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W3C aktuell

Nach zehn Jahren HTML4 wurde jetzt endlich der erste Zwischenstand des Nachfolgers veröffentlicht. Und auch bei CSS3 gibt es neue Spezifikationen.

(X)HTML 5

WHATWG-Mitglied Ian Hickson hat in der Mailingliste der Arbeitsgruppe einen halbstabilen Zwischenstand von HTML5 bekannt gegeben. Der vom W3C unterstützte Zusamenschluss von Mozilla-, Opera- und Safari-Entwicklern arbeitet seit 2004 am Nachfolger des aktuellen HTML4-Standards. HTML5 soll sich sowohl in HTML als auch in XHTML notieren lassen. Die größten Neuerungen gibt es bei Sprachumfang und Schnittstellen für Webapplikationen. Zahlreiche Attribute fallen weg, darunter beispielsweise alle Tags zur Verwendung von Frames, deren Funktion besser von CSS übernommen werden sollten. Die Abwärtskompatibilität zu früheren Standards bleibt aber erhalten. Die Liste der Features, die nahezu komplett sein soll, können Interessierte im Internet verfolgen und kommentieren.

http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/

CSS-Spaltenlayout

Auch bei CSS3 gibt es Neues: Das W3C hat einen ersten Arbeitsentwurf zum Grid-Layout veröffentlicht. Dieses soll ein präzises Platzieren von mehrspaltigem Text ermöglichen. In CSS1 und 2 ist dies nur sehr mühsam unter der Verwendung von Div-Containern oder den missbilligten Tabellen möglich. Der neue Ansatz bietet mit den beiden Eigenschaften „grid-columns“ und „grid-rows“ die Möglichkeit, ein Gitternetz für die Positionierung von Text und Bildern zu definieren. Da Microsoft sich an der Entwicklung des Moduls beteiligt, stehen die Chancen gut, dass CSS3 auch von der nächsten Version des Internet Explorers unterstützt wird. Die Kommission empfiehlt aber, den neuen Standard erst ab der Veröffentlichung als Candidate Release zu verwenden.

http://www.w3.org/TR/2007/WD-css3-grid-20070905/

GRDDL

Mit den „Gleaning Resource Descriptions from Dialects of Languages" will das W3C die Verbindung zwischen dem heutigen und dem Semantischen Web erleichtern. GRDDL bindet XSL-Transformationsregeln in XHTML-Dokumente ein, mit denen diese in RDF konvertiert werden können. So sollen sich beispielsweise durch Mikroformate strukturierte Webseiten noch besser automatisiert verarbeiten lassen.

http://www.w3c.de/Press/2006/grddl-pressrelease.html.de

WAI-ARIA

Die WAI-Arbeitsgruppe des W3C hat aktualisierte Entwürfe für die Accessible Rich Internet Applications Suite präsentiert. Roadmap, Roles und States and Properties sollen Menschen mit Behinderungen besseren Zugang zu dynamischen Webhinhalten bieten. Die neuen Techniken sollen ermöglichen, interaktive Elemente wie Menüs oder Banner so abzubilden, dass Sie von Schnittstellen der Hilfsprogramme, zum Beispiel von Screenreadern, verarbeitet werden können.

http://www.w3.org/WAI/intro/aria

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