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Avira: Private-Equity-Unternehmen Investcorp übernimmt Firmenmehrheit

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Das Private-Equity-Unternehmen Investcorp aus Bahrain übernimmt die Mehrheit an dem deutschen Antivirensoftware-Hersteller Avira.

Wie beide Firmen in einem Statement mitteilen, hat Investcorp die Mehrheit an Avira übernommen. Details des Deals verraten die Unternehmen nicht. Es ist daher unklar, wie hoch der von Investcorp übernommene Anteil ist und wie viel das Private-Equity-Unternehmen aus Bahrain dafür bezahlt hat. Nach Informationen der US-Publikation Techcrunch lag die Avira-Bewertung bei dem Deal jedoch bei 180 Millionen US-Dollar.

„Die Investition bestärkt uns in unserer Geschäftsstrategie und ermöglicht es uns, unser profitables Wachstum im Verbraucher- und OEM-Segment weiter zu forcieren“, erklärt Avira-Geschäftsführer Travis Witteveen. Avira wurde 1986 unter dem Namen H+BEDV Datentechnik gegründet und ist vor allem für seinen Virenscanner bekannt. Bis zum Verkauf an Investcorp hat Avira in der mehr als 30-jährigen Firmengeschichte vollständig auf Gelder von institutionellen Anlegern verzichtet.

Avira-Übernahme: Investcorp hat immer wieder in IT-Sicherheitsfirmen investiert

Investcorp verwaltet rund 34 Milliarden Dollar und hat in der Vergangenheit auch immer wieder in Firmen aus dem Cybersicherheitsbereich investiert. Zuletzt hatte Investcorp das Sicherheitsunternehmen Securelink für 515 Millionen Dollar an den französischen Telekommunikationsanbieter Orange verkauft. Das Bahrainer Private-Equity-Unternehmen hatte Securelink 2015 übernommen und anschließend – unter anderem durch weitere Akquisitionen – auf einen Wachstumskurs geführt. In Deutschland sorgte Investcorp 2018 für Aufregung, nachdem das Unternehmen und andere Private-Equity-Investoren in hiesige Zahnarztpraxen investiert hatten.

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