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Unternehmen aus Frankreich will fliegende Züge entwickeln

Der fliegende Zug „Link & Fly“. (Bild: Akka)

Die Firma Akka Technologies aus Frankreich hat mit „Link & Fly“ das Konzept eines fliegenden Zugs entwickelt. Ob die Idee jemals Realität wird, ist aber fraglich. Dieser Artikel ist Teil unserer Themenwoche „Zukunft der Mobilität“.

Große Flugzeugbauer wie Airbus und Boeing arbeiten gerade an der Umsetzung der Idee eines Flugtaxis. Besteht also überhaupt ein Interesse daran, einem Zug Flügel zu verpassen? Die französische Firma Akka Technologies meint: „Ja.“ Sie geht mit dem Konzept eines fliegenden Zugs auf Kundenfang in den USA und Asien, wie Bloomberg berichtet. Dass „Link & Fly“ jemals Realität wird, ist aber derzeit eher unwahrscheinlich.

Die Passagierkabine fährt als Zug auf Schienen zum Flugmodul am Flughafen. (Screenshot: Youtube/Akka, t3n.de)

Und so soll der fliegende Zug funktionieren: Die Passagiere steigen in einem ganz normalen Bahnhof in den Zug ein – dabei handelt es sich eigentlich um die Flugzeugkabine auf einem schienenfähigen Trägermodul. Die Kabine rollt dann zum Flughafen und wird schließlich an ein riesiges Modul mit Flügeln und Triebwerken angedockt. Die Passagiere werden während der Fahrt zum Flughafen per Augenscan eingecheckt und überprüft. Der Flugzug wird nach der Landung wieder auf die Schiene gebracht und setzt die Passagiere an einem oder mehreren Bahnhöfen ab.

Fliegender Zug soll Platz für 160 Passagiere bieten

Der fliegende Zug soll in etwa so groß sein wie ein Airbus A320. Das Konzept zielt vor allem auf Kurz- und Mittelstrecken. In angedocktem Zustand ist der Flieger 34 Meter lang, acht Meter hoch und verfügt über eine Flügelspannweite von 49 Metern. In der Kabine ist Platz für rund 160 Passagiere. Um Fracht zu transportieren, lassen sich die Sitze auch kurzerhand entfernen. In einem Video zeigt Akka, wie sich das Unternehmen das Ganze vorstellt.

Mit dem Konzept spricht die französische Firma derzeit bei Flugzeugbauern in China und den USA – hier wohl vor allem bei Boeing – vor. Dabei dürfte es aber weniger darum gehen, dass „Link & Fly“ tatsächlich in dieser Form gebaut wird. Vielmehr will Akka, das derzeit vor allem in Frankreich und Deutschland aktiv ist, seine Kundenbasis außerhalb Europas erweitern. Der fliegende Zug dient also mehr als Vorzeigeprojekt – wäre aber sicher eine Überlegung wert.

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2 Kommentare
Josef
Josef

Eine interessante Idee, die so wohl nicht kommen wird. Die Industrie in der Bananen Republik Deutschland hat es ja noch nicht einmal geschafft, hierselbst einen transrapid auf den Weg zu bringen. Man hat immer nur auf Subventionen geschielt, ohne die alles nicht machbar schien. In China hat es funktioniert, wenn auch nur auf einer offenen Versuchsstrecke. In der Sache ist die Technik ausgereifter wie link&fly und würde doch einige Entlastung im Bereich zum derzeitigen rein schiengebundenen Schnellverkehr bringen, der sicherer wäre wie ICE und ähnliches. Andererseits stellt sich die Frage, wieso wir immer schneller von A nach B wollen müssen. Könnte man nicht einfach eher losfahren um dann mit entsprechend weniger Energieaufwand das gleiche Resultat zu erzielen. Slowdown sozusagen? Vielleicht mal in die Richtung etwas denken, das ich nicht alles sofort und jetzt haben oder tuen muss?

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Karsten
Karsten

Ah, Transrapid. Du meinst das Ding das völlig unwirtschaftliche und vom chinesischen Staat gesponsorte Projekt mit dem man sich als innovativ feiern lassen möchte :)

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