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TYPO3 – Internationale Marktkommunikation

    TYPO3 - Internationale Marktkommunikation

Es gibt viele Elemente, die man heute getrost als Katalysator für den großen Erfolg von TYPO3 bezeichnen kann. Natürlich ist es an erster Stelle TYPO3 selbst und die Community, die mit viel Herz und Commitment an der Weiterentwicklung gearbeitet hat und auch weiter arbeitet. Aber es ist auch der Markt – die Welt abseits von TypoScript, PHP und Templates.

Der Markt hat TYPO3 mitgeformt und dadurch zu einer echten Existenzgrundlage für TYPO3-Partner wie Agenturen, Entwickler, Hosting-Provider oder auch Systemhäuser gemacht. Diese Partner sind die natürliche Schnittstelle zwischen TYPO3 und dem Markt und Sie haben im Laufe der Zeit die Funktion von individuellen Marketing-Units übernommen. Sie positionieren TYPO3 jeweils in ihrem ganz eigenen Sinne als Lösung für den Mittelstand, als Enterprise-Level-Framework oder auch als CMS für die öffentliche Hand, je nachdem wie sich der Anbieter selbst positioniert.

Unabhängig von der Diskussion, was TYPO3 für wen im einzelnen genau darstellt und bedeutet, liefern die TYPO3-Partner den Verantwortlichen auf Endkundenseite die relevanten Argumente und überzeugen anhand von Nutzen. Sie setzen infolge kundennahe Anforderungen um und stellen diese bestenfalls als Extensions der gesamten Community bereit. Nicht zuletzt geben sie das entscheidende Feedback an das Core Developer Team, damit kundennahe Ideen und Anforderungen in das System einfließen können. Dies ist zweifellos eine hochgradig erfolgreiche Symbiose, welche TYPO3 und die Endkunden zueinander führt und im Regelfall auch beisammen hält. Doch seit einiger Zeit herrscht leichte bis mittlere Nervosität bei vielen beteiligten TYPO3-Partnern. Denn dort, wo über einen relativ langen Zeitraum hinaus eine lockere und gewinnbringende Atmosphäre herrschte, baut sich verstärkt Druck auf: Ein enormes und kaum überschaubares Wachstum in Zentraleuropa einerseits und das Aufkeimen von lokalen Communitystrukturen in Übersee oder Asien andererseits werfen elementare Fragen auf. Die strategische Positionierung und das Marketing von TYPO3 werden auf breiter Front diskutiert. Die Themen Branding und integrierte Kommunikation tauchen auf der Agenda auf.

Dies sind im engeren Sinne alles Themen der Marktkommunikation, die in einer eher technisch orientierten OpenSource-Community naturgemäß funktionell unterbesetzt sind. Vor allem aber sind sie auf dem internationalen Niveau, auf dem sich TYPO3 heute und in Zukunft noch sehr viel umfassender bewegen wird, nicht zentral abbildbar. Dass die TYPO3 Association hierfür nicht herhalten kann und darf, liegt auf der Hand, denn die Ressourcen sind hier nicht nur begrenzt, sondern zudem auch auf gänzlich andere, ebenfalls wichtige Aufgaben wie Core-Development, Qualitätssicherung u.s.w. konzentriert.

Doch die Frage, wie sich TYPO3 zukünftig vermarkten soll, bleibt keinesfalls unbeantwortet. Ganz im Gegenteil – sie wurde schon längst von den herrschenden Marktrealitäten beantwortet. Es waren und sind die TYPO3-Partner, die das wichtigste Sprachrohr für TYPO3 darstellen. Und sie werden es auch in Zukunft bleiben müssen – ganz im Sinne einer echten OpenSource-Community. Lediglich für einen professionelleren Rahmen muss gesorgt werden. Und dieser Rahmen wird typo3.com in der Funktion eines internationalen Portals für die Marktkommunikation.

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