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E-Commerce: Deutsche nutzen am liebsten Paypal für Zahlung

Der Zahlungsdienst Paypal wird von den Deutschen gerne bei Onlinekäufen genutzt. (Foto: dpa)

Die deutschen Onlinekäufer begleichen ihre Rechnungen gerne mit Paypal – und nutzen dagegen seltener die Optionen Kreditkarte oder Kauf auf Rechnung.


Paypal ist bei den Deutschen, die online einkaufen, das beliebteste Zahlungsmittel. Weniger angesagt sind dagegen – eher überraschend – Optionen wie der Kauf auf Rechnung oder per Kreditkarte.

Studie von Forschungsinstitut

Das hat das Forschungsinstitut Ibi Research an der Universität Regensburg im Rahmen einer Studie herausgefunden. Für diese Studie, die den Titel „Erfolgsfaktor Payment“ trägt und an der sich auch die Unternehmen Klarna und Worldline beteiligt haben, wurden 1.011 Personen befragt.

57 Prozent dieser Befragten, bei denen es sich um regelmäßige Onlinekäufer handelt, gaben demnach an, dass sie am liebsten Paypal nutzen, um zu bezahlen. Der Kauf auf Rechnung begeistert nur 22 Prozent der Studienteilnehmer, auf den weiteren Plätzen folgen die Kreditkarte (elf Prozent) und das Lastschriftverfahren (fünf Prozent).

11 Prozent setzen nur auf ein Lieblingsverfahren

Wie Ibi Research berichtet, haben 72 Prozent der Befragten ein bevorzugtes Zahlungsverfahren, elf Prozent nutzen ausschließlich dieses Lieblingsverfahren.

Holger Seidenschwarz, Research Director bei Ibi Research und für die Studie verantwortlich, unterstreicht, dass „Kunden in unterschiedlichen Situationen oft auch unterschiedliche Zahlungsverfahren“ wählen. „Ihre Entscheidung machen sie dabei besonders von der Höhe des Kaufpreises abhängig, aber ihnen ist auch wichtig, dass der Prozess der Zahlung die Lieferung nicht verzögert“, sagt Seidenschwarz.

Heterogene Kundenpräferenzen

Aus der Studie geht aber auch hervor, dass die Kundenpräferenzen sehr heterogen sind. „Händler, die nur ein Verfahren anbieten, erreichen maximal sechs von zehn Kunden“ heißt es dort. Der Grund: Kein Verfahren spricht alle Kunden an.

„Interessant für uns war, dass viele Shopper den Einsatz bestimmter Zahlungsverfahren komplett ablehnen. Auch Verfahren, die von der breiten Masse an Kunden nicht genutzt werden, haben dagegen Nutzer, die diese Verfahren bevorzugen“, erklärt Holger Seidenschwarz.

Was die Studie, für die die Probanden 15 realitätsnahe Einkaufsszenarien präsentiert bekamen, zudem ergeben hat, ist, dass Kaufabbrüche nahezu komplett vermieden werden können, wenn möglichst viele Zahlungsverfahren angeboten werden.

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Ein Kommentar
Peter Sax
Peter Sax

Da haben die Banken halt einfach verpennt. Kreditkarten nutzt man hier nicht, Girocard geht nur im Geschäft und dann kam PayPal und hat alles einfach gemacht. Jetzt noch Apple Pay, aber das brauche ich dank PayPal eben auch nicht. Im Laden die Girocard, online PayPal und gut ist.

Persönlich kaufe ich nur noch, wenn PayPal angeboten wird und per DHL verschickt wird. Andere Zahlungsmethoden dauern mir zu lange und andere Anbieter als DHL kommen bei uns nicht zuverlässig. DHL kommt immer zur selben Zeit und hat daher auch eine Abstellgenehmigung. Würde ich den Deppen von Hermes, UPS oder DPD nie geben. Die Hälfte kann kein Deutsch, die andere Hälfte ist unhöflich oder bringt zerdellte Pakete.

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