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KI-Fomo: Lass dich nicht von künstlicher Intelligenz verrückt machen

Künstliche Intelligenz liegt im Trend – und wer mit KI arbeitet, ist somit auch im Trend. Dabei sollte sich niemand von der KI-Fomo verrückt machen lassen.

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Mit generativer KI lassen sich etwa Bilder erstellen – wie dieses hier. (Bild: Midjourney/t3n)

Ein wilder Hamster in bunten Farben ist eines der KI-Motive von Afri-Cola. Die Bilder für die Werbekampagne wurden mithilfe des generativen KI-Tools Midjourney erstellt. Das Getränkeunternehmen wirbt mit ihnen unter Verweis auf den Einsatz der generative KI. Eine Botschaft: Wir sind modern, wir nutzen KI.

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Wer mit KI arbeitet, der liegt selbst im Trend

KI ist Trend, so sehr, dass allein mit der Nutzung einer entsprechenden Software geworben werden kann. Natürlich werben auch Anbieter von Software mit der Verwendung von KI. Ein dahinterstehendes Versprechen: Wer mit KI arbeitet, der arbeitet am Puls der Zeit. Wer allerdings nicht dabei ist, der läuft womöglich Gefahr, etwas zu verpassen – die „fear of missing out“, genannt Fomo, gibt es auch bei solch einem Trend.

Somit besteht die Gefahr, sich panisch KI-Lösungen zu schnappen, die vielleicht gar nicht zur eigentlichen Aufgabe im Unternehmen passen. Wer plant, eine Software, ob mit oder ohne KI, in bestehende Prozesse zu integrieren, der sollte dafür erst die Basis schaffen. Eine entscheidende Frage: Ist der Einsatz sinnvoll?

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KI gibt es schon länger

Gleichzeitig ist KI auch gar nicht so neu, wie es aktuell den Anschein haben mag. Hinter der Technologie steckt etwa das Natural Language Processing, das schon seit Jahren eingesetzt und stetig weiterentwickelt wird.

Somit konnten bereits vor Jahren Softwarelösungen KI integriert haben – bloß war das damals ein Thema für die Tech-Bubble. Ein Beispiel: Schon 2020 setzte der Fernsehender Vox auf Werbung mithilfe von KI. Damals wurde Rewe-Werbung gezielt zu einem Wort in einer vorabendlichen Kochshow eingesetzt.

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Klingt natürlich nicht so spektakulär wie der Einsatz von generativer KI. Das ist die Technologie, die hinter Sprachmodellen wie ChatGPT für Text und Midjourney für Bilder steckt. Das Besondere: Diese Technologie kann mit Eingaben durch Nutzer:innen selbst Inhalte erstellen – wie es auch Fritz-Cola für die Kampagne gemacht hat.

Nicht jede:r muss mit KI arbeiten

Nicht jede KI ist generativ – genau da lässt sich dem Fokus auf die KI-Nutzung etwas Aufregung nehmen. Wer an KI denkt, muss nicht gleich an die eben genannte Software denken – teilweise ist KI auch wirklich einfach nur ein System mit Algorithmus. Das ist technisch dennoch spannend, aber niemand muss sich mit der Fomo herumtreiben, wenn im eigenen Unternehmen noch nicht jede:r Mitarbeiter:in mit einem KI-Tool arbeitet.

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Und auch Marketer:innen dürfen einmal durchatmen: KI ist ein Trend auf dem Weg zum Buzzword. Sobald in fast jeder Software KI steckt und diese damit beworben wird, ist das wirklich kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Damit niemand im KI-Trend untergeht, sollten sich Unternehmen, die KI in ihren Angeboten haben, schon jetzt Gedanken machen, was sie darüber hinaus auszeichnet.

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