Entwicklung

Kostenfreie Virtualisierung in professioneller Umgebung: VMware Server

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Die Anzahl unterstützter Gastsysteme wurde gegenüber dem Vorgänger nochmals erweitert, was den Anwender in die Lage versetzt, nahezu jedes x86-basierte Betriebssystem in der virtuellen Maschine zu betreiben. Dabei existieren keine Beschränkungen in Homogenität – es können beispielsweise Solaris, SuSE Linux und Windows 2000 gleichzeitig auf dem gleichen VMware Server (der unter Windows oder Linux laufen kann) betrieben werden. Darüber hinaus ist es wie bei vielen Virtualisierungsprodukten möglich, die Hardware der virtuellen Maschine in vielseitiger Weise anzupassen. Ob die VM mehr Hauptspeicher oder die 4. SCSI Festplatte benötigt, bedeutet meist nur einen Mausklick bei abgeschalteter virtueller Maschine. Dank dieser Flexibilität entfallen oft größere Wartungsarbeiten, was deutlich für den Einsatz von Virtualisierung spricht.

Kleine und große Virtualisierungen

Durch die Nutzung eines Basisbetriebssystems wird die Leistungsausnutzung gegenüber der maximal möglichen Leistung der Wirtshardware ein wenig ausgebremst. Laut Hersteller kann man von einem „Virtualization Overhead“ (Verlustleistung durch die Virtualisierung) zwischen zehn und 30 Prozent ausgehen. Diese Angabe ist jedoch nur ein Richtwert und hängt stark von der verwendeten Hardware und dem Leistungsbedarf der virtuellen Maschinen ab. Während Prozessor- und Hauptspeicherleistung nahezu komplett an die Virtualisierungsschicht durchgereicht werden können, sind eher die I/O-lastigen Geräte wie Festplatten und Netzwerkkarten von einer höheren Verlustleistung betroffen. Hier liegen Produkte wie Xen, Virtuozzo und VMware ESX besser, da aufgrund der unterschiedlicheren Architektur gegenüber dem VMware Server teilweise deutlich höhere Ausnutzungsgrade erreicht werden können. Um genaue Werte zu erhalten, nutzen Sie am besten die Möglichkeit, mit der Virtualisierung im Low-Cost-Bereich zu beginnen. Meist sind die vorhandenen Server unter fünf Prozent der Leistungsfähigkeit genutzt und können daher bedenkenlos auf leistungsfähige Hardware mit VMware Server betrieben werden. Sollte die Möglichkeit bestehen, mehrere VMware Server aufzustellen, können die virtuellen Maschinen entsprechend den Anforderungen verteilt werden, damit nicht alle prozessorlastigen Systeme auf dem einen und alle festplattenlastigen Systeme auf dem anderen VMware Server laufen.

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