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Mobilität

Darum solltest auch du dir das Tesla Model 3 reservieren

(Foto: Tesla)

Ende letzter Woche hat Tesla sein Massenprodukt, das Model 3, vorgestellt und es sieht so aus, als würde die Autobranche ihren ganz eigenen iPhone-Moment erleben. In den ersten 24 Stunden wurden schon 115.000 Autos reserviert. Neben all der Euphorie und Marketing-Hitze gibt es aber vier gute Gründe warum ihr euch jetzt dieses Auto reservieren solltet. Drei der Gründe haben mit dem Auto an sich nicht viel zu tun. Und gerade diese drei Gründe machen es so wichtig, meint Alain Veuve in seiner Transformiert-Kolumne.

Einen Tag nach seinem 100. Geburtstag hat mich BMW verloren. An Tesla. War absehbar, ich weiß. Wer heute ein echter peinlicher Internet-Hipster sein will, muss schließlich so etwas haben. Das Auto polarisiert, keine Frage.

Man kann sich jetzt verlieren in Details über Elektromobiliät, Supersportwagen-Beschleunigung, Erdölindustrie und vieles mehr was Tesla umgibt. Es geht in der Diskussion aber um weit mehr als jene Banalitäten. Es geht um nichts anderes als die Transformation unserer Energieversorgung. Angela Merkel sagt dazu Energiewende.

Tesla ist eine sonderbare Firma

Das sind Teslas Absichten, oder genauer gesagt die von Elon Musk, dem Mann hinter Tesla. Sein Approach, das zu tun, ist exemplarisch dafür, wie man große Veränderungen angehen sollte. Statt lange zu theoretisieren und die beste der perfekten Lösung anzustreben, sollte man schlicht damit beginnen. Schritt für Schritt. Auf einer strategisch sattelfesten Grundlage.

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Elon Musk bei der Vorstellung des neuen Tesla Model S. (Screenshot: YouTube)

„Elon Musk hat mehr Glück als Verstand, dass er finanziell gut darsteht.“

Wer bislang nichts über Elon Musk gelesen hat und seine Geschichte nicht kennt, denkt sich wohl, dass dieser Mann ein gewiefter Geschäftemacher ist, der die Dinge, die er tut darum tut, damit sich seine Kasse füllt. Dem ist nicht wirklich so. Nicht, dass sich seine Kasse durch seine Aktivität nicht füllen würde, aber seine Motivation liegt darin, die Welt zu verändern. Ich glaube ihm das, weil er seine Kasse mehr als einmal fast schon fahrlässig riskiert hat. Es ist wohl mehr Glück als Verstand, dass das bislang gut gegangen ist.

Wir können froh sein, dass es solche Menschen gibt. Wo kämen wir hin, wenn alle erfolgreichen Business-Leute sich wie Josef Ackermann verhalten würden. Es sind doch genau diese Exponenten, die unserer westlichen Gesellschaft in den letzten 30 Jahren sehr viel Schaden zugefügt haben. Und das sage ich euch als Vertreter der Wirtschaft.

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier sind die vier Gründe, warum ihr euch jetzt, sprich heute oder in den nächsten Tagen, einen Tesla reservieren solltet.

1. Best Car ever

„Das Model S ist schlicht und einfach das beste Auto, das ich je gefahren bin.“

Das Model S ist schlicht und einfach das beste Auto, das ich je gefahren bin. Und ich bin wirklich viele Autos gefahren. Günstige, teure, langsame, schnelle. Es ist schlicht und einfach unvergleichlich. Konzeptionell software-basiert aufgebaut, verändert sich damit alles, was bisher rund ums Auto entstand. Remote-Wartung und Support, eine App zum Auto.

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Remote-Wartung und eine eigene App zum Auto – große Vorteile von Tesla-Autos. (Screenshot: YouTube)

Ich könnte mich in den Details verlieren. Und ich bin ein Fanboy und bin entsprechend voreingenommen. Ihr müsst mir nicht glauben, macht einfach eine Testfahrt und ihr wisst, was ich meine. Ihr werdet nicht wieder Verbrenner fahren wollen. Bislang war das eine Frage der Finanzen. Mit der Vorstellung des Model 3, das zu einem Preis von rund 35.000 US-Dollar verkauft wird, ändert sich das.

2. Energiewende

Die ganze Diskussion um die zukünftige Energieversorgung ist stark fragmentiert und polarisiert. Es wird viel geredet und viele Leute haben nicht wirklich eine Ahnung. Der ganze Energiesektor ist von allen Seiten stark von Lobbyismus beeinflusst. Wie durchtrieben und hoch unanständig das bisweilen zugehen kann, wurde letzten Monat in der Schweiz offensichtlich. Zusätzlich, und das macht es wirklich mühsam, ist die Diskussion auch noch politisch besetzt. Ein Minenfeld also.

Das Problem der elektrischen Versorgung ist im Grunde ganz banal. Im Moment muss Energie, die produziert wird, mehr oder minder gleichzeitig auch verbraucht werden. Die beste und unerschöpflichste Energiequelle, die Sonne, ist genau dann, wenn wir den Strom auch verbrauchen, nämlich in der Nacht und in den Wintermonaten, erheblich eingeschränkt. Selbst wenn wir uns Photovoltaikanlagen anschaffen, nachts müssen wir noch immer Strom aus dem Netz besorgen.

Genau da setzt Tesla an, indem es eher sang und klanglos eine Batterie für zuhause anbietet. Mit diesen einfachen und günstigen Aggregaten ist es möglich, Strom am Tag zu produzieren und für die Nacht zu speichern. Je nach Einfamilienhaus reichen ein bis drei solcher Einheiten. Im Moment kostet eine solche Batterie rund 3.500 US-Dollar. Da die ausrangierten Batterien der Autos mit wenig Aufwand in den Hausbatterien noch länger verwendet werden können, entsteht eine komplett verzahntes Ökosystem, in dem die aufwändige Technologie besser genutzt werden kann. Das ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch viel wirtschaftlicher.

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Das neue Model 3 von Tesla. (Foto: Tesla)

Damit können wir unser gesamtes Energieversorgungskonzept umstellen. Wir können im privaten Bereich hin zu einer grundsätzlich dezentralen Versorgung wechseln, mit Haushalten, die großmehrheitlich ohne externe Stromversorgung funktionieren. Das funktioniert in Regionen mit viel Sonne komplett. In anderen, zum Beispiel in der Schweiz, mit Einschränkungen in den Wintermonaten.

„Es gibt immer jemanden, der etwas findet, das nicht perfekt ist und darum das ganze Konzept verteufelt.“

Diese saisonale Verschiebung kann aber mit anderen Methoden gelöst werden. Zum Beispiel der Zwischenspeicherung mittels Stauseen. Oder man brennt halt einfach ein paar Monate Kohle durch. In diesen Diskussionen über den Sinn ist die Perfektion der Feind der Umsetzung. Es gibt immer jemanden, der irgendwo etwas findet, das nicht perfekt ist und darum das ganze Konzept verteufelt. Gerade in der Schweiz und Deutschland.

Es wird dadurch verkannt, dass selbst mit einer ersten schrittweisen Dezentralisierung ganz erheblich CO2-Emmissionen reduziert werden. Und im Moment können wir jede Reduktion brauchen.

Wenn ihr also jemals in irgendeiner Weise für den Naturschutz wart, solltet ihr Tesla in diesen Bestrebungen unterstützen. Denkt ja nicht, dass Tesla dabei die Energieversorgung übernehmen wird. Ich sehe diese Firma eher als Vorreiter, als Prototyp-Ersteller, um der Gesellschaft und damit der Wirtschaft zu zeigen, dass diese Veränderungen wirklich machbar sind. Wider allen Zweiflern.

Teslas Autos sind der Material-gewordene Beweis dieses Gedankens und ironischerweise auch herrlich ideologiebefreit. Ich bin mitunter ökologisch sozialisiert aufgewachsen; zu gut kenne ich diese Nur-Verzicht-zählt-Mentalität. Es gibt genügend Grüne, die Klassenkämpfe mit Naturschutz verwechseln. Und Bürgerliche, die die Verhinderung dessen mit Wirtschaftsfreundlichkeit gleichsetzen.

Wer hätte da gedacht, dass gerade die gut verdienenden ehemaligen Porsche-, BMW- und Mercedes-Fahrer der Oberklasse die Elektromobilität einst voranbringen.

Die Premiere des Tesla Model 3 in der Nähe von Los Angeles. (Screenshot: Tesla-Livestream)

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3. Drei-Phasen-Plan

Um ein massen-taugliches elektrisches Auto zu entwickeln, musste Tesla in drei Schritten vorgehen, wobei ich denke, dass da eher eine Tugend aus der Not gemacht wurde. Der erste Schritt war die Grundlagen-Entwicklung und Erstellung eines ersten Produkts. Resultat war der Tesla Roadster, sehr teuer, sehr techniklastig. Der zweite Schritt war das Model S, ein Oberklassenmodell. Die hervorragenden Fahreigenschaften von Elektroantrieben und das hohe Preisniveau dieser Fahrzeugklasse ließ es zu, ein Modell zu entwickeln, mit dem Tesla auch irgendwie wirtschaftlich zumindest in den Graubereich der Profitabilität kommen konnte – und so die Entwicklung des Model 3 erst möglich gemacht hat.

Da Tesla nicht einfach nur ein elektrisches Auto, sondern einfach auch in vielen Bereichen qualitativ hochstehende Autos baute, hat dazu geführt, dass es im Oberklassensegment zumindest in den USA seinen Durchbruch finden konnte. Vergleicht man zudem das Preis-/Leistungsverhältnis, muss man aber auch sagen, dass das Model S im Vergleich recht günstig ist.

Das gestern lancierte Model 3 ist jetzt der dritte Schritt. Ein Auto für jedermann. Indem ihr jetzt einen Tesla reserviert, könnt ihr mithelfen, dass dieser Plan aufgeht und die Elektromobilität erheblich weiterkommt. Die traditionellen Hersteller stehen schon jetzt unter Druck, nachzuziehen. Und ein paar Hersteller haben schon gute Produkte lanciert – zum Beispiel Renault mit dem Zoe.

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Indem ihr einen Tesla Model 3 reserviert, könnt ihr dabei helfen, die Elektromobilität weit voran zu bringen. (Foto: Tesla)

Macht euch dabei nicht allzu viele Gedanken, ob das von der Umweltbilanz jetzt schlechter oder besser ist, denn es ist gar nicht so relevant. Relevant ist, dass wir als Gesellschaft und Wirtschaft Schritte in Richtung Umbau der Energieversorgung machen. Im Moment ist es wohl so, dass unterm Strich noch genauso viele Emissionen entstehen, wie wenn ihr Verbrenner fahrt (in Deutschland, in der Schweiz ist die Bilanz dank deutschem Nacht-Windstrom schon besser).

Entscheidend ist jedoch, dass sobald mehr und mehr Stromherstellung auf nachhaltige Weise passiert, die Emissionsbilanz der Elektroautos schlagartig besser wird. Da müssen wir hin.

4. Sozioökonomischer Impact

„Die Autoindustrie erlebt gerade ihren ganz eigenen Schreckmoment.“

Die Automobilindustrie erlebt gerade ihren ganz eigenen Schreckensmoment, auch wenn sie das wahrscheinlich nicht zugeben wird. Es ist einfach nur unverständlich, warum eine ganze Industrie Jahrzehnte lang Milliarden in eine Technologie investieren konnte, die ganz offensichtlich extreme Nachteile hat. Ziehen diese Firmen jetzt nicht schnell nach, und nein sie werden dabei nicht gut aussehen, wird es kritisch für sie. Nicht, weil sie keine umweltfreundlichen Autos haben, sondern weil sie die teureren und schlechteren Autos haben werden. Das gilt natürlich auch nicht für alle, wohl aber doch für ein paar bekannte Namen.

Wir können nur hoffen, dass dieses Beispiel für andere Branchen ein Erweckungserlebnis ist und sich die Dinosaurier-Industrien wieder vermehrt wagen, neue Technologie auch wirklich zu Produkten zu verarbeiten, anstatt Studien über Studien über Studien zu lauwarmen Marketing-Filmchen zu verwerten.

Genauso unverständlich ist es aber auch, dass die Politik so lange Zeit diesen perfiden Mix aus Krieg und Allianz mit den Ölförderländern geführt hat. Man fragt sich, wie so etwas passieren konnte, all die Jahre, all die Tragödien, all die Kriege. Vom Öl und von den Konflikten, die das Öl hervorgebracht hat. Damit muss einfach mal Schluss sein.

Es ist mir klar, dass das stark vereinfacht ist und nein, ich will um Gottes Willen auch nicht behaupten, mit dem Kauf eines Teslas könnte man diese Probleme lösen. Ich bin ja nicht naiv. Wäre ja zu schön, wenn es so einfach ginge.

Aber es ist nun mal ein erster Schritt in diese Richtung. Etwas, das ihr ganz konkret tun könnt. Hier könnt ihr euch die Vorstellung des Model 3 ansehen. Hier könnt ihr es euch reservieren.

Angesichts einer solch massiven Produktempfehlung sehe ich mich gezwungen, klarzustellen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Ich werde weder von Tesla, noch von sonst irgendwelchen Herstellern, in welcher Form auch immer, begünstigt. Dieser Artikel erschien ursprünglich auf alainveuve.ch.

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11 Reaktionen
Kritiker

Wow, es wurde ja einiges in den Kommentaren geschrieben. Teilweise stimme ich zu, teilweise aber auch nicht.

Mich interessiert es echt nur wie ein 7 Jahre alter (bzw. mit 125.000 KM) Tesla im Vergleich zu einem 7 Jahre alten [BMW, Audi,Mercedes] in der gleichen Preisklasse dasteht zwecks Wartungskosten, Verschleiß und Robustheit.

Antworten
Bruno Fricker

Während die Unternehmer-Ikone Steve Jobs durch die Kinosäle flimmert, ist der 44-jährige Weltveränderer Elon Musk erst im Kommen. Sein Vermögen wird auf 13 Milliarden USD geschätzt. Der robuste Mann hat es selbst erworben durch Genialität, äusserste Risikofreude verbunden mit stahlharter Willenskraft und unsäglicher Leidensfähigkeit, als wiederholt alles zu scheitern drohte. Wie Jobs verlangte er von sich und seinen Mitarbeitern alles ab. Er ist ein getriebener Marsianer, beseelt von der Vision, eines nicht allzu fernen Tages auf dem roten Planeten mit 80’000 Siedlern eine Kolonie zu gründen, zur Rettung der Menschheit, falls die Erde im Klimawandel unbewohnbar würde. Die Bücher dazu hat er schon als Kind in Südafrika verschlungen. Als Zwölfjähriger schrieb er erste Computerprogramme. Seither arbeitet er zielbewusst an der Umsetzung, mit wachsendem Erfolg, 1995 als Besitzer eines Internetverzeichnisdienstes, den er gewinnbringend verkaufte, später mit dem Online-Bezahlsystem Paypal, das ihm einen Geldsegen von 200 Millionen einbrachte, als es von eBay übernommen wurde.

An Weihnachten 2015 wurden wir Zeugen eines beispiellosen Etappenziels: Seine 9-flammige Trägerrakete Falcon 9 kehrte, nachdem sie 11 Satelliten in Umlaufbahnen abgesetzt hatte, zurück und setzte sanft auf ihrem Startplatz in Cape Canaveral auf. Es war wie wenn der Film des Starts rückwärts abspult, doch diesmal war es real! Der Wiederverwendbarkeit der 400 Tonnen schweren Rakete steht nun nichts mehr im Weg. Es geht Musk darum, mit seiner Weltraum-Firma SpaceX die Kosten zu drücken. Durch konsequenten Eigenbau der Triebwerke, der Raketenhülle und nicht zuletzt der Computerelektronik für den Transfer von Satelliten in die Erdumlaufbahn senkte der verspottete Entrepreneur den Preis auf ein Drittel oder Viertel im Vergleich zur etablierten amerikanischen, russischen, chinesischen und europäischen Konkurrenz. Die Wiederverwendbarkeit der Raketen wird den Preis weiter drastisch ermässigen. Für 2017 sind Personentransporte zur ständigen Raumstation ISS geplant. Dafür wird die wiederverwendbaren Raumkapsel Dragon mit sieben Sesseln feudal eingerichtet. Ferner plant Elon Musk mit einer 27-flammigen Rakete Falcon Heavy Menschengruppen, wie sie auf der Erde in einem grossen Bus reisen, auf den Mars fliegen zu lassen. Der Jungfernflug der Heavy ist im Oktober 2016 gebucht, freilich vorerst “nur” für geoorbitale Satelliten-Nutzlast und noch nicht in einer Fluchtbahn zum Mars. Jedoch wurden durch SpaceX die Raumfahrtambitionen der USA und ihre trägen Zudiener definitiv aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt.

Mit seinen Ideen, seiner Tatkraft und seinem Geld weckte Elon Musk zwei andere Industriezweige, die US-Autoindustrie und die Solarindustrie, aus ihrer Lethargie. Gleichzeitig mit SpaceX (Los Angeles) gründete er im Silicon Valley den Autohersteller Tesla. Es ist in Musks Augen ein Verbrechen an der Menschheit, dass die Autobranche noch immer auf fossilen Treibstoff setzt und nicht längst auf den Elektroantrieb umgestellt hat. 2008 brachte er unter der Marke Tesla Roadster den ersten vollelektrischen Seriensportwagen heraus. Es war die Zeit, als die US-Autobranche und die Finanzmärkte einbrachen. Trotzdem wurden bis 2012 2500 Roadster verkauft. Nun lief die Oberklassenlimousine Tesla Model S vom Band, die man auch in Kilchberg immer häufiger sieht. Musk wollte gleichzeitig eine grosse Reichweite, modernste Navigationshilfen und Fahrassistenten, eine maximale Beschleunigungsfähigkeit, dazu Komfort, was mit einem geräuschvollen Benzin-Hilfsmotor nicht zu erreichen ist. Nach Apples Vorbild entstanden weltweit Tesla-Verkaufsläden, worin der Tesla S zum Preis ab etwa 70’000 Dollar verkauft wird. Das ist nicht übertrieben hoch, sind doch die Sprit-(Solarstrom) und Servicekosten gleich Null. Im Vergleich zu den tausend Teilen in einem Benzinmotor besteht der Motor des Tesla aus nur 3 beweglichen Teilen und ist ohne Getriebe direkt mit den Rädern verbunden. Musk überzog die USA mit 2500 Schnell-Ladestationen, die den Strom ausschliesslich aus Sonnenzellen beziehen. Teslas laden ihre Batterien dort gratis. Auch in der Schweiz gibt es bereits 11 Supercharger-Stationen mit je 6 Ladeplätzen. Möglich machte das die Firma Solar-City, Elon Musks dritte Firma, die er mit seinen Cousins, den Gebrüdern Rive, betreibt. Solar-City ist eines der grössten und erfolgreichsten Cleantech-Unternehmen in den USA. In etwa 30 Minuten kann die Batterie im Tesla S aufgeladen werden mit Energie, die für 400 oder mehr Kilometer reicht. Noch schneller geht es mit einem Batterietausch, wofür am Wagenboden eine Vorrichtung eingebaut ist. Musk ist nun der grösste Verbraucher von Lithium-Ionen-Batterien und wird in diesem Jahr eine Megafabrik in der Wüste Nevadas in Betrieb nehmen, um auch die Tesla-Batteriepacks selber zu bauen. Panasonic liefert die Zellen-Technologie und ist an der Fabrik beteiligt. Vorausschauend erwartet man eine gigantische Nachfrage nach den Tesla Hightech-Akkus, denn es soll bald das Tesla Modell 3 auf den Markt kommen, zum Preis von nur 35‘000 Dollar, der eine hohe Stückzahl verspricht. Teslas Batterien werden auch massenhaft in Gebäuden eingebaut, um die Verbrauchs-Tagesschwankungen und die variable Sonneneinstrahlung auszugleichen. Selbstverständlich tendiert Musk auf komplette Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz, was in Neubauten bereits jetzt machbar ist. Als nächstes wird das SUV Tesla Modell X in unseren Strassen Aufsehen erregen. Es besitzt nämlich Flügeltüren, die nach oben aufklappen. Es bietet mit sieben vorwärts gerichteten, teils drehbaren Sitzen maximalen Spass, Komfort und praktischen Nutzen, insbesondere für Familien. 2014 wurden gut 50’000 Teslas abgesetzt. Tesla fordert damit Mercedes und BMW im Oberklassensegment heraus, mit dem wesentlichen Unterschied, dass die Deutschen kein wirklich zukunftsweisendes Antriebskonzept vorweisen können. Es wird deshalb interessant sein, zu beobachten, wie die benachbarte Autonation dieses Manko ausgleichen wird. Schon jetzt haben die Europäer rein elektrische Modelle in der Palette, die aber alle mit Tesla nicht mithalten können, insbesondere bei der Reichweite der Batterien. Möglich dass hier und dort Tesla-Batterien eingebaut werden, womit das kostbarste Stück im europäischen Auto dann von Tesla wäre. Elon Musk hat übrigens die vielen Patente aus seiner Fahrzeugentwicklung freigegeben, in der Absicht, damit eine Grundwelle des Umdenkens in der Branche auszulösen und die Aufholjagd abzukürzen. Dazu sagte Musk: “Wenn die Offenlegung der Tesla-Patente bedeutet, dass andere Unternehmen leichter Elektroautos bauen können, dann ist das gut für die Menschheit.”

Die schwere Zeit im Jahr 2008 – Space X und Tesla hatten enorme technische Probleme und standen vor dem Konkurs – sagt viel über Musks Charakter aus. Man begegnet einem Mann, der mit nichts in die USA gekommen war, ein Kind verloren hatte, in der Presse von Journalisten und seiner Exfrau verspottet wurde und beinahe sein Lebenswerk scheitern gesehen hätte. Er konnte härter arbeiten und mehr Stress aushalten als jeder andere. Er aber hat nicht einfach nur überlebt. Er hat immer weiter gearbeitet und zwar hoch konzentriert. Seine Fähigkeit zur Konzentration mitten in der Krise ist tatsächlich einer der wichtigsten Ressourcen von Musk. Die meisten Führungskräfte, die unter solchen Druck geraten, bekommen Angst, sie treffen dann falsche Entscheidungen. Elon dagegen wird hyperrational und kann weiterhin sehr klare, langfristige Entscheidungen treffen. Je schwieriger es wird, desto besser wird er. Jeder, der aus erster Hand gesehen hatte, was er durchmachen musste, hatte hinterher mehr Respekt für ihn. Menschen, die so viele Schmerzen aushalten, sind rar. Dennoch ist es derzeit schwierig, die Person Elon Musk zu würdigen. Seine Vision einer interplanetaren Gesellschaft ist noch weit entfernt. Damit würde er die Menschheit inspirieren wie kaum jemand zuvor. Die grossen Entdecker wie Kolumbus und Magellan wären klein dagegen. Musk ist sich dessen durchaus bewusst, wenn er rhetorisch fragt: “Glauben Sie, dass ich verrückt bin?” Und doch ist er drauf und dran, Personen mit Ausrüstung ins Weltall zu bringen und unversehrt zurückzuholen, zu einem winzigen Bruchteil der Kosten. Was einer halben Million Fachleuten in den 50 US-Staaten in Jahrzehnten nicht gelang, schaffte er mit 3000 Leuten in wenigen Jahren in einer einzigen Fabrik. Doch was würde bestehen bleiben, wenn ihm etwas zustiesse? Er schützt sich nicht, läuft weitgehend ohne Aufpasser herum. Mit Space X, Tesla Motors, Solar-City und der Gigafabrik für Batterien in Nevada wird er für über 20’000 Mitarbeiter verantwortlich sein. Da wird über Klimawandel nicht verhandelt, sondern die überzeugendsten Innovationen gegen Erderwärmung einfach verwirklicht – und der Menschheit gleichzeitig, für alle Fälle, eine Fluchtmöglichkeit verschafft. Sein Beispiel wird Cleantech weltweit befeuern und die Hoffnung, was nachhaltige Technologie für die Menschen Gutes tun kann, wieder aufleben lassen. Er befasst sich viel stärker und vielseitiger mit Details als etwa Steve Jobs oder Bill Gates. Musk kann programmieren und besitzt auch ein umfassenderes Wissen als diese beiden. Er hat immerhin Wirtschaft und Physik studiert und ist sehr belesen. Die Öffentlichkeitsarbeit macht er, leicht stotternd, oft selbst. Seine fünf Söhne, Zwillinge und Drillinge, aus erster Ehe nimmt er auf Geschäftsreisen mit und hofft, dass es sie bildet. Mit seiner zweiten Frau Talulah Riley bespricht er auch technische und geschäftliche Fragen, besonders seit er seine rechte Hand, Mary Beth Brown, eine blitzgescheite und loyale Mathematikerin, kurzerhand entlassen hat. Er kann die besten Leute anheuern und dennoch ein knallharter Patron sein. Privat aber ist er sanft, emotional und sehr beschützerisch. Er ist nicht von Launen getrieben, sondern steckt mit seinen Visionen an. Er verstrickt sich nicht in Details, er arbeitet zielorientiert, und seine Ziele könnten grossartiger nicht sein. Vor kurzem hat Elon Musk sich mit anderen Unternehmern und Wissenschaftlern in der Nonprofit-Gesellschaft „OpenAI“ zusammengetan, um die positiven Aspekte Künstlicher Intelligenz zu erforschen. OpenAI stehen eine Milliarde Dollar Startkapital zur Verfügung. Musk hatte in der Vergangenheit mehrfach vor den Gefahren der Künstlichen Intelligenz gewarnt und sie als die "vermutlich grösste Gefahr für unsere Existenz" bezeichnet. OpenAI hat das Ziel, digitale Intelligenz so zu erweitern, dass die gesamte Menschheit davon profitieren kann. Dies ist das Credo von Elon Musk: Der Menschheit zu dienen.

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Patrick

Sehr guter Artikel (Nein ich kenne den Autor nicht und werde ebenfalls nicht bezahlt.

Ich schaue schon lange auf das Unternehmen Tesla, bereits als der Roadster rauskam und gezeigt hat was mit Stromfahrzeugen möglich ist. Ich dachte aber auch das es noch Jahrzehnten dauert bis die Technologie bezahlbar und sinnig ist. Mit dem Model S, welches auch mein Budget deutlich übersteigt, bin ich auch schon Probegefahren. Das empfehle auch ich jedem (schwäbisch gedacht: kostet ja nix). Wer in ein Model S steigt erlebt den Einstieg in eine andere Welt. Man merkt das deutsche Autobauer nicht nur ein oder zwei Jahre hinterher hinken, sondern eher ein ganzes Jahrzehnt. Angefangen bei den Batteriekapazitäten, dem Mut einfach eine ganz neue Plattform zu entwickeln die "normal" aussieht als auch einen reinen Stromer anzubieten.
Auch die Regierung hinkt hinterher und bietet nur geringe Zuschüsse für Stromautos im Gegensatz zu anderen Ländern. Der Ausbau von Ladestationen ist ebenfalls ein großes Problem in Deutschland. Das alles hindert Tesla nicht, eigene Wege zu gehen und ein entsprechendes Ladenetz aufzubauen. Tesla wollte mal mit deutschen Automobilkonzernen zusammen ein Ladenetzwerk aufbauen, diese weigerten sich allerdings.
Thema autonomes fahren - Alle reden davon wie schwer es ist und wie lange es noch dauert Tesla macht es vor und bekommt weltweit das 'Go' für diese Technik, Egal ob auf Autobahn, Landstraße oder in der Stadt. Bei Mercedes werden noch Teststrecken auf der Autobahn genehmigt....

Der Preis und die Ausstattung ist weltweit übrigens gleich. Die Preise unterscheiden sich nur aufgrund der unterschiedlichen Mehrwertsteuer im entsprechenden Land.

Ja auch ich habe ein Model 3 bestellt und freue mich. Wo sonst bekomme ich ein Auto mit kostenlosem Internetzugang weltweit, Internetradio, Google Maps als Navi, eigenem Schnellladesystem (kostenlos tanken) weltweit, einer Beschleunigung die Du so bei Porsche oder Ferrari erwartest, zweimal Kofferraum,.... und alles zusammen unter 50.000 Euro! Selbst in der einfachen Basisversion wird schon alles was wichtig ist dabei sein.

Liebe Grüße an alle die noch überlegen, fahrt einmal Probe und sprecht dann mal darüber was euch nicht gefällt. Wer es nicht erlebt hat weiß nicht wovon er spricht ;-)

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Subventionsfreiheit

In der Schweiz ist vieles teurer. Ich glaube Michael Schumacher fuhr nach Deutschland um dort einzukaufen...

Nach der Sache mit dem Sharing noch ein Weltverbesserungs-Artikel.
"Wir können froh sein, dass es solche Menschen gibt". Dumm nur wenn sie wie Jesus gefangen, gefoltert und ermordet werden. Von römischen JURISTEN.

Teslas Direktvertrieb ist in manchen Bundesstaaten (2-4 Stück glaube ich) übrigens VERBOTEN um (wegen Autohändler-Schutz-Gesetzen als USA mal die Autobranche retten musste) Vor-Ort-Autohändler zu schützen.
Auch UBER ist in vielen Gebieten verboten.
Viele nützliche moralisch überlegene (kostenloses Schulsystem usw., WikiLearn, WikiData, WikiHelp, WikiNews, WikiHealth,..) Ideen würde ich gerne umsetzen und keine Steuerspartricks benutzen weil ich keine großen Stiftungen brauche mit viel Geld und oft wenig Ausgabe-Möglichkeiten (schaut mal was die Fachschaft einnimmt!) oder Steuerspar-Startups oder Holdingketten und viele viele Juristen und BWLer. Leider kenne ich kein geeignetes Land welches digital sein Volk verbessern will :-(

Das System füllt sich die Taschen. Kleine Leute bezahlen ständig und immer wieder seit der allerersten Subvention.
Aber auch die Rechten und Rentner sind von der Presse völlig enttäuscht und sehen das ihre Zukunft vorbei ist und ihre Kinder und Enkel es in der wahren DEMOKRATIE schlechter haben als sie selber. Die Zukunft ist vorbei.

Wenn ganze Länder plötzlich keine Einnahmen mehr haben, ist das auch sozial problematisch: Mexiko, Norwegen, Arabische Länder, südamerikanische Länder,... haben wohl den schnellen Preisverfall nicht einkalkuliert.

Als kleiner gutbezahlter 60.000-Euro-Startup-Mitarbeiter in München sollte man also sofort das Auto vorbestellen...
https://t3n.de/news/verdienen-deutscher-startups-691163/

"Ich bin Grüner seit 1980. Ich habe Tesla3 vorbestellt. #1.234.xxx" wäre eine Kampagne wo man zeigt das man es ernst meint und das System versagt hat. So wie auch rot-grün beim Ausbau oder aufbau der digitalen Gesellschaft. Dort gibts immer noch nicht (Das von mir kostenlos schnell programmierte) digitale Partizipations-Systeme wo jeder (Mitglied oder nicht) KONSTRUKTIV mitmachen kann sondern Parteitage! (wie vor 100 Jahren !!!) und Hinterzimmer...
Starte die Kampagne. Oder sonstwer der das hier gelesen hat und alt genug ist um sich an die Lüge und leeren Versprechen zu erinnern.
Unabhängige Teams zählen dann wie viele Grünen, Linken, Christen, Liberalen,... das Model3 vorbestellt haben und fragen an ob Versicherungen Spezialtarife anbieten...

Die Kraftwerke werden durch Energiesparlampen, VR usw. nur noch Retro-PCs und weiße Ware mit 220 Volt betreiben während der Rest mit 12 bzw. 24 Volt auskommt. Gibts in der Schweiz eigentlich meine Idee von Kühlschränken welche (wie die Löcher an den Häuserwänden für Wäschetrockner oder Küchen-Dunstabzübe zeigen ) draussen angeschlossen sind und im Winter kostenlos die Kälte kriegen. Als Migros usw. hätte ich das natürlich längst eingeführt. Ich glaube McDonalds spart po Jahr 300.000 Euro oder DMark indem das Frittenfett (wie es Engländer in Fish&Chips-Buden schon ewig machen) als Treibstoff benutzt wird...

Armut spart. Siehe DDR. Dank rot-grün warten viele Gemeinden immer noch bald länger auf DSL als ein Trabbi brauchte bis er geliefert wurde...

Und die "bösen" Firmen welche es nicht entwickeln wollten stehen von der Presse ständig in der Kritik wenn mal etwas nicht sofort läuft. Das kein Normalverdiener eine iWatch kauft sondern lieber auf das (ausgereifte) Modell2 warten sollte klar sein. Trotzdem wird überall in der Press die angeblich schlechten Verkaufszahlen der iWatch-1 kritisiert.

Die Presse scheitert auch an brauchbaren Vergleichen Tesla zu vergleichbar (großen, teuren,...) Autos. Die Leser erkennen die Lücken und sind oft besser informiert...

In der wahren Demokratie gilt more for more, less for less. Aber seit Jahrzehnten (etwa seit es M$ gibt) werden die Reichen wenigen reicher (more for less) und der Mittelstand stirbt aus (jeder Amerikaner weiss das und es wird offen im TV gesagt) und die Armen ärmer (less for more).
Die Presse ist das weiße Blutkörperchen der Volksverbesserung. Die Wirksamkeit erkennt man täglich.... Seit den 70ern gehts uns nicht mehr besser.

Keiner ausser mir kritisiert Steuersubventionen durch kleine Lohnsteuer-Zahlern an Elektro-Autos welche auch ohne Subvention scharenweise ausverkauft worden wären. Siehe Elektro-Fahrräder. Die haben sich wohl ohne Subvention innerhalb von 1-2 Jahren durchgesetzt!!! und stellen vor Supermärkten 10%-20% der geparkten Fahrräder...
Apple träumt von solchen Marktanteilen...
Die Chinesen haben billigere Solarzellen produziert und die deutschen Märkte beliefert. Dasselbe passiert mit Elektro-Autos. Subventionen sind völlig unnötig.
Lieber in der Autobranche keine Neueinstellungen mehr um durch den Winter zu kommen. Übernahme von Arbeitern aus anderen Fabriken ist natürlich erwünscht. Aber das Boot ist voll. Neue Autojobs haben ziemlich sicher keine Chance und wir müssen die Branchen und ihre riesigen Boni wieder mal retten.

Antworten
Klaus

"Bislang war das eine Frage der Finanzen. Mit der Vorstellung des Model 3, das zu einem Preis von rund 35.000 US-Dollar verkauft wird, ändert sich das."

ich arbeite vollzeit als sanitäter und müsste 3jahre lang meinen kompletten nettolohn sparen. weiss gerade nicht ob ich lachen oder heulen soll ;-)

Antworten
Anonymous

"Das gestern lancierte Model 3 ist jetzt der dritte Schritt. Ein Auto für jedermann. "

Ein Auto für 35.000 USD ist kein Auto für jedermann. Wie viel wird es hierzulande kosten, 35.000 EUR? Das ist nicht nur "tendenziell" kein Auto für jedermann, es ist kein Auto für jedermann, Punkt.

Antworten
Anonymous

"Nicht, weil sie keine umweltfreundlichen Autos haben, sondern weil sie die teureren und schlechteren Autos haben werden."

Wann? In einem Jahr, in fünf, zehn, zwanzig? Wenn ich mir ein Auto für jedermann kaufe, also einen günstigen Benziner für sagen wir um die 10.000 EUR (und die bessere Qualität des Teslas außen vor lasse weil es mit nur darum geht ein Auto zu haben - nicht darum ein gutes, aber teures) - wann genau hat der Tesla dann die 25.000 EUR Preisunterschied wett gemacht?

Antworten
Dirk Roeder

Die Anzahl von Neufahrzeugen in dem Preissegment dürfte so ca bei 5 liegen. Das ist demnach für niemanden ein interessanter Markt. Offensichtlich bist Du Randgruppe, da bleibt immerhin Car2go oder drivenow.
Tesla wird Dir hier als Neufahrzeug auch nichts bieten, Renault startet bei 16.5k

Sven Finke

Es ist aber schon ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung. 35.000€ sind schon relativ realistisch. Besonders wenn man eine Finanzierung in Betracht zieht und die laufenden Kosten gegenrechnet. Trotzdem ist es eine Menge Geld und ich werde wohl noch ein bisschen auf meinen Tesla warten müssen...

Antworten
Andik

Auf den punkt gebracht..... Eine der besten analysen zum thema tesla. Da scheint sich der verfasser mit der materie beschäftigt zu haben, bravo

Antworten
Kai Hofmann

Alles gut und schön, aber wenn Teslar in Europa wieder das doppelte als Preis verlangt also 70000€ statt 35000€ (hatten wir ja beim Model S auch schon) dann kann man sich die Vorbestellung auch schenken, weil die Amerikaner uns doch nur wieder verarschen wollen anstatt Mercedes und Co in die Knie zu zwingen!

Antworten

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