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Ratgeber

Google-Keyword-Planner: Die ultimative Anleitung

Der Google-Keyword-Planner ist ein mächtiges Tool zur Recherche und Analyse von Keywords. (Screenshot: Google Adwords)

Der Keyword-Planner von Google gehört für viele zur Grundausstattung eines gut sortierten SEO-Werkzeugkastens. Wir stellen euch das Tool mit seinen vielfältigen Funktionen genauer vor.

Mit dem Keyword-Planner von Google könnt ihr mit relativ wenig Aufwand relevante Schlagworte für eure Adwords-Anzeigen oder die Optimierung eurer Website recherchieren und deren Suchvolumina abrufen. Damit ist das Tool nicht nur für die Anzeigenschaltung, sondern auch für die Suchmaschinenoptimierung interessant.

Folgendes könnt ihr mit dem Google-Keyword-Planner tun:

  • mithilfe einer Wortgruppe, einer Website oder einer Kategorie nach neuen Keywords suchen
  • Daten zum Suchvolumen und Trends abrufen
  • Keyword-Listen vervielfachen, um neue Keywords zu erhalten
  • Liste mit Keywords eingeben oder hochladen, um Prognosen abzurufen
  • Prognose für Kampagnen oder Keywords aus dem Konto abrufen (Beta)
Der Keyword Planner bietet verschiedene Möglichkeiten der Keyword-Analyse. (Screenshot: Google Adwords)

Voraussetzung zur Nutzung des Keyword-Planners ist ein aktives Adwords-Konto. Dessen Nutzung und auch die des Keyword-Planners ist kostenlos. Allerdings reduzierte Google im August 2016 die Genauigkeit der Keywords-Daten für Konten mit niedrigen Adwords-Umsätzen. Suchvolumina werden nur noch in groben Bereichen angegeben. Es lohnt sich daher auch, einen Blick auf alternative Keyword-Tools zu werfen.

Anzeigenplanung mit dem Google-Keyword-Planner

Den Keyword-Planner findet ihr in eurem Adwords-Konto unter dem Menüpunkt Tools.

Der Keyword Planner ist über das Adwords-Konto abrufbar. (Screenshot: Google Adwords)

Mithilfe der ersten Option könnt ihr das Suchvolumen verschiedener Suchbegriffe untersuchen und euch außerdem verwandte, passende Keywords anzeigen lassen. Dort könnt ihr mehrere Keywords eingeben, indem ihr sie entweder durch Kommata trennt oder für jeden Suchbegriff beziehungsweise jede Suchphrase eine neue Zeile nutzt. Alternativ könnt ihr auch die URL der Seite, für die ihr Schlagworte sucht, eingeben oder eine Kategorie für eine Dienstleistung oder ein Produkt auswählen.

Um eindeutigere Ergebnisse zu erhalten, solltet ihr außerdem die passende Sprache auswählen. Ist eure Seite regional ausgerichtet, habt ihr zudem die Möglichkeit, die Abfrage auf einen bestimmten Standort einzugrenzen. Auch ausschließende Keywords können dort eingegeben werden. Mit einem Klick auf den Button „Ideen abrufen“ gelangt ihr dann zu den Ergebnissen:

Keyword-Analyse und -Recherche im Keyword Planner. (Screenshot: Google Adwords)

Nach der Eingabe des Ausgangsbegriffs und allen weiteren Einstellungen zeigt euch der Keyword-Planner das durchschnittliche monatliche Suchvolumen der eingegebenen Begriffe und stellt auch die Suchvolumina im Zeitverlauf dar. Diese Suchtrends erlauben euch zudem allerlei interessante Spielereien. So könnt ihr euch die durchschnittlichen monatlichen Suchanfragen auch nach Geräten oder Standorten aufschlüsseln lassen. Weiter unten ermittelt der Google-Keyword-Planner thematisch relevante Keywords inklusive der durchschnittlichen Menge an Suchanfragen, dem Wettbewerb und den durchschnittlichen Klickkosten. Sie lassen sich unter dem Reiter „Anzeigengruppen-Ideen“ automatisch in Gruppen unterteilen oder unter dem Reiter „Keyword-Ideen“ der Reihe nach auflisten, standardmäßig nach Relevanz geordnet.

Nach dem Wechsel zum Reiter Keyword-Ideen können Nutzer einzelne Schlagworte auswählen und Anzeigengruppen zuordnen. Wir haben auf der rechten Seite aus diesem Grund zwei Anzeigengruppen erstellt. Wer ein Keyword aus der Auflistung in eine Anzeigengruppe verschieben will, klickt dafür auf den Pfeil am Zeilenende. Wer weitere Keywords manuell hinzufügen will, öffnet eine Anzeigengruppe per Doppelklick und klickt auf das Plus-Symbol. Mit einem Mausklick auf den blauen Button „Plan überprüfen“ gelangt ihr zur nächsten Ansicht, dem dritten und letzten Teil der Kampagnenplanung.

Die Leistungsprognose im Keyword Planner. (Screenshot: Google Adwords)

Diese finale Ansicht ermöglicht Nutzern, den Erfolg beziehungsweise Misserfolg ihrer Kampagne im Vorfeld abzuschätzen. Google liefert dafür alle wichtigen Kennzahlen in Form von Tagesschätzungen, darunter Klicks und Impressionen sowie Position und Kosten. Wer will, kann darüber hinaus ein konkretes Gebot oder Tagesbudget eingeben. Mittels „Keyword-Optionen“ lassen sich die Keywords und Anzeigengruppen auf „weitgehend passend“, „genau passend“ und „passende Wortgruppe“ umstellen. Unterhalb des Graphen können Nutzer außerdem weitere Keywords hinzufügen. All diese Änderungen haben Auswirkungen auf die Performance der Kampagne.

Daten zum Suchvolumen abrufen und Keywords kombinieren

Der zweite Menüpunkt ermöglicht es euch, einzelne oder mehrere Keywords einzugeben sowie als Datei hochzuladen. Diese Funktion ist besonders hilfreich, wenn ihr bereits über eine Liste mit Keywords verfügt. Der Google-Keyword-Planner ermittelt daraufhin deren Leistung, ähnlich wie bereits oben beschrieben. Allerdings erhaltet ihr keine weiteren Keyword-Vorschläge, sondern seht nur die Leistung der eingegebenen Suchbegriffe.

Im dritten Menüpunkt „Keyword-Listen vervielfachen, um neue Keywords zu erhalten“ könnt ihr mehrere Schlagwort-Listen einfügen, um die Keywords miteinander zu kombinieren. So erhalten ihr schnell neue Aufzählungen, ohne die unterschiedlichen Variationen händisch zusammenstellen zu müssen.

Keyword-Listen kombinieren im Keyword Planner. (Screenshot: Google Adwords)

Das ist besonders praktisch, wenn ihr Produktvariationen oder Dienstleistungen an verschiedenen Standorten überprüfen wollt, wie dieses Beispiel zeigt:

Leistung kombinierter Keywords im Keyword Planner. (Screenshot: Google Adwords)

Ihr könnt dabei bis zu drei Listen anlegen, die miteinander kombiniert werden. Wenn ihr beispielsweise einen Onlineshop für Schuhe betreibt, könnt ihr Listen für Schuharten, für Material und für Farben hochladen.

Leistungsprognosen und Budgetplanung erstellen

Habt ihr aus den vorigen Schritten eine Liste mit sinnvollen Keywords erhalten, könnt ihr unter dem Menüpunkt „Liste mit Keywords eingeben oder hochladen, um Prognosen abzurufen“ eine Leistungsprognose für eine mögliche Kampagne erstellen.

Mit dem Schieberegler könnt ihr mit verschiedenen Parametern der Kampagne experimentieren, um zu sehen, wie sich eine bestimmte Keywordgruppe am besten in einer Kampagne umsetzen lässt.

Leistungsprognose mit den Keyword Planner erstellen. (Screenshot: Google Adwords)

Untern dem Menüpunkt „Prognosen für Kampagnen oder Keywords aus Ihrem Konto abrufen“ habt ihr die Möglichkeit, Suchvolumen- und Leistungsprognose für bereits bestehende Kampagnen abzurufen. So könnt ihr zum Beispiel mit Gebotsanpassungen experimentieren und ausloten, inwiefern sich eure laufenden Kampagnen anpassen lassen.

Google-Keyword-Planner: Die Anleitung zum Durchklicken

Der Keyword Planner bietet verschiedene Möglichkeiten der Keyword-Analyse. (Screenshot: Google Adwords)

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Dieser Beitrag vom 2. März 2013 wurde am 1. März 2018 aktualisiert. Autor des Originalartikels ist Lars Budde.

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6 Reaktionen
Moritz Bauer

Hi Leute,

ich hab nen kleines Tool programmiert, mit dem man noch die alten (genauen) Daten vom Google Keyword Planner abrufen kann:

http://derdigitaleunternehmer.de/kostenloses-keyword-tool/

Wenn man schnell mal nen Keyword recherchieren will sehr nützlich. Hoffe es hilft dem ein oder anderen im Alltag weiter!

-Moritz

Antworten
health drinks, Zeal for life, zeal life challenge, zurvita

when i google "google keyword tool" i gwt google adwords and cannot find the normal format for google kwyword tool --can anyone help please??

Antworten
otte24

Der Keyword-Planer ist einfach nur schrecklich...

Antworten
Laura

Der Artikel ist sehr aufschlussreich. Ansicht ist der Keyword-Planer ein gutes Tool zur Unterstützung bei der Kampagnen-Erstellung. Ich persönlich finde ihn nicht so gut wie das Keyword-Tool, da die Keyword-Optionen eingeschränkt sind. So kann uns der Planer nicht unterstützen, da wir das Tool zur Keyword-Recherche genutzt haben und der Planer zu eingeschränkte Optionen hat.

Antworten
Andreas

Nette Übersicht aber was ist an der Anleitung jetzt "Ultimativ"? Habe ich was verpasst?

Antworten
Fotograf Frankfurt

Für mich war das Tool zunächst auch etwas ungewohnt, doch wenn man etwas damit arbeitet und jetzt noch diesen Beitrag zur Seite hat, gibt es gar keine Probleme mehr.

Antworten

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