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Exoskelett statt Rollstuhl: Junge kann dank Roboterbeinen endlich laufen

Mithilfe eines robotergestützten Exoskeletts aus Titan lernt ein achtjähriger Mexikaner das Laufen, nachdem er die meiste Zeit seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt war.

2 Min.
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Atlas 2030 ist das erste anpassbare Exoskelett für Kinder. (Bild: Marsi-Bionic)

Der Junge leidet an neurologischen Störungen, die als Zerebralparese zusammengefasst werden. Diese Art von Störungsbild tritt in der frühen Kindheit auf und beeinträchtigt fortschreitend die Fähigkeit des betroffenen Kindes, seine Muskelbewegungen zu kontrollieren.

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Preisgekröntes Exoskelett begeistert Physiotherapeuten

Betroffene Kinder verlieren oder erlernen erst gar nicht die Fähigkeit zu gehen oder andere kontrollierte Bewegungen auszuführen. Schon das Halten des Gleichgewichts wird zu einer Herausforderung. Für einen achtjährigen Jungen gibt es nun Hoffnung.

David Gardoso wurde ausgewählt, das batteriebetriebene Exoskelett Atlas 2030 der preisgekrönten spanischen Robotikerin Elena García Armada zu testen. Die Erfindung wird beim Europäischen Patentamt als das „weltweit erste anpassungsfähige Roboter-Exoskelett für Kinder“ gelistet und brachte seiner Erschafferin den Europäischen Erfinderpreis 2022 ein.

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Das Exoskelett Atlas 2030 fokussiert sich vornehmlich auf den Unterkörper des Kindes. Die Beine werden an die Roboterbeine des Exoskeletts geschnallt. Eine Software sorgt für angepasste Bewegungsfähigkeit.

Der achtjährige David ist von seinem neuen Helfer begeistert, wie seine Mutter zu berichten weiß. Auch seine Physiotherapeuten sind von der Maßnahme überzeugt. So habe David nach nur einer Handvoll Physiotherapiesitzungen mit dem Exoskelett bereits deutliche Fortschritte gemacht.

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Exoskelett bietet „Rehabilitation in Rekordzeit“

Dabei ist das Exoskelett ausdrücklich als Therapieoption gedacht – nicht als dauerhafter Ersatz für schwindende Muskulatur und neurologische Steuerung. Schon bislang kann betroffenen Kindern – je nach der Schwere der Diagnose – mit physiotherapeutischen, teils operativen Maßnahmen zu einer weitgehend autonomen Bewegungsfähigkeit verholfen werden.

Statt der bisher vornehmlich verwendeten Orthesen wäre eine Behandlung mit dem Exoskelett jedoch sehr viel dynamischer und damit Erfolg versprechender. So hofft die Vereinigung für Menschen mit zerebraler Lähmung in Mexiko, mit dem Gerät über 200 Kindern mit zerebraler Lähmung im ganzen Land helfen zu können.

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Guadalupe Maldonado, die der Vereinigung vorsteht, sieht neben den rein technischen Vorteilen einer „Rehabilitation in Rekordzeit“ vor allem psychologische Aspekte. Gegenüber Euronews zeigt sie sich überzeugt, dass das Exoskelett den Kampfgeist der Kinder wecke, sich aktiver gegen ihre Erkrankung zu stemmen.

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