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Reportage

Google Betriebssystem: Erste Reaktionen zum Google Chrome OS (mit Abstimmung)

Ist das Google Chrome Operating System eine Revolution, die Microsoft zittern lässt oder am Ende doch bloß ein gelungener Marketing-Coup von Google ohne weitreichende Folgen? Die Meinungen gehen im Netz auseinander. Einig ist man sich vor allem, dass die Ankündigung des Chrome OS an sich keine Überraschung ist – trotz wiederkehrender Beteuerungen des Unternehmens, man plane kein eigenes Betriebssystem. Wir haben einige Stimmen dazu aus dem Netz zusammengetragen und sie nach den wesentlichen Fragen sortiert. Ergänzend hätten wir gern Eure Meinung in einer spontanen Abstimmung dazu: Wie seht ihr die Zukunft dieses neuen Players auf dem Markt der Betriebssysteme?

Von Falk Hedemann
2 Min.
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Google vs Microsoft

Sixtrix sieht in Chrome OS einen logischen Schritt und macht dafür auch Microsoft mitverantwortlich:

Für mich ist dieser Schritt auf der einen Seite eine logische Weiterentwicklung der bisherigen Strategie von Chrome, auf der anderen Seite natürlich ein deutlicher Angriff auf Microsoft. So hat man dort derzeit besonders Probleme, für Netbooks und ähnliche Geräte eine angemessene Softwareplattform bereitzustellen. Google hat die Chance erkannt und nutzt sie nun aus. Es wird spannend zu sehen, mit welchen (Hardware)-Partnern kooperiert wird und Chrome OS somit als Standardbetriebssystem auf den ausgelieferten Geräten läuft.

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Nach Ansicht von Michael Arrington werden sich die Hardware-Hersteller auf Chrome OS stürzen:

Wir werden PCs aller Typen von den großen Herstellern sehen, sobald Google Chrome OS aus der Beta-Phase herausbringt. Microsoft wird einen ernsthaften Wettbewerber für sein Kerngeschäft bekommen.

Die Zukunft liegt im Web

André Vatter malt sich die Zukunft mit Chrome OS als ein Szenario ohne desktopbasierter Software aus:

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Picasa statt iPhoto, Google Documents statt Microsoft Word, Gmail statt Outlook, Google Calendar statt iCal – sollte es wirklich wahr sein und Google plant die komplette Abschaffung stationärer Software und lokal gespeicherter Daten? Es sieht zumindest so aus…

Diese Euphorie kann Jürgen Vielmeier dagegen nicht ganz teilen:

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Ich halte Googles Ankündigung nicht für eine Revolution. Dazu bleiben zu viele Details erst einmal ungeklärt. Zum Beispiel: Was aus riesigen Software-Suiten wie Photoshop und Dreamweaver wird, aus Entwicklungsumgebungen wie Eclipse oder ganz einfachen Musikplayern wie iTunes. Für all das habe ich im Web ganz gute Ansätze gefunden, aber noch lange keinen gleichwertigen Ersatz.

Was machen Googles Verbündete?

Nicht nur Microsoft ist direkt von dem Google Betriebssystem betroffen, auch ein bisher als Google-Verbündeter geltendes Unternehmen gerät zunehmend in Konkurrenzkampf mit Google: Apple. Die New York Times bemerkt dazu:

Die Bereiche in denen die beiden Unternehmen als Rivalen aneinander geraten werden immer mehr.

Gemeint sind damit:

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  • iPhone vs Android
  • Safari vs Chrome
  • iTunes vs YouTube
  • iPhoto vs Picasa
  • Apple Notebooks vs Android Notebooks
  • Mac OS X vs Chrome OS

Auch Venturebeat kann sich einen Konflikt mit Apple vorstellen und nimmt hier auch Intel mit ins Boot:

Googles Schritt könnte zu einer direkten Konfrontation mit ehemaligen Verbündeten führen: Apple (durch die zwar dementierten aber immer noch kursierenden Gerüchte über einen Tablet-Mac) und Intel (durch die Entwicklung des Netbook-OS Moblin).

Die offizielle Ankündigung zu Chrome OS gibt es im Google-Produkt-Kompass nun auch in einer deutschen Übersetzung.

Fast fertig!

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Kommentare (6)

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Weging

Jungs!

Ein n-e-u-e-s B-e-t-r-i-e-b-s-s-y-s-t-e-m, ja?!!

Ich BEPINKEL mich vor Lachen.
Die ganzy Welt muss doch nu mal mit dem diesem Windows arbeiten. Ich moechte Windows wirklich ma‘ n schoenen Namen geben. Aber dann werd ich ja verklagt.

Und die Kerbe will Google nu ooch noch rinhauen?
Ich spuel mich’s Klo runter.
Selbst die Schreibmaschine meines Grossvaters vaeterlicherseits war ein prima Schreibinstrument. Fuer mein Diplom at se jeenfalls vor jereicht.
Bloss man konnte ehm keene Spiele druff spielen.

Oder bloss eens. N’mlich se putzen. Und wenn de dann n Schlitten hast durchreissen lassen, hatter hinten anne Glocke anjeschlaren.

Ar ich kannte ma jemanden, der prima Musik damit jemacht hat.

Doris Weber?

SMILE

Torben

Muss man nicht verstehen, oder?

Arno Nüm

Für sein Diplom hat die Schreibmaschine sicher ausgereicht…
War wohl ein Bauern-Diplom.

sebastian

tja wenn man so schreibt wie der typ is kein wunder das er noch mit der schreibmaschiene schreibt *lol*

Dana

nunja, angriffe auf microsoft tangieren einen applenutzer nur peripher…werd mal paar weitere meinungen dazu googeln ;-)

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