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400 Millionen Euro: Bosch investiert in Chipfertigung

Der Mangel an Halbleitern hat in vielen Branchen massive Einflüsse auf die Produktion. Gerade die Autoindustrie leidet. Zulieferer Bosch will hier Abhilfe schaffen.

1 Min. Lesezeit
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Bosch treibt die Chipfertigung voran. (Foto: dpa)

Die Chipnachfrage ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. So rasant, dass seit einiger Zeit nicht mehr genügend Chips auf dem Markt sind und viele Elektronikhersteller und Autobauer nicht in dem Tempo produzieren können, wie sie es gerne tun würden, einfach weil es ihnen an Halbleitern fehlt. Die aktuelle Knappheit entstand vor allem durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehende steigende Nachfrage nach Notebooks und Laptops, da viele Menschen sich einen Homeoffice-Arbeitsplatz einrichten mussten. Um dem Mangel etwas entgegenzusetzen, hat jetzt auch Bosch angekündigt, die Chipproduktion voranzutreiben.

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Dresden, Reutlingen und Penang in Malaysia – das sind die Standorte, an denen der deutsche Automobilzulieferer Bosch künftig noch mehr Geld in die Chipfertigung stecken will. Insgesamt 400 Millionen Euro sollen 2022 in die Technik investiert werden.

Neues Testzentrum wird gebaut

Der größte Teil des Geldes soll in den schnelleren Ausbau des Halbleiterwerks in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden fließen. Mit dem Ausbau soll die Chipproduktion in Dresden früher hochgefahren werden, als ursprünglich angedacht. In Reutlingen sollen 50 Millionen Euro investiert werden, um die Reinraumkapazitäten zu erweitern. Neben den beiden deutschen Standorten wird auch in Südostasien Geld gelassen. Im malaysischen Penang soll ein neues Testzentrum für Halbleiter entstehen. Der Betriebsstart ist hier für 2023 geplant.

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„Der Bedarf an Halbleitern wächst weiter rasant. Gerade in der aktuellen Lage bauen wir deshalb die Fertigung von Halbleitern konsequent aus“, bestätigte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Volkmar Denner im Handelsblatt-Podcast. „Wir investieren massiv in Halbleiter-Technik, weil das aus unserer Sicht ganz klar bereits ein großes Gebiet mit großen Wachstumschancen ist und künftig bleiben wird“, so Denner weiter.

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