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Startups

Europas Startup-Nationen: Die Vorteile, die Nachteile und die absoluten Showstopper

(Foto: Nick-K (Nikos Koutoulas) / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Wir nehmen sechs von Europas Top „Startup-Nationen“ unter die Lupe (nämlich Großbritannien, Israel, Frankreich, Deutschland, Russland und Schweden) und nennen die Chancen und Herausforderungen, denen jedes dieser IT-Ökosysteme ausgesetzt ist.

Bei der bevorstehenden Konferenzhier – am Donnerstagmorgen, werden wir uns hauptsächlich damit beschäftigen, die Chancen und Herausforderungen der boomenden IT-Ökosysteme in Großbritannien, Israel, Deutschland, Frankreich, Russland und Schweden zu beleuchten.

In Vorbereitung auf diese Veranstaltung wollte ich das Hauptaugenmerk auf einige Besonderheiten der besagten Ökosysteme legen und sie den Kategorien „gut, böse und hässlich“ zuordnen. Es ist wichtig zu erwähnen, dass dies ein Mix aus Fakten und Meinungen ist, der auf meinen eigenen Beobachtungen beruht, ergänzt durch das Feedback einiger Insider der dortigen Branche. Ihr dürft mir gern widersprechen. Wirklich, der Kommentarraum gehört euch!

Israel

Die Skyline von Tel Aviv - hier haben viele IT-Großunternehmen ihren Sitz. (Foto: tedeytan / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Vorteile

  • Unternehmergeist liegt den Israelis in den Genen und ist stark in ihrer Kultur verankert.
  • Der vorgegebene kleine Markt bewirkt, dass israelische Unternehmer gezwungen sind, vom ersten Tag an international zu denken.
  • Chancen und Know-how sind „billig“ zu haben. Israel hat seine Armee, wartet mit vielen Startups auf und beheimatet etliche multinationale IT-Großunternehmen – das bietet viele Möglichkeiten für Arbeitswillige.
  • Israel hat einen ordentlichen Anteil von langfristig erfolgreichen Technik-Firmen und Exits erlebt und besitzt daher einen großen Reifegrad.
  • Finanzierung ist kein so großes Problem, besonders in der Gründungsphase, obwohl Eigenfinanzierung bei vielen Startups die Norm ist.
  • Wie ein Insider verriet: „In Israel ist es wirklich kein Problem, wenn man scheitert.“

Nachteile

  • Die Fülle von Startups, technisch versierten und unternehmerisch denkenden Leuten machen es schwierig, gutes Personal zu finden und zu behalten.
  • Die obigen Umstände führen zu einem großen Hype und einer Menge Möchtegern-Unternehmer.
  • Obwohl sich das gerade verändert, sind israelische Startups sehr oft auf den schnellen Exit aus.
  • Sich früh auf den internationalen Markt auszurichten, führt von Beginn an zu betriebswirtschaftlichen und finanziellen Schwierigkeiten.
  • Es existiert zwar staatliche Förderung, aber die wird oft falsch eingesetzt oder ineffizient verteilt.
  • An Konsumenten gerichtete Startups, die zuerst in Israel online gehen, sterben oft einen unschönen, sinnlosen Tod.

Showstopper

  • Gründer sind anfällig dafür, in der Gründungsphase eine Menge Kapital zu verlieren, auch wenn sie durch staatlich geförderte Programme finanziert werden.
  • Israelische Startups werden typischerweise in US-Dollars finanziert, aber zahlen ihre Löhne in Schekel.
  • Staatliche Bestimmungen verzögern oft die Übernahme oder sogar die Einfuhr von Technologie aus dem Hardware-Umfeld.
  • Obwohl es in Israel ein großes Bewusstsein für Communities und Teilen gibt, berichtet ein Insider, dass durchaus nicht jeder den anderen unterstützt.

Großbritannien

London ist traditionell ein guter Standort für Firmen, die auf den US-Markt schielen. (Foto: Nick-K (Nikos Koutoulas) / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Vorteile

  • Ausgereiftes Ökosystem, das zahlreiche führende IT-Firmen und eine ganze Generation von vielversprechenden Startups beheimatet.
  • Epizentrum von europäischem Venture-Kapital und Investment-Banken, zudem eine massive Konzentration von Business-Angels, Seed-Gründern und internationalen Accelerators.
  • Haufenweise staatliche Unterstützung, manchmal an den falschen Stellen, aber oft hilfreich (zum Beispiel Tech City).
  • Extrem viele internationale IT-Firmen (und andere große multinationale Player) haben Büros in London, was Kooperationen und Übernahmen beflügelt.
  • Ein paar große Exits führten zu Liquidität für – und erhöhten Aktivitäten von – Gründern und ihren Investoren, Business-Angels und VC-Firmen.
  • London bildet traditionell eine gute Brücke für IT-Firmen, die auf den großen US-Markt schielen, und hat große Anstrengungen unternommen, um Übersee-Firmen davon zu überzeugen, eine Filiale in der Stadt zu eröffnen.
  • Es gibt einige sehr starke Branchenbereiche, vor allem die Finanztechnologien (TransferWise, GoCardless, Nutmeg, FundingCircle etc.) und E-Commerce (Net-A-Porter, AO, Farfetch, Lyst etc.).

Nachteile

  • Heftiger Konkurrenzkampf um Fachkräfte: Großunternehmen, Startups und nicht-technische Multinationale kämpfen um dieselben Leute, was die Löhne rasch in die Höhe treibt.
  • Mangel an bezahlbaren Büroräumen: Gründerzentren und Co-Working-Spaces haben mehr Nachfrage als Platz und wachsende IT-Firmen haben große Schwierigkeiten, größere Büroflächen zu finden.

Showstopper

  • Hohe Lebenshaltungskosten im Vergleich zum größten Rest Europas.
  • Zu viel Hype: viele Branchentreffpunkte, die keinen echten Nutzwert haben.

Frankreich

Nicht alles spielt sich in Paris ab: Auch Regionen wie Lille, Nantes, Lyon, Grenoble, Toulouse, Bordeaux etablieren sich als lebendige Gründerzentren. (Foto: Luke,Ma / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Vorteile

  • Die französische Regierung hört auf IT-Startups oder lernt es zumindest gerade – Frankreich hat einen Minister für Digitales ernannt (Axelle Lemaire) und sogar eine Marke geschaffen („La French Tech“), um französische Startups international bekannt zu machen.
  • Erfahrene und unternehmerfreundliche Investoren sorgen für solide Gründungsfinanzierung und ein VC-Ökosystem, ausländische Investoren gehen regelmäßig auf Einkaufstour in Frankreich.
  • Frankreich hat eine starke Community mit vielen Co-Working-Spaces, Accelerators, Branchentreffpunkten und ein paar große, international ausgerichtete Konferenzen.
  • Nicht alles spielt sich in Paris ab: Regionen wie Lille, Nantes, Lyon, Grenoble, Toulouse, Bordeaux und andere entwickeln stabile Netzwerke und etablieren sich als lebendige Gründerzentren.
  • Schlüsselfiguren mit ehrgeizigen Zielen, darunter vor allem Xavier Niel mit seiner Ecole-42-Programmierschule, dem 1000startups-Inkubator und der Seed-Investment-Gesellschaft Kima Ventures.
  • Existenzgründung ist in Frankreich zu einem Trend geworden, es gibt Berichterstattung über digitale Startups und ihre Schlüsselfiguren in den Mainstream-Medien, auch im Fernsehen.
  • Frankreich ist die Heimat von international geschätzten technischen Fachleuten und den besten Wirtschaftsschulen.

Nachteile

  • In Frankreich sind einige Wirtschaftszweige sehr voneinander abgegrenzt. Alle, die für die Regierung arbeiten, kommen beispielsweise von der nationalen Verwaltungsschule und arbeiten ausschließlich im staatlichen Bereich.
  • Dadurch sind sie sehr separiert von der Startup- und Business-Welt.
  • Während andere Länder das Programmieren in ihre Lehrpläne aufgenommen haben, hat Frankreich in der technischen Ausbildung noch Nachholbedarf.
  • Der Trend ändert sich, aber die generelle Einstellung gegenüber dem „Geschäfte machen“, dem großen Geldverdienen und dem Scheitern bei Unternehmungen ist immer noch ziemlich feindselig.
  • „La French Tech“ ist eine gute Marke bzw. Initiative, aber mehr Zusammenarbeit mit anderen Programmen wie Tech City in Großbritannien würde ihr guttun.
  • Die französische Regierung hat eine Tendenz zu Unbeständigkeit und Langsamkeit, wenn es darum geht, Dinge zu verändern.

Showstopper

  • Wie in Israel führt das angesagte „Gründen“ und Unternehmer-Sein zu einem wachsenden Hype und einer Menge Möchtegern-Gründern.
  • Die Franzosen sind weiterhin besessen von „Gründern, die Frankreich verlassen“, sehen aber nicht, wer alles zu ihnen herüberkommt (Gründer wie Investoren).
  • Das ständige Bedürfnis, das lokale Ökosystem mit dem in Großbritannien, den USA oder Deutschland zu vergleichen.

Deutschland

Fachkräfte aus aller Wellt, die sich zu der lebendigen Stadt hingezogen fühlen, verleihen Berlin eine internationale Atmosphäre. (Foto: m.a.r.c. / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Fachkräfte aus aller Wellt, die sich zu der lebendigen Stadt hingezogen fühlen, verleihen Berlin eine internationale Atmosphäre.

Vorteile

  • Junge, aber schnell reifende Ökosysteme, bei denen Existenzgründung die Hauptrolle spielt.
  • Besonders in Berlin gibt es eine sehr internationale Atmosphäre mit einer Menge Ausländer, die sich zu der lebendigen Stadt hingezogen fühlen und die einen Pool unterschiedlichster Talente mit vielseitigen Sprachkenntnissen bilden.
  • Verglichen mit anderen europäischen Großstädten sind Gewerbeflächen und Wohnraum in deutschen Städten wie Berlin, Köln und Hamburg sehr erschwinglich.
  • In Deutschland ansässige Gründer haben ein starkes Interesse daran, globale Unternehmen aufzubauen (es gibt jede Menge Beispiele, einige bekannte Namen sind SoundCloud, Wooga, ResearchGate, EyeEm, 6Wunderkinder oder Delivery Hero).
  • Insbesondere Berlin genießt viel Aufmerksamkeit von großen Tech-Multinationalen (zum Beispiel Google Campus @ Factory) und internationalen Investment-Gesellschaften.
  • Berlins Kunst-Image hat hohe Anziehungskraft auf kreative Leute (Designer, UX-Spezialisten und so weiter).
  • Obwohl Politiker lange gebraucht haben, um die Szene wahrzunehmen, fördert die deutsche Regierung zunehmend neue Initiativen, hegt ernsthaftes Interesse für Startups und ergreift Maßnahmen, um die bestehenden Bedingungen zu verbessern.

Nachteile

  • Heftiger Kampf um Personal, besonders um Techniker oder Führungskräfte – insbesondere da große Firmen wie Rocket Internet und Zalando ihren Betrieb auf breiter Front hochfahren.
  • Einige von Deutschlands meist-gehypten Startups endeten in relativ kleinen Übernahmen (etwa Gidsy, Amen, Moped, oder  JustBook), weswegen Marktbeobachter sich fragen, wann es mal ein paar richtig große Exits geben wird.
  • Weil Unternehmer-Sein und Gründen angesagt ist, gibt es eine große Anzahl von Me-Too-Startups und Möchtegern-Unternehmern aus Deutschland, was den Eindruck verstärkt, dass deutsche Firmen gut darin sind, erfolgreiche Geschäftsideen von anderen zu kopieren (ob das nun stimmt oder nicht).
  • Die lokale VC-Szene ist noch im Aufbau und bei weitem nicht ausgereift.
  • Es gibt eine große Kluft zwischen technischen Großunternehmen wie SAP, Siemens und der Deutschen Telekom zur Startup-Welt, doch das verändert sich gerade sehr schnell.

Showstopper

  • Unverbundene Ballungsräume und der gefühlte Wettbewerb zwischen den deutschen Großstädten behindern Zusammenarbeit und Wissensaustausch zwischen den Regionen.
  • Hoher Grad an Bürokratie und starke Reglementierungen bremsen Startups oft aus.
  • Das gilt nicht nur für Deutschland, aber: Jungejunge, was für ein Medienhype geht da ab!
  • Manch einer sagt, dass Berlin ein bisschen zu viel Spaß machen kann.

Russland

Viele ausländische Investoren meiden Russland immer noch, weil es zu riskant ist. (Foto: Thomas Depenbusch / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Vorteile

  • Großer Inlandsmarkt, so dass Firmen auch skalieren können, wenn sie sich nur an russischsprachige Kunden wenden.
  • Viel Geld am Markt; sogar das alte „Öl“-Kapital wird zunehmend in IT investiert.
  • Ein Überfluss an technischem Personal mit solider Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.
  • Digitale Wirtschaft und E-Commerce-Markt wachsen schnell.
  • Sehr hohe Verbreitung von Smartphones und viele Internetnutzer.
  • Es ist einigermaßen günstig, Personal zu finden und zu behalten.

Nachteile

  • Viel Kapital, aber nicht genug „schlaues Geld“.
  • Großer Inlandsmarkt, aber für große IT-Firmen ist es schwierig, zu expandieren oder ins Ausland zu skalieren.
  • Schwer zu sagen, ob zu recht oder nicht – ausländische Investoren meiden Russland immer noch, weil es zu riskant ist.
  • Die Regierung tendiert dazu, sich zu sehr in die Startup-Szene einzumischen, vor allem in der Gründungsphase, anstatt in Unterstützungsprogramme zu investieren oder die Ausgangsbedingungen und die Infrastruktur zu verbessern.
  • In Russland wird Unternehmergeist traditionell nicht besonders groß geschrieben.

Showstopper

  • Die Geopolitik der russischen Regierung hat einen schlechten Einfluss auf das Geschäft – mehr sage ich dazu nicht.
  • Die Gesetzgebung in Russland ist höchst komplex und erfordert viel Papierkram, so dass man oft ganze Anwalts- und Beraterabteilungen benötigt.
  • Russland hat (immer mehr) strenge Gesetze, die das Internet und die Mediennutzung regulieren.
  • Suboptimale Grundinfrastruktur, von Straßen bis hin zu anständigen Breitbandverbindungen.

Schweden

In Stockholm findet sich mit Spotify, Auxy und Teenage Engineering geballtes Know-How in Sachen Musik. (Foto: akasped / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Vorteile

  • Wie in Israel ist der Binnenmarkt zu klein, als dass Unternehmer nicht vom Tag der Firmengründung an international denken würden.
  • Skandinavier haben generell einen hohen Arbeitsethos und sind sorgfältig.
  • Herausragende technische Fähigkeiten dank der guten Bildung und Hobbys (was oft dem dunklen schwedischen Winter zugeschrieben wird).
  • Insgesamt gute Englischkenntnisse – viele Startups nutzen Englisch als ihre Primärsprache, was es einfacher macht, international zu vermarkten und Mitarbeiter aus dem Ausland anzuwerben
  • Hohe Pro-Kopf-Dichte von Weltklasse-IT-Firmen: jede Menge Erfahrung und Vorbilder.
  • Stockholm insbesondere hat geballtes Know-how in gewissen Kategorien, mit Spotify, Auxy, Teenage Engineering und weiteren in der Musikbranche, Klarna und iZettle in der Finanztechnik, Minecraft und King.com bei Spielen.
  • Öffentliche Finanzierung und staatliche Unterstützung spielen eine maßgebliche und generell positive Rolle im schwedischen Startup-Ökosystem.
  • Schwedische Unternehmen interessieren sich mehr und mehr für die Startup-Szene.

Nachteile

  • Wie in Israel birgt der kleine Binnenmarkt auch Probleme.
  • Familie steht oft an erster Stelle, was an sich nichts Schlechtes ist, aber es ist wichtig zu wissen, dass Skandinavier generell nicht gern länger arbeiten als die „regulären“ Bürozeiten.
  • Lange Sommerferien, die manchmal dazu führen, dass in einem Zeitraum von bis zu zehn Wochen nicht viel gearbeitet wird.
  • Begrenzte Anzahl von erstklassigen Venture-Kapitalisten – etliche A- und besonders B- und C-Finanzierungsrunden kommen aus dem Ausland – und viel zu wenige erfahrene Business-Angels bieten „schlaues“ Gründungskapital an.
  • Viele Mitarbeiter werden von kapitalkräftigen Beratungsfirmen und Finanzunternehmen abgeworben.

Showstopper

  • Vor allem in der Gründungsphase sind die Bewertungen für finanzierte schwedische Startups oft niedrig, was Gründer benachteiligt, die nach einer Anschlussfinanzierung suchen.
  • Überall in Europa schießen Co-Working-Spaces, Inkubatoren und dergleichen wie Pilze aus dem Boden, nur in Stockholm dauerte es lange, so etwas aufzubauen (es gibt das SUP46, aber erst seit einem Jahr).
  • Keine sehr stark vernetzte IT-Community – immer noch viel Trennung zwischen den Unternehmern (vor allem „Ältere“ gegen „Jüngere“), Bereichen und den verschiedenen Einstiegspunkten für Startups in die jeweilige Szene.
  • Mangel an staatlich geförderten Anreizen fürs Gründen.
  • Schlechte Steuerbedingungen.

Dieser Artikel wurde zuerst auf tech.eu veröffentlicht. Im Zuge einer Zusammenarbeit mit der anstehenden Konferenz „LeWeb“ in Paris wurde er gleichzeitig auf dem Blog der LeWeb veröffentlicht. Übersetzung für t3n: Anja Braun.

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2 Reaktionen
Andreas Schilling

Sehr guter Artikel. der wieder mal zeigt, dass andere auch nicht auf den Kopf gefallen sind. Trotz alledem schent Berlin langsam den Unterschied auszumachen und man kann nur hoffen, dass hier weiter gut gearbeitet wird.

Antworten
Boni für alle

In Deutschland stoppen auch Rechtskosten vermutlich viele Gründungen.
Zu Hause haben die meisten DSL, unterwegs online ist aber quasi kaum üblich und WiFi-Spots gibts auch fast nicht. Mobile-Apps haben folglich nur eine sehr kleine Kundengruppe.

Wohin fliessen die Millionen ? In Löhne ? Oder versickern die bei Beratern, in Holding-Ketten, für die Mieten in fancy hippen angesagten (sprich teuren) Stadtteilen oder im Top-Boni-Management während die echte Arbeit von Praktikanten vollbracht wird ? Man müsste mal die Personalmenge vor und nach dem Mindestlohn beobachten.

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