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Neuer Fahrplan: Bahn erweitert Strecken zwischen Metropolregionen

Die Bahn hat ein Ausweiten der Fernverbindungen angekündigt.

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Alle halbe Stunde fährt ab Dezember ein Zug zwischen Hamburg und Berlin. Auch zwischen der Hauptstadt und dem Ruhrgebiet sowie München erweitert die Bahn ihr Angebot.

Die Bahn hat ihren neuen Fahrplan veröffentlicht und weitet vor allem die Fernverbindungen aus. Zusätzlich baut der Konzern weiter seine Flotte aus und bietet dadurch bis Ende des Jahres 13.000 zusätzliche Sitzplätze. Fernverkehrschef Michael Peterson: „Zum 13. Dezember bringen wir mehr Angebot, Komfort und mehr Sitzplätze in neuen Zügen auf die Schiene als je zuvor.“

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Zwischen den beiden größten deutschen Städten führt die Bahn einen Halbstundentakt ein. Damit wächst die Zahl der Züge zwischen Berlin und Hamburg auf 60 täglich. 6.000 zusätzliche Sitzplätze stehen somit auf der Strecke zur Verfügung.

Auch zwischen Rheinland und Berlin sollen mehr Reisende verkehren. Mit dem neuen ICE 4 befährt die Bahn die Strecke zwischen Berlin und Bonn künftig sieben Mal am Tag. Pro Zug und Richtung erhöht sie die Anzahl der Sitzplätze um 17 Prozent. Auch am Wochenende sollen mehr Züge rollen. Zusätzlich können Bahnkunden neuerdings Fahrräder auf diesem Abschnitt transportieren.

Mehr Express-ICE zwischen Berlin und München

Auf der Strecke von München nach Berlin will die Bahn nun auch sonntags ab 6 Uhr Express-ICE einsetzen. Die Reisezeit betrage knapp vier Stunden. So sei es Reisenden aus Berlin möglich, sonntags bereits um 9 Uhr Nürnberg und um 10 Uhr München zu erreichen. Ein neuer Eurocity-Express verbindet künftig München mit Zürich. Auf der nun vollständig elektrisierten Strecke reist man in vier Stunden von einer Stadt zur anderen. Die Bahn und ihre Kooperationspartner ÖBB und SBB bieten dort zwölf Fahrten an.

Eine Taktlücke schließt der Anbieter auf der Route Hamburg-Darmstadt-Heidelberg-Karlsruhe mit dem ICE 1575. Der 1578 in die andere Richtung fährt hingegen ab Frankfurt nach Stralsund.

Ab 13. Juni 2021 setzt die Bahn erstmals XXL-ICE ein. Das soll auf der Linie Hamburg-Frankfurt-Basel-Zürich-Chur stattfinden. Ab September plant der Konzern, mit den 918 Sitzplätze fassenden Zügen Nordrhein-Westfalen und München zu verbinden.

Der Freizeitpark Europa-Park bekommt eine Fernzugverbindung, sodass etwa Besucher aus dem Rhein-Main-Gebiet eine „attraktive Alternative“ zur Anreise mit dem eigenen Auto erhalten sollen.

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