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Greentech 2020 – so blicken nachhaltige Unternehmer auf das Jahr zurück

Das Jahr 2020 war in vielerlei Hinsicht rasant. Vor allem Corona hat den öffentlichen Diskurs dominiert. Dabei war auch das Thema Nachhaltigkeit 2020 so wichtig wie nie. Sieben Unternehmer ziehen Bilanz.

Von Vicky Isabelle Bargel
10 Min.
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Was hat uns das Jahr 2020 in Sachen Nachhaltigkeit gebracht? (Foto: Shutterstock/petrmalinak)

2020 war für viele Unternehmen so herausfordernd wie kein anderes. Die Corona-Pandemie hat viele junge wie etablierte Unternehmen vor immense Herausforderungen gestellt und vor allem finanzielle Einbußen haben der Szene zu schaffen gemacht. Das gilt für nachhaltige Unternehmen genauso wie für konservative. Allerdings werden aktuell viele Stimmen laut, die den Neustart nach der Coronakrise als große Chance für einen nachhaltigen Wandel der Wirtschaft proklamierten. Wir haben sieben nachhaltige Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Greentech-Szene nach ihrem Jahresrückblick 2020 gefragt. Außerdem haben wir sie gefragt, was sie aus diesem turbulenten Jahr mit in das neue Jahr 2021 nehmen werden.

Was waren die größten Herausforderungen?

Lubomila Jordanova ist Mitglied der Greentech-Allianz (Foto: PlanA.Earth)

Lubomila Jordanova ist Mitbegründerin der Greentech Alliance (Foto: PlanA.Earth)

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Lubomila Jordanova ist die Gründerin und CEO von Plan A Earth und seit Frühjahr 2020 auch Mitbegründerin der Greentech Alliance. Das Ziel der Greentech Alliance: Startups, die den Schutz der Erde vor den eigenen Profit stellen, unterstützen sowie die Sichtbarkeit der Greentech-Community erhöhen. Mit ihrem Startup Plan A Earth hilft die Gründerin Unternehmen, ihren CO2-Fußabdruck zu messen und zu reduzieren.

t3n: Frau Jordanova, welche Herausforderungen und Chancen hat das Jahr 2020 für nachhaltige Geschäftsmodelle gebracht?

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Obwohl durch die Pandemie zahlreiche Startups in der Greentech-Branche Probleme hatten, Finanzierungsrunden abzuschließen, wurde der Trend hin zu nachhaltigen Geschäftsmodellen durch die Pandemie möglicherweise noch beschleunigt. Das liegt unter anderem daran, dass in Folge von Shutdowns ein riesiger Emissionstreiber heruntergefahren wurde. Die reduzierte Umweltbelastung, die für viele Menschen auf einmal real sichtbar wurde und nicht mehr nur ein theoretisches Konstrukt war, ist hoffentlich eine Initialzündung für viele nachhaltige UnternehmerInnen oder InvestorInnen, noch weiter in diese Richtung zu denken.

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t3n: Was ist ihr persönliches Fazit und welche Learnings nehmen sie mit ins Jahr 2021?

Durch die Pandemie wurden wir vor Herausforderungen gestellt, an die wir vorher nie gedacht hätten. Dadurch wurden wir im positiven Sinne gezwungen, outside the box zu denken und Möglichkeiten für uns zu schaffen, wie wir uns und unsere Unternehmen weiterentwickeln können. Dadurch war 2020 für uns genau der richtige Zeitpunkt, um die Greentech Alliance zu gründen. Uns wurde darüber hinaus einmal mehr gelehrt, auf die Wissenschaft zu hören. Die Wissenschaft sagt uns ebenso eindringlich, dass die Klimakrise schrecklich und gefährlich nah ist und dass jetzt die Zeit zum Handeln gekommen ist. Das ist den Unternehmen in unserem Netzwerk sehr bewusst und wir arbeiten gemeinsam daran, die Wirtschaft grüner zu gestalten.

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Die Krise hat die Schwächen in unserem Wirtschaftssystem aufgezeigt

Heba Aguib ist Chief Executive des Respond Accelerators. (Foto: BMW Foundation)

Heba Aguib ist die Chief Executive eines nachhaltigen Startup-Accelerators, nämlich des Respond Accelerators der BMW Foundation Herbert Quandt. Das Förderprogramm für junge Unternehmen wird vom Innovationszentrum Unternehmertum unterstützt und richtet sich ganz gezielt an nachhaltige Neugründungen. Aguib ist erst seit Anfang 2020 Chief Executive des Programms, sie hat ihre neue Rolle in einem besonderen Jahr angetreten.

t3n: Frau Aguib, welche Herausforderungen und Chancen hat das Jahr 2020 für nachhaltige Geschäftsmodelle gebracht?

Ich bin davon überzeugt, dass die Covid-19-Pandemie das Thema Nachhaltigkeit in diesem Jahr nicht zurückgeworfen hat. Ganz im Gegenteil: Die Krise hat die Schwächen in unserem Wirtschaftssystem aufgezeigt, an deren Lösung zahlreiche Unternehmen und Startups mit innovativen nachhaltigen Geschäftsideen arbeiten – und das mit Erfolg. So wurde von den zehn TeilnehmerInnen des Respond Accelerators das Startup Hawa Dawa (Management der Luftqualität) als „Digitales Startup des Jahres 2020“ ausgezeichnet und Kraftblock (speicherbasierte nachhaltige Energiesysteme) hat ein Investment im mittleren einstelligen Millionenbereich erhalten.

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t3n: Was ist ihr persönliches Fazit und welche Learnings nehmen sie mit ins Jahr 2021?

Die Zusammenarbeit mit den TeilnehmerInnen von Respond hat mir in diesem Jahr gezeigt, dass auch in Startups und der Entwicklung von digitalen Innovationen der Faktor Mensch zentral ist. Nachhaltige Geschäftsmodelle und Technologien sind wichtig, aber das verantwortungsvolle Führen und Zusammenarbeiten in Teams und mit Partnern hat ebenfalls eine hohe Relevanz. Erst eine kollektive Intelligenz treibt Innovationen entscheidend voran. Zudem ist Nachhaltigkeit ein gemeinsames Ziel für alle Unternehmen, egal, ob etabliert oder neu gegründet. Darum wollen wir auch im nächsten Jahr versuchen, eine verstärkte Kooperation zwischen allen Akteuren voranzutreiben.

Die schwierige Corona-Zeit bietet auch gute Chancen

Alexander Piutti ist Gründer und CEO von SPRK Global. (Foto: SPRK.global)

Alexander Piutti ist der Gründer und CEO des Startups SPRK Global, mit dem er eine technologische Lösung gegen Lebensmittelverschwendung entwickelt hat. So soll unnötige Ressourcenverschwendung vermieden und der weltweite CO2-Ausstoß verringert werden. Piutti ist allerdings nicht nur Gründer, er ist außerdem langjähriger Startup-Mentor und Angel-Investor. Auch Piutti haben wir nach seiner Bilanz für das Jahr 2020 gefragt.

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t3n: Herr Piutti, welche Herausforderungen und Chancen hat das Jahr 2020 für nachhaltige Geschäftsmodelle gebracht?

Als Entrepreneure denken wir positiv. Die schwierige Corona-Zeit bietet auch gute Chancen, neue Impact-Konzepte zu etablieren. Mit SPRK verteilen wir zum Beispiel Lebensmittelüberschüsse von Produzenten, Groß- und Einzelhändlern um und bewahren so Lebensmittel vor der Entsorgung. Während der Corona-Pandemie kam unser Ansatz gerade richtig. Lebensmittel, die von Hotellerie, der Gastronomie und Catering-Services nicht mehr abgerufen wurden, konnten wir an gemeinnützige Partnerorganisationen umverteilen. Im Schulterschluss konnten wir bis dato rund 20 Tonnen Obst, Gemüse und Molkereiprodukte an Die Arche Kinderstiftung in Berlin liefern.

t3n: Was ist ihr persönliches Fazit und welche Learnings nehmen sie mit ins Jahr 2021?

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In Deutschland sind so genannte „Moonshots“ in der VC-Szene bedauerlicherweise kaum ein Thema. Die klassische Wagniskapitalszene agiert an der Stelle in Deutschland zu konservativ. Der Impact-Dealflow geht im Wesentlichen an der VC-Szene vorbei. Es ist eine Menge Dynamik im Markt, aber leider scheitert es zu oft an der fehlenden Risikobereitschaft der etablierten VC. An dieser Stelle mussten wir völlig neue Wege gehen, um SPRK zu finanzieren. Wir haben sehr stark den Dialog mit Family-Offices im Bereich Lebensmittel, Logistik und Impact gesucht. Das hat super funktioniert und ich kann das anderen Impact-Ventures nur empfehlen. Kern ist, die Mission mit nachhaltigen, kreativen Geschäftsmodellen zu untermauern, Technologie zwecks Skalierung zu entwickeln und authentisch an einen „Social Purpose“ zu koppeln.

Verantwortung wird zu einem echten Wettbewerbsfaktor

Georg Griesemann ist der Vorstandsvorsitzende von Compleo. (Foto: Compleo)

Georg Griesemann ist der Vorstandsvorsitzende von Compleo. (Foto: Compleo)

Georg Griesemann ist der Vorstandsvorsitzende der Compleo AG und dessen Co-CEO. Compleo ist Hersteller von Ladesäuleninfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Ein Thema, das die Mobilitätsindustrie 2020 besonders beschäftigt hat. Das hat auch Compleo gespürt. Im ersten Halbjahr 2020 konnte der Mittelständler seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppeln.

t3n: Herr Griesemann, welche Herausforderungen und Chancen hat das Jahr 2020 für nachhaltige Geschäftsmodelle gebracht?

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Das Thema Nachhaltigkeit bekommt für viele Unternehmen einen immer größeren Stellenwert. Die ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung wird dabei zu einem echten Wettbewerbsfaktor, der viel mehr ist als das reine Einsparen von Energie. Zudem werden sich Verbraucher zunehmend des durch CO2-Emissionen verursachten Klimawandels bewusst. Das Fahren eines Elektroautos wird in immer mehr Ländern und für immer mehr Unternehmen zur realistischen Option. Das spüren auch wir: Wir sind in diesem Jahr enorm schnell gewachsen. Rückenwind kommt auch von der Politik. Die hat Nachhaltigkeit als übergeordnetes politisches Leitbild stärker zur Geltung gebracht. Die deutsche Bundesregierung hat angekündigt, bis 2030 sieben bis zu zehn Millionen Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Die Änderungen am Wohneigentumsgesetz vereinfachen die Installation privater Ladepunkte. Verschiedene Förderprogramme der Bundesregierung und der EU setzten die richtigen Signale. Das sind für uns als Greentech und andere nachhaltige Unternehmen attraktive Wachstumsperspektiven.

t3n: Was ist ihr persönliches Fazit und welche Learnings nehmen sie mit ins Jahr 2021?

Grüne und nachhaltige Investments sind en vogue und einer der wichtigsten Wirtschaftstrends. Den Wachstumsschub am Markt für E-Mobilität spüren wir bereits. Das spiegelt sich auch an den Unternehmensergebnissen von Compleo wider. Sogar in dem so ereignisreichen Corona-Jahr 2020, das sich für Compleo als eines der erfolgreichsten entwickelte. Für die Branche und unser Unternehmen sehen wir ein sehr großes Wachstum. Angesichts der aktuellen Dynamik in der Branche für Elektromobilität ist auch im kommenden Jahr mit entsprechenden Zuwächsen zu rechnen. Analysten schätzen, dass der Markt in den kommenden zehn Jahren um 30 bis 35 Prozent zulegt. Die Corona-Pandemie und der Klimawandel weisen Gemeinsamkeiten auf: Beide Krisen machen nicht an Staatsgrenzen halt. Beides in Europa zu bewältigen, wird für unsere Gesellschaft auch 2021 im Fokus stehen.

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Veränderung, Anpassung, Kreativität und Durchhaltevermögen

Jan Michael Hess ist Initiator der Ecosummit. (Foto: Ecosummit)

Jan Michael Hess ist Initiator des Ecosummit. (Foto: Ecosummit)

Jan Michael Hess ist Gründer, Angel-Investor und Startup-Berater. 2010 rief er den Ecosummit ins Leben – eine Konferenz, die Startups, Investoren und andere Akteure der Greentech-Szene vernetzt, um fruchtbare Geschäftsbeziehungen zu etablieren. Mit Events unterstützt Ecosummit Gründerinnen und Gründer mit ihrer nachhaltigen Mission.

t3n: Herr Hess, welche Herausforderungen und Chancen hat das Jahr 2020 für nachhaltige Geschäftsmodelle gebracht?

Die globale Covid-19-Pandemie hat uns alle vor Herausforderungen gestellt. Die digitale Aufstellung kam Startups im Homeoffice zugute. Auf der Habenseite: Mit Zoom und Co. lässt sich genauso effizient arbeiten. Und wir gewinnen Zeit und vermeiden CO2-Emissionen durch Dienstreisen. Trotz Wirtschaftskrise konnten sich grüne Startups mit ihren Geschäftsideen positionieren und etablieren. Die Kapitalgeber sind nach anfänglichem Zögern im Frühjahr 2020 wieder offener für Investitionen. Das macht Hoffnung. Denn wir müssen eine Kraftanstrengung vollbringen, wollen wir bis 2030 Klimaneutralität erreichen. Eine Transformationsaufgabe globaler Natur, zu der grüne Startups einen wesentlichen Beitrag leisten.

t3n: Was ist ihr persönliches Fazit und welche Learnings nehmen sie mit ins Jahr 2021?

Die Stichworte sind Veränderung, Anpassung, Kreativität und Durchhaltevermögen. Die zweite Welle der Covid-19-Pandemie zeigt uns, dass auch 2021 schwierig wird. Doch trotz oder gerade wegen der durch die Pandemie bedingten Krise sehen wir eine starke Innovationskraft bei den Startups, die sich mit aller Kraft für nachhaltige Energie- und Mobilitätssysteme einsetzen. Das eigene Umfeld und eine lebenswerte Umgebung sind wieder mehr in den Fokus gerückt. Ich bin überzeugt, dass sich dieser Umschwung in Wirtschaft und Produktion und auch bei Investoren bemerkbar macht.

Corona hat Nachhaltigkeit in den Hintergrund gedrängt

Mit Cargonexx will Tom Krause Leerfahrten in der Logistik vermeiden. (Foto: Cargonexx)

Mit Cargonexx will Tom Krause Leerfahrten in der Logistik vermeiden. (Foto: Cargonexx)

Tom Krause ist CEO des Logistik-Technologie-Unternehmens Cargonexx. Das Hamburger Unternehmen wurde 2016 gegründet und vernetzt Frachtführer mit verladenden Unternehmen aus der Logistikbranche und trägt damit zu mehr Effizienz und weniger Leerfahrten bei. Wenn Logistik effizienter wird, reduziert sich der CO2-Ausstoß der Branche, auch das zahlt auf die Klimaziele ein.

t3n: Herr Krause, welche Herausforderungen und Chancen hat das Jahr 2020 für nachhaltige Geschäftsmodelle gebracht?

Durch den nachvollziehbaren Fokus auf die Corona-Pandemie ist das Thema Nachhaltigkeit nicht mehr so präsent gewesen wie in den Jahren davor. Es war eine Herausforderung, die Fahne für dieses Thema während dieser Zeit hochzuhalten. Man kann sich vorstellen, dass Diskussionen über Technologie, die Effizienzen schafft und so nachhaltigeres Wirtschaften erlaubt, mit Unternehmen, die momentan teilweise ums Überleben kämpfen, schwierig ist. Besonders in der Logistik, die aus einer Digitalisierungs-Perspektive Jahre hinterherhinkt, ist es überfällig, über digitale Integrationen nachzudenken, die nicht nur Arbeitsabläufe verbessern, sondern auch den CO2-Ausstoß reduzieren.

t3n: Was ist ihr persönliches Fazit und welche Learnings nehmen sie mit ins Jahr 2021?

Vielen Branchen, die sonst in der öffentlichen Wahrnehmung eher eine Nebenrolle gespielt haben, wurde zu Recht mehr Anerkennung geschenkt. Ich sehe das besonders für die Logistik-Branche als positives Signal – letztlich ist Anerkennung gut, aber harte Fakten wie Bezahlung oder der Zugang zu Sanitäranlangen sind das, was für Lkw-Fahrer ultimativ zählt. Ich hoffe, dass wir dazu beitragen können, durch Technologie die Branche zu unterstützen, in diesen Themen voranzukommen. Wir nehmen in jedem Fall als Learning für das nächste Jahr mit, dass mehr Leuten klar werden muss, welcher Zusammenhang zwischen einem Lkw und einem Supermarktregal besteht. Klar ist: Die Logistik wird immer gebraucht und ist eine der Lebensadern unserer Wirtschaft.

Es erfordert Experimente auf dem Weg zum Erfolg

Mikael Fristedt Westre ist der Gründer und CEO von Box Inc. (Foto: Box Inc)

Mikael Fristedt Westre ist der Gründer und CEO von Box Inc. (Foto: Box Inc)

Mikael Fristedt Westre ist Gründer und CEO von Box Inc. Box Inc ist ein digitaler B2B-Marktplatz für die Beschaffung von Verpackungen aus Wellpappe und soll es Unternehmen erleichtern, eine nachhaltige Wahl für Verpackungsmaterial zu treffen, ohne die Notwendigkeit, mit Lieferanten physisch zusammenkommen zu müssen. Das Unternehmen agiert remote aus den Ländern Schweden, Finnland, Tschechien und Deutschland und ist derzeit auf dem deutschen Markt aktiv.

t3n: Herr Fristedt Westre, welche Herausforderungen und Chancen hat das Jahr 2020 für nachhaltige Geschäftsmodelle gebracht?

Jetzt, wenn überhaupt, ist es an der Zeit, Geschäftsmodelle zu überdenken, um sie sowohl grün als auch digital zu gestalten. Wir bei Box Inc konnten aus erster Hand Erfahrungen über die Veränderungs- und Anpassungsbereitschaft deutscher Unternehmen sammeln. Vor der Pandemie hatten wir große Schwierigkeiten, Verpackungslieferanten für unseren Markt zu gewinnen, aber das änderte sich schnell, da die Lieferanten ihre Kunden nicht mehr persönlich treffen konnten. Der sprunghafte Anstieg der Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungen über Box Inc ist für mich ein Zeugnis für den Bedarf an neuen digitalen und nachhaltigen Geschäftsmodellen.

t3n: Was ist ihr persönliches Fazit und welche Learnings nehmen sie mit ins Jahr 2021?

Viele Händler haben ihr Business durch die Krise vom stationären Handel auf den Online-Handel verlagert beziehungsweise zumindest auch ein Online-Angebot entwickelt. Das stellt Unternehmen vor viele Herausforderungen. Die Verlagerung eines physischen zu einem digitalen Geschäftsmodell sollte schnell erfolgen. Gleichzeitig erfordert es Experimente und auch Fehlschläge auf dem Weg zum Erfolg. Um bei dieser großartigen Umstellung als Gewinner dazustehen, braucht es Schnelligkeit und/oder finanzielles und organisatorisches Durchhaltevermögen.

 

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