Ratgeber

Hitze im Büro: Der perfekte Dresscode für echte Sommertage

(Foto: Minerva Studio/Shutterstock)

Lange haben wir auf ihn gewartet, nun ist er endlich da – der Sommer! Sicherlich würden die meisten von uns die wenigen schönen Tage im Jahr lieber am See oder im Schwimmbad verbringen. Doch die Arbeit ruft. Und mit der Hitze kommt auch die Frage: Sommerliches Outfit im Job, ja oder nein? Wir zeigen, was erlaubt ist und welches Outfit sich eher für den Strand eignet. 

An heißen Sommertagen bevorzugen viele von uns kurze Hosen, Flip-Flops oder T-Shirts. Doch während knappe und luftige Kleidung in unserer Freizeit für eine kleine Abkühlung sorgt, ist sie im Arbeitsalltag nicht gern gesehen. Denn ein sommerlicher Dresscode macht alles andere als einen professionellen Eindruck.

t3n zeigt dir, welche Grundregeln du bei deiner Kleiderwahl im Job beachten solltest:

Branche

Wähle dein Outfit abhängig von der Branche, in der du arbeitest. Du bist in einer Werbeagentur tätig? Dann herrscht dort wahrscheinlich eine legerere Kleiderordnung, als sie von Anwälten oder Bankern erwartet wird. Denn diese müssen trotz sommerlicher Temperaturen in einem angemessenen Outfit erscheinen.

Unternehmen

Wähle dein Outfit abhängig von dem Unternehmen, bei dem du arbeitest. Während Großunternehmen vielfach auf einen konservativen, schicken Look setzen, nimmt die Kleiderordnung in Startups keinen so hohen Stellenwert ein.

Position

Wähle dein Outfit abhängig von deiner Position. Du übst eine Vorbildfunktion aus und repräsentierst das Unternehmen nach außen? Dann solltest du auch dein Outfit entsprechend wählen.

Dos & Don’ts für den Sommer-Dresscode

1. Offene Schuhe

Flip-Flops gehören an den Strand und sind im Büro absolut fehl am Platz. Während Frau trotz heißer Temperaturen nicht auf offenes Schuhwerk verzichten muss und auf Ballerinas, Slingbacks oder Sandalen ausweichen kann, haben es Männer bei der Schuhwahl im Sommer deutlich schwerer. Neben Flip-Flops sind auch Sandalen im Büro – ob mit oder ohne Socken – ein No-Go. Herrenschuhe sollten in jedem Fall geschlossen sein.

2. Kurze Röcke und Hosen

Wenn Frau gerne Bein zeigt, kann sie im Sommer Rock oder Kleid tragen. Allerdings sollte die Rocklänge entsprechend gewählt werden. Die italienische Länge, bei der der Saum maximal eine Handbreite über dem Knie endet, gilt dabei als Optimalwert. Wer in einem eher konservativen Business-Umfeld tätig ist, sollte trotz 30 Grad beim Tragen eines Rockes nicht auf Feinstrümpfe verzichten.

Für die Herren der Schöpfung gilt: Bein zeigen sollte Mann am Arbeitsplatz auf keinen Fall. Kurze Hosen gehören ebenso wenig ins Büro wie der Minirock der Kollegin.

3. Farben und Stoffe

Männer können der Hitze trotzen, indem sie bei ihrem Sommeroutfit auf hellere Töne zurückgreifen. Für Herrenanzüge empfehlen sich die Farben beige, grau oder khaki.

Frauen sollten bei heller Kleidung darauf achten, dass sie dennoch nicht zu viel zeigen. Zwar sorgen leichte und transparente Blusen an heißen Tagen für ein wenig Abkühlung, doch häufig ist auch zu erkennen, was Frau darunter trägt. Die Unterwäsche – weder die BH-Träger noch andere Teile der Wäsche – sollte nicht zu erkennen sein.

4. Nackte Haut

Auch wenn Off-Shoulder-Kleider und Oberteile mit Cut-Outs gerade einen modischen Hype auslösen: Neben zu kurzen Röcken sollten Frauen auch auf schulterfreie Oberteile oder Spaghetti-Tops im Büro verzichten. Selbstverständlich ist auch bauchfreie Bekleidung alles andere als wünschenswert.

Männer sollten ihre kurzärmeligen Hemden besser im Schrank lassen. Wenn bei dir im Büro eine Hemdpflicht besteht, empfiehlt es sich, lieber die Ärmel hochzukrempeln. Und trotz heißer Temperaturen gilt: Die Knöpfe am Hemd dienen lediglich dem leichteren An- und Ausziehen. Alles andere wirkt unprofessionell. In einem modernen und jungen Unternehmen kannst du auch gerne in einem Polohemd zur Arbeit erscheinen.

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8 Kommentare
SoIstDas
SoIstDas

Was an kurzärmeligen Hemden falsch ist, muss man mir noch erklären. Ich arbeite in einem E-Commerce-Unternehmen, und da ist das im Sommer nicht ungewöhnlich. Aber vielleicht sind wir Österreicher auch nicht so streng was das betrifft. Wir sind ja auch sehr schnell mit jemandem per du ;)

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Donngal
Donngal

Das Problem an kurzärmligen hemden ist, dass man dann mit der Anzugjacke oder dem Sportsakko, das man natürlich bei jedem Wetter trägt, an den Hand Gelenken nackt aussieht. Deswegen trage ich, wenn es wirklich heiss ist ein Poloshirt, dann aber tatsächlich ohne Sakko, weil meine Branche es zulässt und ich schon in meinem absoluten Minimaloutfit overdressed bin. Wenn nicht gerade 35 Grad sind komme ich grundsätzlich mit gepflegter langer hose, Langarmhemd und Sakko. Dazu Lederschuhe. Hatte aber schon Kollegen und Chefs die in Flip Flops und kurzer Hose kamen. Kreativbranche eben… Aber ich muss mich ja nicht immer anpassen.

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Alina Vomend
Alina Vomend

Das Problem mit kurzärmeligen Hemden hat Donngal bereits angesprochen. Außerdem sind kurzärmelige Hemden bei Männern alles andere als ein modisches Statement.

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Christian Hackl
Christian Hackl

Interessant, Ihr geht also lieber verschwitzt in ein Meeting o. ä. als das Ihr etwas kurzes anzieht? … … jedem das seine…

Donngal
Donngal

Zum einen gibt es auch kosmetische Produkte gegen das schwitzen und zum anderen ist der Unterschied ob ich in einem hochgekrempelten Hemd oder in T-Shirt am Schreibtisch sitze kaum vorhanden. Und eine dünne Stoffhose hält die Beine genauso kühl wie eine kurze Hose.

Digilog
Digilog

Also bei uns in der Firma dürfte ein breiter Konsens herrschen, dass das nicht so ist ;)

Christian Hackl
Christian Hackl

Hmm, also soviel Erfahrung mit Stoffhosen im Sommer habe ich nicht, weiß nur das ich zu einer Hochzeit letztes Jahr einen Anzug an hatte bei etwa 29 Grad und ich wäre fast verreckt… (entschuldigt den Ausdruck)

Christian Hackl
Christian Hackl

Für mich ist das altmodisch, wir leben im 21 Jahrhundert!
Kleidung sollte da wohl nicht mehr darüber entscheiden ob ich ein guter oder schlechter Geschäftsmann /-partner bin.

Wer an sowas festhält, ist für mich noch nicht angekommen.

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