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So geht Google mit Duplicate Content auf Produkt- und Kategorieseiten um

Wie gefährlich ist Duplicate Content auf Produkt- und Kategorieseiten? (Foto: Shutterstock)

Wie wirken sich doppelte Inhalte auf Produkt- und Kategorieseiten das Ranking einer oder beider Seiten aus? John Mueller geht im Google Webmaster Hangout auf diese wichtige Frage ein.

In den Google Webmaster Hangouts beantwortet das Webmasterteam von Google regelmäßig Fragen der Community. Im Hangout vom 12. Januar widmete sich Webmaster-Trends-Analyst John Mueller der Frage, inwiefern Duplicate Content auf Produkt- und Kategorieseiten das Ranking einer oder beider Seiten negativ beeinflusst.

Laut Mueller ist es nicht per se problematisch, wenn der gleiche Textschnipsel auf mehreren Seiten zu finden sei. In vielen Fällen ließe sich das gar nicht vermeiden. Problematisch könne es nur werden, wenn ein Nutzer nach etwas sucht, das nur in diesem Ausschnitt vorkomme. In diesem Fall konkurrieren die betreffenden Seiten in den Suchergebnissen miteinander. So könnte es passieren, dass eine Kategorieseite mehr Zugriffe erzielt, jedoch auf Kosten des Traffics einer Produktseite.

Webmaster sollen also genau überlegen, ob es sinnvoll ist, eine bestimmte Information auf einer übergeordneten Seite zu platzieren, mit dem Risiko, dass diese Seiten zu dieser Information besser ranken. Oder ob es sich um eine so spezifische Information handelt, dass sie auf einer Produktseite platziert sein sollte.

So könnt ihr Duplicate Content auf Produkt- und Kategorieseiten vermeiden

Bei der Entscheidung, welcher Text Abschnitt auf welcher Seite platziert werden sollte, um doppelte Inhalte zu vermeiden, rät John Mueller, die Nutzersicht einzunehmen. Handelt es sich um eine generelle Information zu einer Produktgruppe, nach der ein Nutzer sucht, ist die Kategorieseite das beste Suchergebnis. Daher sollte der Content einer Kategorieseite so konzipiert sein, dass diese für eher generelle Suchanfragen zu einer Produktklasse ranken kann. Darüber hinaus sollten Kategorieseiten sinnvoll organisiert sein, damit User Produkte besser hinsichtlich Preis, Farbe oder Funktionsumfang vergleichen oder filtern können.

John Mueller empfiehlt zudem, sich das Nutzerverhalten auf einer Seite anzuschauen:

  • Auf welcher Seite steigen sie ein?
  • Machen sie dort das, was der Seitenbetreiber möchte?
  • Klicken Sie von einer Kategorieseite weiter auf eine Produktseite oder springen sie ab?

Anhand dessen können Webmaster erkennen, ob die Nutzer über die Googlesuche bereits auf die passende Seite geleitet werden oder ob hier gegebenenfalls Optimierungsbedarf besteht.

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