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Schlechte Nachrichten für Tabellen-Junkies: Die Apple Vision Pro hat ein Excel-Problem

Die Apple Vision Pro soll der Computer von morgen sein. Derzeit hat die Brille aber  Schwierigkeiten mit den Programmen von heute. Sie kann Excel-Tabellen nicht richtig anzeigen. Daran liegt es.

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Excel-Tabellen bereiten dem Headset Probleme. (Foto: justplay1412 / Shutterstock)

Das neue Augmented-Reality-Headset von Apple, die Apple Vision Pro, stößt aktuell auf Herausforderungen bei der Darstellung von Excel-Tabellen. Die Schwierigkeiten sind auf die Technologie des sogenannten Foveated Rendering zurückzuführen.

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Die Technik optimiert die Anzeigequalität, indem sie den Bereich, auf den der Nutzer direkt blickt, in einer höheren Auflösung darstellt als die Bereiche, die sich im peripheren Sehbereich befinden. Eigentlich sollen dadurch der Text und die Tabellen in Programmen wie Excel besser lesbar gemacht werden. Jedoch hat Karl Guttag vom Blog KG on Tech entdeckt, dass die Technologie unter bestimmten Bedingungen den gegenteiligen Effekt erzeugen kann.

So werden Excel-Tabellen unleserlich

In einem Video demonstriert Guttag die Probleme mit dem Foveated Rendering bei der Apple Vision Pro, indem er eine Excel-Tabelle mit weißem Text auf schwarzem Hintergrund öffnet und hier hin und her schwenkt. Der fokussierte Bereich erscheint in einer höheren Auflösung und heller.

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Die höhere Auflösung verursacht jedoch einen Flimmereffekt, der die Lesbarkeit der Tabelle erheblich erschwert. Zudem sind die Bereiche außerhalb des Fokus durch die niedrigere Auflösung so verschwommen, dass sie kaum zu erkennen sind. Das ist allerdings beabsichtigt und dient dazu, Rechenleistung zu sparen.

Sollte Foveated Rendering abgeschaltet werden?

Guttag äußert die Vermutung, dass das Spreadsheet wahrscheinlich besser dargestellt werden würde, wenn das Foveated Rendering ausgeschaltet wäre. Die aktuellen Schwierigkeiten mit der Technologie in Excel führen zu einem schwer lesbaren und inkonsistenten Bild.

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Guttag führt weiter aus, dass der unerwünschte Effekt wahrscheinlich durch die geringere Auflösung des Apple Vision Pro im Vergleich zum menschlichen Auge entsteht, was zu einem Aliasing-Effekt führt.

Er schlägt vor, dass das Problem durch softwareseitige Anpassungen am Headset minimiert werden könnte, um die Lesbarkeit zu verbessern.

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