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Ready, Steady, Go! So gelingt der Einstieg in Googles Programmiersprache

(Grafik: Shutterstock/ hanss)

Go ist schnell, einfach und vielfältig – auch für komplexere Web-Applikationen und Anwendungen wie etwa die Containervirtualisierung Docker. Ein Schnelleinstieg in die Programmiersprache von Google.

Weil die Programmiersprache Go so einfach und performant ist und außerdem auch noch eine mächtige Standardbibliothek mitbringt, hat sie schnell Fuß gefasst – nicht nur in der Web­entwicklung: Zum Beispiel stammen die populäre Containervirtualisierung Docker und die darauf aufbauende Orchestrierungssoftware Kubernetes nahezu vollständig vom Go-Compiler.

Ursprünglich entwickelte Google Go nur für den Einsatz im eigenen Unternehmen. 2009 stellte das Unternehmen die Sprache jedoch erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vor und legte 2012 die erste stabile Version vor.

Der Fokus von Go liegt auf der statischen Typisierung, der Einfachheit und der guten Unterstützung von Netzwerk- und ­Parallelprogrammierung. Im Gegensatz zu vielen anderen ­üblichen Web-App-Sprachen kompiliert Go seine Programme vor der Ausführung. Der Go-Compiler übersetzt den Quelltext dabei in nativen Maschinencode, der sich dann ohne weitere Ab­hängigkeiten oder Laufzeitumgebungen ausführen lässt. Das macht die Installation von Go-Applikationen extrem einfach: Jedes kompilierte Go-Programm besteht aus nur einer Datei, die Entwickler ohne weitere Abhängigkeiten hin- und herkopieren können.

Startschuss für erste Go-Projekte: Den Compiler installieren

Der Compiler lässt sich sehr leicht installieren. Die Go-­Installationspakete für alle relevanten Betriebssysteme (Windows, Mac OS und Linux) enthalten den Compiler sowie die Standardbibliothek. Die in Go geschriebene Bibliothek ist sehr umfangreich und enthält die Basisfunktionen von Go. Dazu gehören beispielsweise Krypto-Funktionen, Bibliotheken für die  Netzwerkprogrammierung und – für Web-Entwickler interessant – eine HTTP-Server-Bibliothek sowie eine einfache, aber mächtige Template-Sprache. Wichtig ist vor allem: Der Go-Compiler, die Standardbibliothek und alle übrigen Tools brauchen Go-Developer nur für die Entwicklung von Go-Programmen. Für die Ausführung der kompilierten Programme sind sie unnötig und werden nicht gebraucht.

Das Go-Plugin von VS Code bietet Syntax-Highlighting und Auto-Completion für die Standardbibliothek und auch für eigene Bibliotheken.

Die Entwicklungsumgebung

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es nur wenige integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs), in der Go offiziell als Sprache unterstützt wird. Eine davon ist Goland (Link: https://www.jetbrains.com/go/), ein Jetbrains-Produkt aus der IntelliJ-Familie, die seid kurzem zur Verfügung steht. Außerdem gibt es Plugin für Visual Studio Code. Dort lässt sich das Plugin über den Menüpunkt „Extensions“ installieren; es findet sich unter dem Namen „Go“.

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