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Hyrdra Market: BKA legt illegalen Darknet-Marktplatz lahm

Das BKA hat Anfang April 2022 den weltweit größten Darknet-Marktplatz blockiert. Hydra Market ist seit 2015 im Darknet verfügbar gewesen – die Ermittlungen laufen seit 2021.

1 Min. Lesezeit
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Laut BKA war der Hydra Market seit 2015 über den Darknet-Browser Tor zu erreichen. (Foto: Pe3k / Shutterstock)

Das Bundeskriminalamt, kurz BKA, hat am 5. April 2022 den weltweit größten illegalen Darknet-Marktplatz abgeschaltet. In Zusammenarbeit mit der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität, kurz ZIT, wurde die Serverinfrastruktur in Deutschland von Hydra Market sichergestellt. Damit ist der illegale Darknet-Marktplatz geschlossen.

Darknet-Website des Online-Marktes liegt brach

Die Meldung auf der Seite des Darknet-Marktplatzes Hydra Market. (Quelle: BKA)

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Wer aktuell auf die Seite des Handels kommen will, wird darüber informiert. „Die Plattform und der kriminelle Inhalt wurden beschlagnahmt“, steht in Großbuchstaben geschrieben. Damit ist nicht nur der Handel nicht mehr möglich – das BKA hat auch 543 Bitcoin beschlagnahmt. Umgerechnet entspricht der Wert etwa 23 Millionen Euro.

Wer hinter der Plattform steckt, ist nicht bekannt. Das bei der ZIT laufende Vermittlungsverfahren richtet sich gegen unbekannte Betreiber und Administratoren. Ihnen wird der „gewerbsmäßige“ Betrieb einer „kriminellen Handelsplattform im Internet“ und die Möglichkeit zum Verkauf und Kauf von Drogen sowie gefälschten Dokumenten vorgeworfen. Auch „ausgespähte Daten“ oder „digitale Dienstleistungen“ wurden laut BKA über Hydra Market verkauft.

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„Bitcoin Bank Mix“: Verschleierung von Kryptotransaktionen

Dazu werden sie auch der „gewerbsmäßigen Geldwäsche“ beschuldigt. Auf der Darknet-Plattform gab es beispielsweise den „Bitcoin Bank Mix“. Er verschleierte Krypto-Transaktionen und machte damit Behörden im strafrechtlich relevanten Fällen die Arbeit schwer.

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Mit ihrem Geschäftsmodell waren die unbekannten Verantwortlichen erschreckend erfolgreich: Der Hyrda Market ist weltweit der umsatzstärkste illegale Darknet-Marktplatz gewesen. Allein 2020 sollen die Umsätze bei 1,23 Milliarden Euro gelegen haben. Registriert waren 17 Millionen Kund:innen- und mehr als 19.000 Verkäufer:innen-Konten.

Ermittlungen laufen seit 2021

Seit 2015 war der Hydra Market über den Darknet-Browser Tor erreichbar. Die Ermittlungen gegen den illegalen Marktplatz laufen seit August 2021. An ihnen sind laut der BKA-Meldung auch mehrere US-amerikanische Behörden beteiligt.

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