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Fundstück

bk World: Tesla stattet ersten Supercharger in Bayern mit neuem Lounge-Konzept aus

In Kooperation mit der bk-Gruppe hat der US-Elektrobauer Tesla in der bayrischen Gemeinde Endsee eine völlig neue Infrastruktur an einem Supercharger realisiert. 300 weitere solcher Standorte sind geplant.

3 Min.
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Die bk World im bayrischen Endsee. (Bild: bk Group AG)

In sogenannten Qubes können Tesla-Fahrerinnen und Fahrer es sich gemütlich machen, während ihre Fahrzeuge geladen werden. Die Lounges in Würfelform bieten Toiletten und Aufenthaltsräume und sind mit Automaten für Kaffee, Essen und mehr ausgestattet. Das Konzept ist laut dem deutschen Betreiber, der bk Group AG, völlig flexibel an jedem Ort einzusetzen, an dem ein Wasser-, Abwasser- und Stromanschluss bereitgestellt werden kann.

300 bk Worlds sollen entstehen

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Wer sich nun fragt, warum die erste dieser „bk World“ genannten Supercharger-Stationen ausgerechnet im kleinen Endsee, nahe Rothenburg ob der Tauber, eingerichtet wurde: Es handelt sich um den Firmensitz der bk Broup. Was die „bk Worlds“, von denen in den kommenden Jahren europaweit rund 300 Stück entstehen sollen, so attraktiv macht, ist ihr nahezu standortunabhängiges Konzept.

Bislang hatte Tesla versucht, seine Supercharger-Stationen in der Nähe von Einrichtungen zu errichten, die Essen, Kaffee und Toiletten anbieten. Das hatte sich als schwierig erwiesen. Tesla will indes auch nicht jeden Standort selbst mit Infrastruktur ausstatten, die über die Ladestationen hinausgeht.

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Wer aber will zu einem Supercharger, der außerhalb dicht bebauter Flächen liegt, was günstig wäre, wenn der über keinerlei zusätzliches Angebot verfügt? Die bk Worlds setzen an diesem Punkt an und verbinden günstige Standorte mit einem schnell herstellbaren Infrastrukturangebot. Die bk Group dazu:

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„Selbstverständlich stehen in der bk World Sanitäranlagen zur Verfügung und ein komfortabler Lounge-Bereich lädt zum Verweilen ein. Doch das Konzept ist weitaus umfassender. So wird die geringe Grundfläche extrem effizient genutzt. Die Ausgabe der verschiedenen Produkte funktioniert vollkommen automatisiert. Die Speisen, die vor Ort erworben werden können, sind gesund, frisch und zuckerarm. Bei der Auswahl des Produktportfolios haben die Planer bewusst auf die Zusammenarbeit mit Großkonzernen verzichtet und setzen stattdessen auf die Attribute regional und nachhaltig. Gemeinsam mit Unternehmer und Investor Marcell Jansen ist sogar ein innovatives und gesundes, eigens für die bk World entwickeltes Food-Portfolio in Planung.”

Der Zugang zur Lounge erfolgt über eine App. In Endsee finden Nutzende dann hochtechnisierte Automaten, über die sie verschiedene Lebensmittel und Getränke anfordern können. Auf dem Vorplatz gibt es sogar einen Automaten, der in etwa vier Minuten frische Pizza zubereiten kann.

Im Loungebereich finden große und kleine Spielkinder eine Nintendo Switch. Auch das Aufladen elektronischer Geräte ist möglich – ebenso das Arbeiten.

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Überall realisierbar, wo es Wasser, Abwasser und Strom gibt

Für die bk Group, eine Infrastrukturgesellschaft, die weltweit Projekte wie Bürobauten etc. realisiert, besteht der größte Vorteil des Konzepts darin, dass es schnell aufgebaut, ebenso schnell abgebaut und modular erweitert werden kann:

„Die bk World besteht aus den sogenannten Qubes – modulartig miteinander kombinierbaren und transportablen Raumelementen. Diese werden unterschiedlichsten Standort-Ansprüchen gerecht. Wächst ein Ladepark, wächst die bk World. Anbau, Abbau oder ein Umsetzen der Qubes sind innerhalb kürzester Zeit möglich. Besonders für Grundstücksbesitzer, aber auch für Ladeparkbetreiber, ist das interessant. Läuft ein Pachtvertrag aus, bietet die bk World größtmögliche Flexibilität. Die kleinste Version einer bk World mit Aufenthaltsbereich und Sanitär-Qube umfasst gut 50 Quadratmeter. Nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Abrisse werden obsolet und Materialverschwendung vermindert. Diese Anpassungsfähigkeit der bk World erleichtert Standortentscheidungen.”

„Mit der bk World sind die Betreiber von Ladeparks nicht mehr auf bestehende Infrastruktur angewiesen. Wir kommen einfach überall dorthin, wo ein Ladepark entsteht“, ergänzt Gerold Wolfarth von der bk Group AG.

Die Macher des Youtube-Kanals „Out of Spec Reviews“ haben sich bereits die Mühe gemacht und den Standort in Endsee besucht. Vor allem der automatische Pizza-Bäcker hat es den Youtubern angetan.

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Kommentare (2)

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Jemand

Also das gleiche wie eine Autobahnraststätte aber modular in Containerart?

Steht trotzdem im Gegensatz zum eigentlichen Zweck. Der Sinn einer Reise ist das erreichen des Ziels in angemessener Zeit. Jede Minute die man spart, ist zusätzliche Zeit am Zielort.

Um jetzt Zeit während der Reise zu verplempern, und auch noch Geld unnötig für irgendwelche Süßigkeiten und Augencatcher auszugeben entspricht unserer weitläufigen Auffassung der Ablenkung vom wesentlichen.

Kann man versuchen, aber die Rastplätze werden niecin einem positiven Licht stehen.

Sven

War ein echtes Highlight auf der Reise nach AT. Die Kinder haben es geliebt, wir fanden es auch toll. Kühle Getränke, saubere Toiletten und ein überdachter Ladeplatz mit Schatten. Der Zugang mit der App ist aber unnötig kompliziert.

Noch etwas verfeinern und dann bitte jeden Supercharger so ausstatten!

Die Pizza aus dem Automaten hat aber noch Potential…

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