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Größter IT-Dienstleister der Krankenkassen bestätigt Cyberangriff

Bitmarck, der IT-Dienstleister von mehr als 80 gesetzlichen Krankenkassen, hat mit einem Cyberangriff zu kämpfen. Aus Sicherheitsgründen wurden mehrere Systeme vom Netz genommen. Das betrifft auch die Versicherten.

1 Min. Lesezeit
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Eine ganze Reihe von Krankenkassen sind von dem Angriff auf Bitmarck betroffen. (Foto: dpa)

Derzeit kommt es bei vielen gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland zu massiven technischen Problemen. Grund dafür ist ein Cyberangriff auf den IT-Dienstleister Bitmarck, wie uns das Unternehmen bestätigt hat.

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Als Präventivmaßnahme werden derzeit Kunden- und interne Systeme vom Netz genommen. Ein Abfluss von Daten sei derzeit nicht festzustellen, berichtet Bitmarck auf Nachfrage von t3n weiter.

Abschaltung führt zu massiven Problemen bei den Krankenkassen

Bitmarck agiert für mehr als 80 der insgesamt 96 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland als IT-Dienstleister. Unseren Informationen zufolge haben die Kassen durch die Abschaltung der Bitmarck-Systeme derzeit massive Probleme.

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Betroffen sind neben dem Datenzugriff offenbar auch die Telefonanlagen einiger Kassen. So schreibt etwa die SBK auf ihrer Website, dass die Krankenkasse aufgrund eines Ausfalls nicht erreichbar ist.

Unseren Informationen zufolge rechnen die Verantwortlichen bei zumindest einer betroffenen Krankenkasse nicht vor Ende der Woche mit einer Verbesserung der Lage. Bitmarck selbst wollte sich uns gegenüber jedoch nicht dazu äußern, wie lange die Abschaltungen der Systeme anhalten werde.

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Nicht der erste Cyberangriff auf den IT-Dienstleister der Krankenkassen

Schon im Januar 2023 hatte Bitmarck einen unbefugten Zugriff auf die eigene IT-Infrastruktur festgestellt. Dabei hatten Kriminelle sensible Daten mehrerer Krankenkassen erbeutet und im Darknet veröffentlicht.

Ursprünglich hatte Bitmarck erklärt, dass keine Kundendaten abhandengekommen seien. Einer späteren Auswertung zufolge sollen jedoch auch sensible Daten wie Namen oder Krankenkartennummern erbeutet worden sein.

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Laut Medienberichten waren etwa 300.000 Kund:innen verschiedener Krankenversicherungen betroffen. Später wurde der Fall auch vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz untersucht.

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Stephan

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