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Google verbessert die Kamera-Übersetzung von Translate

Die Kamera-Übersetzung von Google setzt zum ersten mal Neural Machine Translation ein. Neu sind auch eine automatische Spracherkennung und 60 zusätzliche unterstützte Sprachen.

Von Johanna Kleibl
2 Min.
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Mit der Mobile App von Google Translate lässt sich Schrift in der Umwelt direkt übersetzen. (Bild: Google)

Die App von Google Translate ist mit einigen neuen Fähigkeiten und zusätzlichen Sprachen nun sehr viel umfangreicher als zuvor. In einem am Donnerstag veröffentlichten Blogpost beschreibt Produktmanager Xinxing Gu die Neuerungen.

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Mit der Mobile App von Google Translate lässt sich Schrift in der Umwelt, etwa auf einem Schild oder auf einer Speisekarte, direkt übersetzen, indem man die Smartphone-Kamera davor hält. In der Vergangenheit mussten Nutzer noch manuell die Sprache auswählen, aus der übersetzt werden sollte. Jetzt lässt sich in der App die Funktion Detect language auswählen und Google übernimmt den Job selbstständig. Die Funktion ist vor allem hilfreich, wenn man in Weltregionen unterwegs ist, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden.

So einfach und intuitiv ist die Übersetzung mit der Mobile App von Google Translate. (Bild: Google Translate)

Die direkte Kamera-Übersetzung unterstützt nun 60 zusätzliche Sprachen, darunter Arabisch, Hindi, Malaysisch, Thailändisch und Vietnamesisch. Damit werden insgesamt 88 Sprachen bei der Kamera-Übersetzungsfunktion berücksichtigt. Außerdem übersetzt die App nicht mehr nur zwischen Englisch und weiteren Sprachen, sondern auch zwischen vielen verschiedenen Sprachen ohne den Umweg über das Englische. Insgesamt werden von Google Translate mehr als 100 Sprachen unterstützt, viele allerdings nicht in vollem Umfang. Eine Übersicht zeigt, welche Sprachen bei welcher Art der Eingabe unterstützt werden.

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Hinter den Übersetzungsfunktionen steht eine leistungsstarke KI. Nach Angaben von Google ist es das erste Mal, dass Neural Machine Translation bei einer Kamera-Übersetzung eingesetzt wird. Die Übersetzungsmethode führt zu präziseren Übersetzungen, laut Google reduziert sich die Fehlerquote in bestimmten Sprachpaaren um 55 bis 85 Prozent.

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Auch in visueller Hinsicht hat sich die App nach dem Update geändert. Jetzt soll der übersetzte Text bei der Kamera-Übersetzung weniger stark flackern als zuvor. Am unteren Bildschirmrand befinden sich die drei Kategorien Instant, Scan und Import, die sich mit Antippen auswählen lassen. Instant übersetzt Text, wenn man die Kamera auf diesen richtet. Mit Scan kann man ein Foto machen und mit dem Finger den Text auswählen, der übersetzt werden soll. Mit Import lassen sich zuvor geschossene Fotos auswählen und in diesen enthaltener Text übersetzen.

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