, etwa im Bestellprozess. Da der Loadbalancer dies durch ein Hardware-Modul erledigt, ist die Verschlüsselung deutlich schneller und entlastet die Webserver.

Jeder Webserver ist eine eigenständige Maschine (häufig IBM Blades) mit mindestens zwei CPU-Kernen und zwei Gigabyte RAM. Über ein Gigabit-Netzwerk sind alle Webserver miteinander und mit dem Loadbalancer verbunden.

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