Analyse

Das Digitalisierungs-Management-Dilemma

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Das Ziel eines modernen Unternehmens muss es demnach sein, die Mitarbeiter genau in einem sogenannten Flow-Channel zu platzieren, in dem sich der Mitarbeiter wohl fühlt – gefordert, aber nicht überfordert wird.

Flow-Channel mit Voraussetzungen (Bild: TechDivision)

Um dies zu erreichen, muss ein Unternehmen ein Umfeld schaffen, das genau diesen Flow ermöglicht. Der Autor Daniel Pink beschreibt in seinem Bestseller „Drive“ dazu die folgenden drei Voraussetzungen:

Autonomy (Selbstständigkeit)

Wenn man seinen Mitarbeitern vertraut (Theory Y), dann sollte man ihnen genug Freiraum geben, um die jeweiligen Anforderungen mit ihren Fähigkeiten optimal zu bearbeiten.

Mastery

Mit Selbstständigkeit wird es Mitarbeitern möglich, Energie freizusetzen, die einen optimalen Einsatz der Fähigkeiten und eine permanente Verbesserung ermöglicht

Purpose

Um diese Energie optimal einsetzen zu können, muss ein klares Ziel – eine Vision – entwickelt werden, an dem sich alle Mitarbeiter orientieren können. Eigentlich klingt das durchaus logisch, nachvollziehbar und auch gar nicht mal so kompliziert, oder? Dennoch ist das Ganze so in der Praxis noch wenig greifbar. Es fehlen konkrete Vorgaben oder Schritte, um einen Transformationsprozess hin zu einer agileren Unternehmenskultur und modernen Managementansätzen erfolgreich zu schaffen.

Dazu gibt es leider – oder auch Gott sei Dank – kein allgemein gültiges Rezept, da jedes Unternehmen anders „tickt“ und insbesondere jedes Mitarbeiterteam anders ist. Um den Einstieg aber dennoch zu erleichtern, gibt es inzwischen allerdings ein paar Instrumente, die einem bei einem entsprechenden Transformationsprozess hin zu einem agileren Unternehmen helfen. Solche Tools stelle ich im nächsten Beitrag vor.

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Ein Kommentar
enaliss
enaliss

Deswegen gibt es Bertungshäuser, die sich darauf spezialisiert haben, den Mensch wieder in den Mittelpunkt zu stellen und die Stakeholder der verschiedenen Organisationseinheiten hinter eine gemeinsame Fahne zu bringen – in inspirierender, öffnender Haltung und unter Berücksichtigung der individuellen Motivatoren. Und die gleichzeitig helfen, die Entwicklung der Persönlichkeit zu fördern, siehe https://www.enaliss.com/single-post/2016/09/20/Progression-of-Personality
Dabei helfen Methoden, die die Eigenmotivation fördern und Blockaden abbauen. PEA und NEA (positive emotional attractors und negative emotional attractors, siehe „Intentional Change Theory (ICT) and complexity theory, Prof. Richard Boyatzis“) führen durch resonante Führung in Digitalisierungsprojekten zu einem Einklang zwischen persönlichen Visionen und digitalen Initiativen (Visionen). Die Fortbildung als Manager kann man auch per Fernstudium an der Case Western Reserve University als Online-Zertifikatslehrgang wählen (Coursera.com).

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