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Kostenfreie Virtualisierung in professioneller Umgebung: VMware Server

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Der Architekturvergleich zwischen VMware Server und VMware ESX zeigt die unterschiedlichen Ansätze der Produkte.

Der Architekturvergleich zwischen VMware Server und VMware ESX zeigt die unterschiedlichen Ansätze der Produkte.

Der Architekturvergleich zwischen VMware Server und VMware ESX zeigt die unterschiedlichen Ansätze der Produkte. Sobald das Thema Virtualisierung ernster angegangen werden soll, ist es sinnvoll, moderne Mehrprozessorsysteme einzusetzen (DualCore sind als Wirtssystem ideal geeignet) und System und Virtualisierungspartitionen auf zwei oder mehrere Festplatten zu verteilen. Ist ein SAN-, ein schneller NAS- bzw. iSCSI-Speicher vorhanden, sind diese sehr gut für virtuelle Maschinen nutzbar. Bei iSCSI ist sogar eine Cluster-Installation zwischen virtuellen Maschinen über mehrere VMware Server hinweg möglich. Alle anderen Speichertechnologien ermöglichen lediglich Cluster-Installationen zwischen virtuellen Maschinen auf dem selben VMware Server. Ausfallsichere VMware-Server-Cluster existieren nicht. Allerdings kann man anhand der mitgelieferten Programmierschnittstellen einiges an Funktionalität anpassen und erweitern. Auf eben dieser Programmierschnittstelle setzen übrigens auch viele Drittanbieter auf, die Sicherungs-, Migrations- oder Hochverfügbarkeitslösungen anbieten.

Massenspeicher und Netzwerkkarten

Wie beim Massenspeicher gilt auch für Netzwerkkarten: besser zu viel als zu wenig. Ein Minimalsystem besteht aus zwei Netzwerkkarten (idealerweise Gigabit), wovon eine für die Administration und Sicherung genutzt wird und die andere für die virtuellen Maschinen. Baut man Servernetzwerkkarten ein, kann man auch mehrere Karten zusammen fassen, um eine Ausfallsicherheit herzustellen (eine Karte Administration, ein Team aus zwei oder mehr Netzwerkkarten für die virtuellen Netzwerke). Beim Hauptspeicher kann es sowieso nie genug sein, daher sollte bei der Planung 1 Gigabyte für das Wirtssystem (Betriebssystem, Virtualisierungsschwund) einbezogen werden und eine großzügige Menge für die virtuellen Maschinen. Unter Windows muss dabei die 4 Gigabyte Hauptspeichergrenze beachtet werden, wodurch ein PAE-fähiges Windows (z. B. Windows 2003 Enterprise) benutzt werden muss. Unter Linux wird PAE ab Kernel 2.6 unterstützt.

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