Entwicklung

Alles neu und vieles besser?: XHTML2

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Das W3C verzichtete großzügig auf eine „transitional“-Variante des neuen Standards. Damit wird ein deutlicher Schlussstrich
unter den Vorgänger gezogen, sodass der neue Standard keine
Altlasten mitschleppen muss.

Großes Reinemachen

Ungefähr 40 Elemente und 90
Attribute sind dem aktuellen XHTML2-Entwurf zum Opfer gefallen.
Selbst das img-Element stand zur Disposition. Zu wenige Möglichkeiten
zur Beschreibung boten Anlass zur Kritik. Der alternative Text im
alt-Attribut lässt sich nicht weiter annotieren und longdesc
wurde wegen seiner schlechten Handhabung vernachlässigt.
Außerdem gibt es kein glückliches Fallback-Handling, wenn
beispielsweise ein Bild nicht verfügbar ist. Um diesen Problemen
entgegentreten zu können, wird das src-Attribut in jedem Element
erlaubt. Zur Darstellung eines Bildes eröffnet sich nun folgender Weg:

XHTML2
<p xsrc="wegbeschreibung.png">Fahren sie die Ravensberger Straße 
	Richtung Zentrum! Auf der rechten Seite sehen sie folgende Gebäude: 
    <ul>
        <li>Großes Haus</li>
        <li>Kleines Haus</li>
    </ul>
Biegen Sie nach dem großen Haus rechts ein!
</p>

Listing 1

Das Bild ersetzt den im p-Element enthaltenen Inhalt, der dann als
Alternative und Fallback genutzt werden kann. Somit erübrigen
sich alt- und longdesc-Attribut und die dafür vorgesehene
Information kann besser annotiert werden. Das img-Element ist jedoch
weiterhin in abgespeckter Form verfügbar, da von seiner Abschaffung im Hinblick auf die Akzeptanz des neuen Standards Abstand
genommen wurde.

Auch die Links müssen einige
Veränderungen über sich ergehen lassen. Wie das
src-Attribut gehören „href“ und „target“
jetzt zur Familie der Common Attributes. Somit lässt sich
nun jedes beliebige Element mit einem Link versehen.

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