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Weltreise mit Airbnb: Neue Kategorie „Abenteuer“ bringt euch in 80 Tagen um den Globus

In 80 Tagen um die Welt reisen kann man nun ganz ohne Aufwand. Vorausgesetzt, man hat den passenden Ausweis mit genügend freien Seiten. (Screenshot: t3n)

Auf Airbnb gibt es jetzt „Abenteuer“, eine Kategorie für mehrtägige Erlebnisreisen inklusive Unterkunft und Verpflegung. Sogar eine 80-tägige Weltreise kann man demnächst buchen.

So einfach war das Weltreisen wohl noch nie, und wohl auch noch nie so berechenbar. Auf Airbnb kann man demnächst eine Reise buchen, die in zwölf Wochen durch sechs Kontinente führt. Transport, Unterkünfte, Mahlzeiten und Aktivitäten von der Heißluftballon-Safari in Kenia bis zum Gletscherwandern in Chile sind inklusive. „Du musst nichts weiter tun als sicherstellen, dass du genug leere Seiten in deinem Reisepass hast, einen Flug nach und aus London buchen und den ersten Flug nehmen“, so wirbt Airbnb für die Pauschalreise durch 18 Länder. Die Reisenden erwartet ein durchgetaktetes Programm voller Kultur- und Naturerlebnisse, das eigenständig zu organisieren ein aufwendiges Projekt wäre.

Um die Welt mit einem Klick

Der eigentliche Wert der Reise dürfte sehr viel höher sein als die 4.416 Euro, die bei Buchung fällig werden. Zudem werden die Einnahmen komplett an eine gemeinnützige Stiftung gespendet. Viel spricht dafür, dass es sich bei „Around the World in 80 Days“ um eine öffentlichkeitswirksame Promotion handelt, die darauf aufmerksam machen soll, dass die Plattform Airbnb nicht mehr nur die Unterkunft, sondern komplette Reisepakete vermittelt.

So wirbt Airbnb für die neue Kategorie „Abenteuer“. (Screenshot: t3n)

In der neuen Kategorie Adventures/Abenteuer werden mehrtägige Reisen angeboten, die neben der Unterkunft auch Aktivitäten und Mahlzeiten umfassen. Aktuell gibt es etwas mehr als 200 Angebote, bis Jahresende sollen laut Airbnb „viele weitere“ hinzukommen. Das günstigste Angebote mit einer Übernachtung kostet weniger als 100 US-Dollar, das teuerste ist eine zehntägige Tour für rund 5.000 Dollar.

Genau wie beim eigentlichen Kerngeschäft, der Vermittlung von Unterkünften, ist Airbnb auch bei den „Abenteuern“ nur eine Plattform. Die Touren werden von den Anbietern selbstständig organisiert und über Airbnb einem internationalen Kundenkreis feilgeboten.

Die Angebote sind nach Kontinent sortiert und eingeteilt in Kategorien wie Outdoor, Kulturell, Tiere, Auf dem Wasser und Kulinarisch. Auf den Seiten der einzelnen Erlebnisreisen gibt es einen Überblick über die nächsten verfügbaren Termine, die Dauer, den Aktivitätsgrad, die Sprache, den Preis und was alles im Angebot enthalten ist. Ein Reiseplan zeigt die einzelnen Stationen mit Fotos und einer Kurzbeschreibung der Aktivitäten. So können Reisende gemäß ihrer Interessen und finanziellen Möglichkeiten schnell ein passendes Angebot finden und sich eine ziemlich genaue Vorstellung davon machen, was sie auf der Reise erwartet.

Eines der Angebote für ein „Abenteuer“. (Screenshot: t3n)

Entwicklung in Richtung End-to-End-Reiseplattform

Schon seit Ende 2016 gibt es die Kategorie Entdeckungen, in der nach Angaben von Airbnb an über 1.000 Orten über 30.000 verschiedene Erlebnisse und Touren angeboten werden. Vom Kochkurs übers Surfen bis zum Spaziergang mit einem Hundeflüsterer dürfte für jeden Urlauber etwas dabei sein. Das neue an der Kategorie Abenteuer ist, dass es sich nicht um eine einzelne Aktivität, sondern ein Komplettpaket aus Unterkunft, Verpflegung und Aktivitäten mit Erlebnischarakter handelt. Damit sind die sogenannten Abenteuer eine konsequente Weiterentwicklung Airbnbs von der Vermittlung anfangs meist noch privater Unterkünfte in Richtung End-to-End-Reiseplattform.

„Lass die ausgetretenen Touristenpfade hinter dir und tauche bei individuellen Abenteuern rund um die Welt tiefer in andere Kulturen ein“, so wirbt Airbnb für die neue Kategorie. Mindestens genauso wichtig wie der Erlebnischarakter ist aber auch der Komfort der Reiseplanung. „Erfahrene Gastgeber kümmern sich um die Details, du musst nur noch am Treffpunkt erscheinen.“ Einfach buchen, bezahlen, genug freie Seiten im Ausweis haben – vorausgesetzt, man hat den passenden Ausweis, der einem Reisefreiheit ermöglicht. Dann kann das pauschale Abenteuer beginnen.

t3n meint: Aus Konsumentensicht sind die „Abenteuer“ praktisch. Ohne sich tiefergehend informieren zu müssen und viel Zeit mit Recherche und Planung auf verschiedenen Plattformen zu verbringen, lassen sich Angebote finden, die genau den eigenen Interessen und Bedürfnissen entsprechen. Nur sollte sich niemand einreden, das sei abenteuerlich oder gar eine individuelle Art des Reisens. Vielmehr handelt es sich um touristische Angebote mit hohem Erlebnischarakter und viel Komfort bei der Buchung. Johanna Kleibl

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