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Analyse

Cyberabwehr 2030: Deloitte zeigt vier Zukunftsszenarien

Von „Goldener Käfig“ bis „Cyber-Oligarchie“: Die Studienautoren haben Szenerien entwickelt, die keinesfalls alle wünschenswert sind. (Bild: Shutterstock)

Deloitte hat nationale Strategiedokumente von 29 europäischen Staaten analysiert. Und Zukunftsszenarien entwickelt, die die Cybersicherheitslandschaft 2030 in Europa abbilden sollen.

Wie gut sind Staaten weltweit in Sachen Cyberabwehr aufgestellt? Anhand des sogenannten European Cyber-Defense-Report hat das Beratungsunternehmen Deloitte „relevante nationale Sicherheitsstrategien“ aus 29 europäischen Staaten, den USA, Russland sowie China analysiert.

Ein systematischer Vergleich und die Analyse der öffentlich zugänglichen Strategiedokumente zeige, dass Cyberbedrohungen neben Terrorismus und organisierter Kriminalität als „Top-Risiken“ benannt werden, schreiben die Studienautoren. Im Hinblick darauf, wie „Cybersicherheit“ jeweils definiert und gehandhabt werde, gebe es länderübergreifend allerdings „so viele Unterschiede“, dass ein Vergleich „kaum möglich“ sei.

Besonders deutlich zeige das die Diskussion um offensive Maßnahmen. Dass ebendiese auch zur Cyberverteidigung gehörten, würden bestimmte Länder „deutlich erklären“. Andere wiederum würden diese zwar erwähnen, blieben aber „eine klare Aussage zur Rechtmäßigkeit und Wirksamkeit schuldig“.

Weiter heißt es, dass die Ansprüche an die nationalen Sicherheitsstrategien der europäischen Länder sich mit der Vielzahl und Volatilität möglicher Bedrohungsszenarien „verändern und erhöhen“ würden. Strategien, dem zu begegnen, müssten hiermit demzufolge Schritt halten, raten die Studienautoren.

Verteidigung: Schutz vor Reaktion

Wenig überraschend hätten nahezu alle Strategien die Sicherung der kritischen Infrastrukturen (97 Prozent) sowie die Gewährleistung sicherer und robuster Informationssysteme (93 Prozent) als Ziel. Kaum erwähnt werde hingegen eine schnelle Reaktion auf Cyberangriffe.

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