Analyse

Warum jeder Designer mal ein eigenes Projekt machen sollte

(Quelle: Shutterstock | Erstellt von: Redpixel PL)

Ein guter Designer ist daran zu erkennen, dass er der coolste und kreativste Kopf im Unternehmen ist? Nope. Zu allererst einmal besitzt ein Designer die Fähigkeit, die Ideen von Auftraggebern, Projektmanagern und Konzeptern visuell umzusetzen.

„Gute Designer arbeiten interdisziplinär“

Ein wirklich guter Designer geht aber noch einen Schritt weiter und adaptiert sein Gegenüber. Das bedeutet, er versteht die Intention des Klienten und die Ideen von Projektmanagern, kann sich aber auch in die Position von Konzeptern hineinversetzen. Er kennt die Motivation jedes einzelnen Kollegen und kann nachvollziehen, wie sie alle gemeinsam als Team funktionieren.

In diesem Artikel geht es um die kleinen aber feinen Unterschiede, die einen Designer von einem wirklich guten Designer unterscheiden – und so viel vorab: Das ist viel mehr als sein gestalterisches Können.

„Querdenken ist Trumpf“

Ein guter Designer werden, egal auf welchem Gebiet: Damit sind nicht etwa Tools wie Photoshop, Sketch, After Effects, Illustrator oder Flinto gemeint. Vielmehr geht es darum, ein Projekt als die Summe der Arbeit aller Beteiligten zu verstehen. Der Designer ist Teil eines Teams. Es ist nicht seine Arbeit allein, die zum Ziel führt. Ein guter Designer versteht die individuellen Rollen und Bedürfnisse aller Kollegen eines Projekts und geht auf diese ein. Denn nur, wenn Klienten, Projektmanager, Konzepter und Co. gemeinsam an einem Strang ziehen, erzielen sie das bestmögliche Produkt.

„Ein Designer schafft Visualität. Ein wirklich guter Designer schafft Visualität und schlägt Brücken. Er versteht, was seine Kollegen machen und weiß, welche Ziele sie langfristig verfolgen.“

Um ein guter Designer zu werden, heißt es, von Zeit zu Zeit eigene Projekte zu starten. Schließlich hat jeder Designer etliche Ideen und Konzepte im Kopf, die zum Leben erweckt werden wollen.  Setzt sie um! Egal ob digital oder nicht, solche Projekte fördern die eigene Expertise immens. Wie wäre es zum Beispiel, neue Tools zu testen? Davon können bei zukünftigen Projekten dann auch die Kollegen profitieren!

Der Hintergrund, solch ein eigenes Projekt zu starten, ist aber ein anderer: Um die vielen einzelnen Aufgaben hinter einem Projekt zu verstehen und deren Nutzen zu erkennen, ist es wichtig, so ein Vorhaben von Stunde null an zu begleiten. Nur so wird deutlich, wie viele verschiedene Teildisziplinen sich hinter einem erfolgreichen Projekt verbergen.

Und nun bitte nicht anfangen mit Fragen wie:

  • Wie kann ich die Ideen skalieren?
  • Was ist der USP meines Projekts?
  • Gibt es bereits eine ähnliche Idee auf dem Markt?
  • Wie sieht meine Produkt-Strategie aus?

Sondern einfach machen.

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