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Erfahrungsbericht zu Ruby on Rails beim Rapid-Prototyping: In zehn Tagen von Null auf Startup

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Überlegungen: Vorteile von Ruby on Rails

Fogende Faktoren waren dabei wichtig:

  • Der Prototyp musste noch am selben Wochenende fertiggestellt sein, weil sich danach die Gruppe auflöste.
  • Frühzeitiges Feedback war gefordert, damit sich Produktentwicklung, IT, Marketing und Recht untereinander koordinieren und die Einzelmaßnahmen besser planen konnten.
  • Vorgehen in Iterationen (Entwicklungszyklen) wurde angestrebt, weil ständig Verbesserungsvorschläge bearbeitet werden mussten.

Ruby on Rails eignet sich perfekt, um schon in einer frühen Phase des Projekts klickbare Prototypen zur Verfügung zu stellen. Mit Hilfe eines „Scaffold“ lassen sich zu einem Datenbank-Model sämtliche Methoden generieren, die für die Eingabe und Bearbeitung von Daten benötigt werden (die so genannten CRUD-Operationen). Zudem werden „Views“ erzeugt, die sich im Browser anzeigen lassen.

Die Einhaltung von Konventionen und Prinzipien (wie DRY = „Don't repeat yourself“), die saubere Schichtenarchitektur und die Möglichkeit „Migrations“ zu benutzen helfen dem Entwickler dabei, dass er zu einem späteren Zeitpunkt problemlos Änderungen vornehmen und somit iterativ vorgehen kann. Vorteilhaft an Rails ist auch die Lernkurve: Beim Startup Weekend konnten Leute mit Programmiererfahrung angelernt werden.

In Ruby arbeitet man typischerweise weniger mit Klassenhierarchien. Stattdessen integriert man Module in den eigenen Code (auch „mixen“ genannt). Das ist wesentlich flexibler. Besonders beliebt sind die Plugins, deren Integration sich mit dem Prinzip "Don't repeat others" beschreiben lässt. Anders gesagt: Man muss nicht für jeden Anwendungsfall das Rad neu erfinden, wenn es bereits tragfähige Lösungen gibt. Plugins lassen sich per Script-Aufruf aus dem Internet laden und installieren.

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