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Viral Marketing

    Viral Marketing

Die Vermarktung eines Software-Produkts am globalen Markt ohne ausreichendes Kapital scheint schier unmöglich. Marketingkampagnen sind teuer, häufig ineffizient und viele der verbreiteten Nachrichten erreichen die Zielgruppe entweder gar nicht oder diese fühlt sich durch sie sogar genervt. Doch wie vermarktet man ein kostenloses Produkt wie TYPO3, ohne Kapital für ein weltweites Marketing in die Hand zu nehmen? Die Lösung heißt: Viral Marketing.

Kernaspekt des viralen Marketings ist „Word of Mouse“, die Online-Version der bekannten Kundenempfehlung „Word of Mouth“. Die Erfinder des Begriffs „Viral Marketing“, Steve Jurvetson und Tim Draper (die Gründer von hotmail.com), konnten vor Jahren durch den Eintrag „Get your FREE E-Mail at Hotmail“ in der Fußzeile jeder gesendeten E-Mail weltweite Verbreitung erreichen, bei einem Marketingbudget von gerade mal 50.000 US-Dollar. 18 Monate später waren 12 Millionen Benutzer registriert - ein Rekord.

Arten und Ziele des Viral Marketing

Man unterscheidet zwischen dem aktiven („active“) und dem reibungslosen („frictionless“) viralen Marketing. Beim aktiven viralen Marketing spielt die traditionelle Mundwerbung eine starke Rolle. Ein Produkt wie TYPO3 ist zwar ausschließlich im Internet zu erhalten, jedoch vermarktet sich das Produkt nicht von selbst, etwa durch die Benutzung, sondern muss aktiv viral beworben werden. Die Hotmail-Kampagne hingegen ist ein klassisches Beispiel für reibungsloses virales Marketing.

Ziel eines Produkts sollte es sein, in den Bereich des reibungslosen viralen Marketings zu gelangen, da so die „Offline-Empfehlungen“ durch die einflussreicheren „Online-Empfehlungen“ ersetzt würden.

TYPO3 müsste sich, alleine durch die Verwendung des Produkts ,zielgerichtet von selbst promoten. Dabei darf diese Werbung jedoch nicht als SPAM empfunden werden. Beispiele hierfür wären TYPO3-Downloadbutton in Mailinglisten, Empfehlungsbutton im Frontend-Bereich jeder TYPO3-Installation, E-Mail-Signaturen mit Links zu TYPO3 etc.

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