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Der kleine Geschenke-Knigge: Worauf du bei der Auswahl von Business-Gimmicks achten solltest

Bei Geschenken für Geschäftspartner gibt es ein paar Dinge zu beachten. (Foto: Shutterstock)

Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es üblich, Geschäftspartnern kleine Geschenke zu machen, als Dank für die Zusammenarbeit im endenden Jahr – und auch, um im Gedächtnis zu bleiben. Hierauf musst du bei der Auswahl achten.

Geschäftspartner sind letztlich auch nur Menschen, die gerne auch als solche wahrgenommen werden wollen. Entsprechend freuen sie sich wie alle anderen auch über kleine Aufmerksamkeiten. Es ist dabei egal, ob die „nur mal so“ zwischendurch kommen oder zu besonderen Anlässen, wie zum Geburtstag, an Weihnachten oder Ostern. Denn ein gutes Geschäft lebt in erster Linie auch von guten Beziehungen zwischen den Geschäftspartnern. Allerdings sollte bei der Auswahl des Geschenks vorsichtig und mit Fingerspitzengefühl vorgegangen werden. Denn unpassende Geschenke können eine gute Beziehung auch ganz schnell zerstören. Drei Tipps, um deinem Geschäftspartner positiv im Gedächtnis zu bleiben.

1. Anruf, personalisierte Karte oder persönliches Treffen?

Der Anruf klingt einfach, kann aber ziemlich wirksam sein – nicht zuletzt, weil man miteinander spricht und eben nicht nur Geschriebenes per Brief oder E-Mail austauscht. Deshalb eignet sich ein Telefonat besonders zum Überbringen von Glückwünschen. Ganz nebenbei kommen dabei vielleicht Gespräche zustande, in denen wichtige Dinge für das nächste Treffen ausgetauscht werden können.

Karten, selbst mit einem persönlichen Gruß, haben nämlich das Problem, dass sie viel unpersönlicher sind – zudem wird die eigene Botschaft zum Geburtstag oder zu Weihnachten nur eine von vielen sein. Da muss schon etwas ganz Besonderes an oder in der Karte sein, damit sie überhaupt wahrgenommen wird. Wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Päckchen Urzeitkrebse, wie es das Yps-Magazin vor einiger Zeit angeboten hat? Wirklich originelle „Zugaben“ setzen das Wissen darum voraus, was der Geschäftspartner besonders gerne mag. Vielleicht freut er sich auch über Sammelbilder oder die Seite einer alten Zeitung. Kennt ihr den Geschäftspartner besonders gut, dann könnt ihr ihn auch gerne zum Essen oder zu einem anderen Ausflug einladen, ansonsten sollte auf ein persönliches Treffen eher verzichtet werden – es ist doch zu intim.

2. Wein – oder ein ganz anderes Geschenk?

Eine pauschale Antwort ist hier schwierig: Du solltest deinen Geschäftspartner schon ganz gut kennen, um zu wissen, was er mag. Wein beispielsweise ist ein beliebtes Geschenk, bei dem man aber viele Fehler machen kann, wenn man den Geschmack nicht kennt. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man vielleicht einen Weinkorb mit verschiedenen Sorten zusammenstellen. Um ganz sicher zu sein, bietet sich statt dem Wein vielleicht auch ein besonderer Korkenzieher oder ein Flaschenöffner, etwa mit einem Spruch oder dem Logo, an. Visitenkarten nicht vergessen, schließlich sollte der Beschenkte das Päckchen zuordnen können. Alternativ bietet sich übrigens auch ein Präsentkorb mit Käse, Wurst, Brot oder auch mal Süßigkeiten an. Wem das zu unsicher ist, der kann auch klassische Schreibwaren wie ein Schreibset mit Füller und Kugelschreiber verschicken.

3. Besonderheiten beim Verschenken

Geschenke sind zwar schön, können das Unternehmen aber in steuerliche Schwierigkeiten bringen. Deshalb gilt: Die Geschenke dürfen nicht mehr als 35 Euro kosten – und das pro Jahr und pro Empfänger. Dann lässt der Staat einen Betriebsausgabenabzug zu. Außerdem müsste der Empfänger das Geschenk eigentlich versteuern, aber auch da gibt es mittlerweile eine andere Lösung: „Seit 2007 haben Unternehmen allerdings die Möglichkeit, die Lohnsteuer für den Beschenkten zu übernehmen. Geregelt ist dies in Paragraf 37b des Einkommensteuergesetzes. Die Lohnsteuer beträgt dann pauschal 30 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer“, sagte Sabine Ziesecke, Partnerin bei PwC und Steuer-Expertin in einem Interview.

Deshalb gilt: Geschenke sind wichtig und können zu guten Beziehungen mit dem Geschäftspartner beitragen, letztlich sollte man aber die Kosten berücksichtigen, die durch die „zusätzlichen“ Steuern höher liegen als nur der Einkaufspreis.

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6 Kommentare
Keyyz
Keyyz

Im Büro stapeln sich des Öfteren Ordner von unerledigten Sachen an und gerade wenn man eine Tätigkeit nachgeht, wo Chaos und Bürokratie vorherrschen, wäre eine gewisse Ordnugn nicht schlecht! Vielleicht wäre ein passendes Zubehörteil fürs Büro nicht schlecht. Wie wärs zum Beispiel mit Stempeln, wo man Blätter oder Unterlagen als „erledigt“ kennzeichnet. Die Holzstempel hier unter http://www.stempelfactory.de/holzstempel/ , die eckig, rund und individuelle Druckformen haben, wären als Geschenkidee gar nicht mal so schlecht!

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EmmiNextDoor
EmmiNextDoor

Ich finde auch ein etwas spezielleres Geschenk schöner als immer nur Wein oder Blumen und ne Karte. Davon bekommt man vor allem zu Weihnachten sowieso schon genug. Stempel zB finde ich ne super Idee, bei https://www.easystempel.de/ findet man auch welche in ganz unterschiedlichen Preiskategorien, da kann man selber entscheiden, wie viel man für den jeweiligen Geschäftspartner ausgeben will und was für ne Art von Stempel am besten passt.

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RMSKonzepte
RMSKonzepte

Stempel sind auch mein Favourite. Es gibt da wirklich schöne Geschenkideen, wie z.B. den Portraistempel welchen man von einem gewöhnlichen Portrait-Foto erstellen lassen kann. Gesehen bei https://www.stempelservice.de. Nach wie vor kann man mit einem Stempel Menschen begeistern!

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Saskia2
Saskia2

Es gibt wie oben genannt einige Webseiten mit Geschenken, darunter auch Stempel. Ich persönlich finde die Motivstempel von Stempelpool.de toll, aber auch für die Firma kaufen wir dort ein. Vor kurzem haben wir unsere Außendienstmitarbeiter mit kleineren Stempel für unterwegs ausgestattet. Diese hat uns https://www.stempelpool.de/ sehr schnell geliefert. Unsere Mitarbeiter sind froh darüber, dass diese nun manche Bürotätigkeit schneller erledigen können.

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jan
jan

Hat jemand schon Stempel erwähnt?

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Mugar

Ich wünschte, es würde Shops für Stempel geben, hörte die seien ein schniekes Geschenk.

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