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Ratgeber

Weihnachtsmarketing: 8 Tipps für Onlinehändler in der Adventszeit

(Foto: Indypendenz/Shutterstock)

In der Weihnachtszeit machen Onlinehändler bis zu einem Viertel ihres Jahresumsatzes – vorausgesetzt, sie betreiben kluges Weihnachtsmarketing. Acht Tipps, wie du das Weihnachtsgeschäft auskostest.

In der Zeit vor Weihnachten fährt der Einzelhandel bis zu einem Viertel des Umsatzes ein, den er sonst im gesamten Jahr erwirtschaftet. Das belegen Studien jedes Jahr aufs Neue. Mehr als 60 Prozent der Internetnutzer kauften 2015 ihre Weihnachtsgeschenke online, wie eine Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom ergab. Onlinehändler sollten deshalb die Chance nutzen, mit klugem Weihnachtsmarketing in der Adventszeit ihre Verkäufe noch einmal zu pushen und Neukunden zu gewinnen. Mit diesen acht Tipps kurbelst du dein Weihnachtsgeschäft an:

1. Finde den richtigen Zeitpunkt

Weihnachtsgeschenke werden zu den unterschiedlichsten Zeiten gekauft. Ein Blick auf die Google-Suchanfragen zeigt: Einige wenige Kunden suchen bereits im Oktober nach Weihnachtsgeschenken im Internet. Über den November steigen die Suchanfragen, der Peak ist dann Mitte Dezember erreicht. Das ist also die günstigste Zeit, um Produkte fürs Weihnachtsgeschäft zu bewerben. Die Zeit davor und danach ist allerdings ebenso wichtig: Neben den Früh-Shoppern gibt es viele Last-Minute-Käufer, die noch am 24. Dezember Gutscheine ausdrucken – und Beschenkte, die nach Weihnachten die Gutscheine einlösen, Waren umtauschen oder ihr Weihnachtsgeld investieren. Stelle dich bestenfalls auf all diese Zielgruppen mit unterschiedlichen Marketinginstrumenten ein.

2. Gewähre Rabatte

Gerade zur Weihnachtszeit schätzen Kunden eine Geber-Mentalität. Bei der Vielzahl an zu kaufenden Geschenken, fällt jede Ermäßigung ins Gewicht. Mit Rabatten und Angeboten kannst du Kunden also schnell überzeugen, bei dir zu kaufen anstatt bei der Konkurrenz. Versuche möglichst, die höchsten Rabatte des Jahres zur Weihnachtszeit zu geben. Vergünstige den Warenkorb beim zweiten oder dritten Produkt und lege Gutscheine und andere Dreingaben dazu – am besten weihnachtlich gebrandet.

3. Versende einen E-Mail-Adventskalender

Diese Chance gibt es so vermutlich nur einmal Jahr: Kunden stellen sich wie Händler aufs Weihnachtsgeschäft ein und wissen, dass sie nun mit Angeboten bombardiert werden. Mit einem E-Mail-Adventskalender erreichst du deine Kunden täglich – und diese fiebern den Mails sogar entgegen. Dass jeden Tag etwas Neues kommt, ist bei Adventskalendern erlernt. Kündige deshalb den Kalender bereits in einem Mailing vor dem 1. Dezember an. Besonders effektiv ist es, wenn dein täglicher Newsletter Sonderangebote enthält, die nur für den jeweiligen Tag gültig sind.

Alternativ oder zusätzlich kannst du den Adventskalender auch über deine Social-Media-Kanäle verbreiten. Nutze weitere gelernte Ereignisse aus: Präsentiere die besten Angebote am Nikolaustag und Heiligabend sowie während des Countdowns, etwa die letzten vier Tage vor Heiligabend. Der Fokus sollte ebenfalls auf den Wochenenden liegen. Diese Zeiten gelten nicht nur für einen Adventskalender, sondern für die gesamte Online-Marketing-Strategie.

4. Verschicke Weihnachtsgrüße

Es mag banal klingen, aber den Kunden ein frohes Fest zu wünschen, drückt Wertschätzung aus. Wer darauf verzichtet, kann bei einigen Kunden negativ auffallen. Unternehmen, die nicht direkt vom Weihnachtsgeschäft profitieren, können sich per Weihnachtsgruß mit einem guten Anlass wieder bei ihren Kunden ins Gedächtnis rufen. Den größten Eindruck hinterlässt dabei immer noch die Weihnachtskarte per Post, kombiniert mit einem persönlichen Gruß und einer handschriftlichen Unterschrift. Versuche in der Grußkarte oder der Gruß-E-Mail möglichst auf Werbung zu verzichten. Der Effekt eines ehrlich gemeinten Grußes wirkt nachhaltiger auf den Kunden. Ein guter Kompromiss ist die Dreingabe eines Gutscheins. Möchtest du digital bleiben, funktionieren auch Videobotschaften mit deinem gesamten Team gut, um sich abzuheben.

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