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Gegen den Lehrermangel: Wie KI schon bald Schüler unterrichten soll

Ist KI die Lösung für den Lehrkräftemangel? Eine britische Schule plant, das in einem Projekt herauszufinden. Doch neben potenziellen Vorteilen sehen Kritiker:innen noch vor dem Start Probleme.

2 Min.
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Die KI soll Lehrkräfte ersetzen. (Foto: Stock-Asso / Shutterstock)

Eine Schule in London möchte in einem Pilotprojekt ihre Lehrer teilweise durch KI-Tools wie ChatGPT ersetzen. Diese sollen dabei helfen, die Schüler auf Prüfungen vorzubereiten und gleichzeitig dem dort vorherrschenden Lehrermangel entgegenzuwirken.

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Das Projekt findet am David Game College in London statt und soll bereits im September starten. Erstmal allerdings nur in einer kleinen Gruppe. Insgesamt nehmen 20 Schüler im Alter von etwa 15 Jahren teil, schreibt Business Insider.

Die KI soll die Schüler auf die GCSE-Prüfung vorbereiten, die in Großbritannien das Ende der Sekundarstufe markiert. In der Vorbereitung werden die Schüler in den Fächern Englisch, Mathematik, Biologie, Chemie und Informatik unterrichtet.

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Allerdings müssen die Schüler sich nicht komplett auf die KI-Tools verlassen. Sie bekommen Unterstützung von insgesamt drei Vollzeit-Lerncoaches, die sie unterstützen sollen.

Co-Direktor der Schule sieht viele Vorteile

John Dalton, Co-Direktor der Schule, sieht viele Vorteile in der Technologie, wie er gegenüber Business Insider verrät. Die KI ermögliche es jedem Schüler, in seinem oder ihrem eigenen Tempo zu lernen. Niemand müsse sich an das Tempo der gesamten Klasse anpassen.

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Außerdem könnten sich die Schüler mehr Zeit für Themen nehmen, die sie als schwierig empfinden. Es gäbe auch keine so große Hemmschwelle. Schüler und Schülerinnen seien offener, wenn es darum geht, der KI Fragen zu stellen.

Laut Dalton lernen die Schüler so deutlich effizienter. Die Schüler sollen die so gewonnene Zeit nutzen, um Fähigkeiten in den Bereichen Selbstbewusstsein, kritisches Denken, künstlerischer Ausdruck oder digitale Kompetenzen zu lernen.

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Es gibt auch Kritik an dem Projekt

Allerdings sehen nicht alle die neuen KI-Lehrer so optimistisch. Hadida Grabow, Direktorin bei der Bildungsberatung Higher Learning Group, merkt gegenüber Business Insider an, dass KI momentan noch nicht in der Lage sei, qualitativ hochwertige Lehrer vollständig zu ersetzen. Trotzdem glaubt sie, dass KI Potenzial als Technologie zur Ergänzung von Lehrern hat.

Dalton betont außerdem, dass die Schüler und Schülerinnen weiterhin die Möglichkeit hätten, mit Lehrern zu interagieren, wenn sie dies möchten. Er glaubt, dass das individuelle Lernen und eine sichere Umgebung ohne Druck und Bewertungen einen positiven Effekt auf die psychische Gesundheit der Schüler haben wird.

Welchen Effekt die KI-Lehrer tatsächlich langfristig auf die Schüler haben, wird sich zeigen müssen.

Hidden Portraits Quelle:
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