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Test

iPhone 13 Pro Max im Test: Details mit Wow-Faktor

Wir haben das iPhone 13 Pro (Max) getestet und verraten euch, warum die Neuerungen auf den ersten Blick zwar nicht sonderlich offensichtlich, aber dennoch von großer Bedeutung sind.

Von Sébastien Bonset
6 Min.
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Wir haben das iPhone 13 Pro Max für euch getestet. (Foto: t3n)

Wie auch schon beim iPhone 13 und dem iPhone 13 Mini, die wir bereits getestet haben, sind auch die auffälligsten Verbesserungen beim iPhone 13 Pro und dem Pro Max bei der Akkulaufzeit und dem Kamerasystem auszumachen. Allerdings bietet die Pro-Reihe eine weitere wichtige Neuerung: einen Bildschirm mit 120 Hertz.

iPhone 13 Pro Max neben iPhone 13 Pro und iPhone 13 Mini. (Screenshot: t3n; Apple)

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iPhone 13 Pro Max rein äußerlich: Dicker und mehr Gewicht

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Bevor wir uns den inneren Werten widmen, ist zu erkennen, dass sich die Pro-Modelle äußerlich kaum von ihren Vorgängern unterscheiden. Mehr zu den Design-Details wie einer kleineren Notch und weiter herausragenden Kameralinsen findet ihr in unserem Test zum iPhone 13. Allerdings sind das iPhone 13 Pro und Pro Max auch geringfügig dicker und vor allem schwerer geworden. Beim Pro fällt das kaum auf, beim iPhone 13 Pro Max ist der Unterschied bei der einhändigen Nutzung allerdings durchaus bemerkbar.

Die Linsen des iPhone Pro Max 13 ragen etwas weiter heraus als beim iPhone 12 Pro Max. (Foto: t3n)

Pro Motion für butterweiches Scrollen

Das Display des iPhone Pro Max 13 dürfte für viele Nutzer eines älteren Modells das Hauptargument für einen Wechsel sein. Bildwiederholraten von 120 Hertz sind bei vielen Android-Smartphones seit Jahren eine Selbstverständlichkeit, und nun spendiert auch Apple zumindest den Pro-Modellen ebenfalls ein entsprechendes Display.

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Wer noch kein Gerät mit einem 120-Hertz-Display ausprobiert hat, wird die Begeisterung nicht verstehen, aber ein „schnellerer“ Screen macht tatsächlich einen großen Unterschied, sobald sich etwas bewegt. Das wird schon allein beim Scrollen deutlich. Im Gegensatz zu anderen iPhones bleibt Text beim Scrollen auf dem iPhone 13 Pro (Max) lesbar.

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Um Akkulaufzeit zu sparen, aktualisiert das iPhone 13 Pro allerdings nicht dauerhaft den Screen mit 120 Hertz. Je nachdem, wie das Gerät genutzt wird, regelt das Gerät die Bildwiederholrate nach unten oder oben. Am unteren Ende wird der Screen mit zehn Hertz aktualisiert – zum Beispiel bei statischen Bildschirminhalten.

Das OLED-Display ist auch heller als beim iPhone 12 Pro (Max). Wir konnten den Unterschied in unserem Test zumindest bei direkter Sonneneinstrahlung erkennen.

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Wie gut sind Performance und Laufzeit des iPhone 13 Pro Max?

Auch die Pro-Serie setzt, wie das iPhone 13 und das 13 Mini, auf den neuen A15 Bionic als Prozessor. Im Gegensatz zu den Einsteigermodellen bieten das iPhone 13 Pro und 13 Pro Max fünf GPU, sodass grafisch anspruchsvolle Tätigkeiten wie Gaming oder Videoschnitt noch ein wenig flotter von der Hand gehen. Im direkten Vergleich haben wir ein kurzes Video mit Lumafusion sowohl auf dem iPhone 13 als auch auf dem iPhone 13 Pro Max geschnitten. Bei ersterem dauerte der Export rund 55 Sekunden, während das Pro Max in knapp unter 20 Sekunden fertig war.

Das iPhone 13 Pro Max und das iPhone 13 im Größenvergleich. (Foto: t3n)

Zu den fünf GPU des A15 gesellen sich sechs CPU-Kerne und 16 Kerne für die Neural Engine. Das Mehr an Performance eröffnet unter anderem auch neue Möglichkeiten beim Fotografieren und Filmen.

Trotz der höheren Bildwiederholrate war während des Tests offensichtlich, dass der Akku des iPhone 13 Pro Max merklich länger durchhält als beim Vorjahresmodell. Auch hier spielt der A15 eine nicht unerhebliche Rolle, jedoch hat Apple den 13er-Modellen auch einen größeren Akku spendiert. Beim Pro Max ist der Akku fast 20 Prozent größer ausgefallen als beim iPhone 12 Pro Max und soll so zu rund 2,5 Stunden mehr Laufzeit führen. Je nach Nutzung kamen wir mit unserem Testgerät auf fast zwei Tage ohne Laden. Beim Stresstest mit hoher Bildschirmhelligkeit, vielen Videos in 4K, ein wenig Spielen und Videoschnitt hatten wir am Ende des Tages immer noch etwa 20 Prozent Akku über.

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Das iPhone 13 Pro (Max) hat sechs Gigabyte RAM und damit zwei mehr als die Einsteigermodelle. Beim Speicher stehen 128, 256, 512 Gigabyte und ein Terabyte zur Verfügung. Letztere Option richtet sich in erster Linie an Nutzer, die viel Pro-Res-Videos aufnehmen wollen.

Größte Neuerung beim iPhone 13 Pro Max: Alles rund um Foto und Video

Im Gegensatz zur Pro-Reihe des iPhone 12 sind die Kameras bei iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max identisch. Das heißt, dass sich die beiden Modelle nur noch bei der Größe unterscheiden. Natürlich tönt die Marketing-Abteilung von Apple, dass es sich beim Kamerasystem des iPhone 13 Pro (Max) um „the biggest advancement ever“ handelt. Darüber kann man durchaus diskutieren, allerdings hatten wir während unseres Tests durchaus den ein oder anderen Moment der Begeisterung.

Diese Aussage trifft in erster Linie auf Situationen mit wenig Umgebungslicht zu, in denen das iPhone 13 Pro Max seine Stärke ausspielt und sich von anderen Smartphones abhebt. Zwar setzt Apple weiterhin auf zwölf Megapixel, aber der Sensor der Weitwinkelkamera wurde beispielsweise deutlich vergrößert und bietet darüber hinaus jetzt eine maximale Blende von f/1.5. Das Resultat: Das iPhone 13 Pro kann im Vergleich zu anderen Smartphones viel mehr Licht einsammeln. Das führt in Kombination mit der Kamerasoftware dazu, dass das Gerät bei wenig Licht eine sehr gute Figur macht und oft nicht mal den Nachtmodus bemühen muss. Dank des größeren Sensors ist auch das Bildrauschen deutlich geringer.

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Auch die Ultraweitwinkelkamera wurde in Sachen Lichtempfindlichkeit aufgebohrt – wenn auch nicht so konsequent wie die Weitwinkelkamera. Allerdings hat Apple hier an anderer Stelle nachjustiert: Der Autofokus funktioniert jetzt auch auf geringere Distanz, sodass Nutzer mit dem iPhone 13 Pro (Max) jetzt auch Makros aufnehmen können.

Ein Makro einer Brennnessel aufgenommen mit dem neuen Makro-Modus des iPhone 13 Pro Max. (Foto: t3n)

Auch das Tele wurde verbessert. Bot die Linse zuvor einen 2,5-fachen Zoom, ist jetzt ein Dreifach-Zoom (entspricht 77mm) an Bord. Die Blende ändert sich damit von f/2.2 zu f/2.8, aber dafür bekommt das Makro den Nachtmodus. Das Android-Lager mag über einen Dreifach-Zoom nur lachen, aber Apple scheint hier ähnlich wie bei den Megapixeln auf Qualität statt auf Quantität zu setzen. Besonders bei Portraits macht das Tele mit einem angenehmen Bokeh einen guten Eindruck.

Zu den softwareseitigen Neuerungen wie dem Kinomodus für Videos und Photographic Styles haben wir uns bereits im Test zum iPhone 13 geäußert.

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Beim Tele des iPhone 13 Pro Max handelt es sich jetzt um einen Dreifach-Zoom. (Foto: t3n)

Lohnt sich das iPhone 13 Pro Max?

Dank des schnelleren Displays, des größeren Akkus und der Performance des A15 Bionic sind sowohl iPhone 13 Pro als auch iPhone 13 Pro Max beeindruckende Smartphones. Beeindruckend ist allerdings auch der Preis. Das Display mit 120 Hertz ist eigentlich ein gutes Beispiel für den generellen Eindruck, den wir von den Neuerungen beim iPhone 13 Pro Max hatten: Es handelt sich um eine Verbesserung, die zwar überzeugt, aber wahrscheinlich nur für wenige Nutzer den Ausschlag gibt.

Das trifft wohl auch auf die Änderungen bei der Kamera zu, denn wer seine Fotos und Videos nur in sozialen Medien teilt und sie nur auf dem Screen seines Smartphones betrachtet, für den macht es keinen Unterschied, ob sie mit einem älteren oder dem neuesten iPhone aufgenommen wurden. Bei einem professionelleren Anspruch sieht die Sache freilich schon anders aus. Für die meisten Nutzer dürfte die längere Akkulaufzeit das wichtigste Argument sein, das für das iPhone 13 Pro Max spricht.

Oberflächlich betrachtet ist die neue Pro-Reihe kein großer Wurf für iPhones, aber wenn man all den Details Aufmerksamkeit schenkt, zeichnet sich ein ganz anderes Bild. Nutzer eines iPhone 12 Pro (Max) müssen schon sehr genau hinschauen, ob sich ein Upgrade für sie lohnt. Allen anderen lässt sich das iPhone 13 Pro (Max) bedenkenlos empfehlen – sofern der Preis nur eine untergeordnete Rolle spielt.

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