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Google Chrome: Neue Beta lädt Seiten schon beim Eintippen

Die neueste Beta von Google Chrome lädt Webseiten bereits, während der Nutzer die URL tippt. Damit zeigt die Beta bereits, wohin die Reise beim Google Browser geht: noch schneller ist noch besser. Doch Version 17 von Google Chrome bringt auch in Sachen Sicherheit einige Neuerungen mit.

„Damit man schneller ans Ziel gelangt, beginnt Google Chrome die entsprechende Seite zu laden, noch bevor man die URL vollständig eingetippt hat“, erklärt Dominic Hamon – seines Zeichens Entwickler bei Google. In dem Blogpost zur neuen Beta heißt es weiterhin: „Chrome beginnt mit dem Prerendering einer Seite, wenn die automatische Vervollständigung der URL auf eine Webseite hinweist, die der Nutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit aufrufen möchte.“

Die neueste Beta von Google Chrome 17 versucht schon währende der Eingabe der URL, vorher zu sagen, welche Seite der Nutzer besuchen möchte, um diese vor zu rendern.

Google Chrome: Der Browser, der ahnt wohin der Nutzer will

Das neue Chrome-Feature erinnert an Google Instant. Der Konzern hatte 2010 seine Suchmaschine mit dieser Technologie erweitert, die Suchergebnisse noch während der Eingabe vorschlägt. Auch die neue Funktion in Google Chrome greift auf diese Technologie zurück.

Gibt der Anwender eine URL in die Adressleiste ein, schlägt Google Instant mögliche Seiten vor. Findet Google Instant entpsprechend der bisherigen Eingabe des Nutzers eine Seite, die der Anwender mit hoher Wahrscheinlichkeit besuchen möchte, rendert der Browser diese im Hintergrund vor. Auf diese Weise sollen Webseiten von Google Chrome noch schneller dargestellt werden können. Die Vorhersagen werden dabei clientseitig getroffen, so dass Informationen zum Surfverhalten nicht an Google übermittelt werden. Somit resultieren die Vorhersagen lediglich aus lokalen Daten.

Mehr Sicherheit für Google Chrome

Die neue Beta von Google Chrome beinhaltet auch eine Reihe von Sicherheitsfeatures, um den Nutzer beim Herunterladen von Dateien zu schützen. So scannt Chrome vorerst ausführbare Dateien wie .exe- und .msi-Files. In Zukunft sollen allerdings weitere Dateitypen hinzu kommen.

Standardmäßig ist der neue Malware-Schutz in Google Chrome aktiviert.

Der neue Malware-Schutz basiert auf der Safe Browsing API und kann automatisch Downloads von Schadsoftware blockieren. Dabei erkennt der Sicherheitsmechanismus sowohl Webseiten, die für die Verbreitung von Malware bekannt sind, als auch einschlägige schädliche Dateien. Das Sicherheitsfeature ist in der Beta von Google Chrome 17 standardmäßig aktiviert. Der Phishing- und Malware-Schutz kann allerdings über die Einstellungen deaktiviert werden.

Wer sich selbst ein Bild von den Neuerungen des Browser machen möchte, kann sich die Beta von Google Chrome 17 herunterladen. Ein offizieller Termin für den Release der finalen Version ist noch nicht bekannt.

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3 Kommentare
Stefan Wienströer

Dürfte zu einer höheren Bouncerate und mehr Besuchern beim Chrome führen. Werd das auch mal testen, mal sehen wie das so ist.

Antworten

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