News

Lenovo setzt auf KI in neuen Yoga-Modellen

Lenovo bringt eine neue Generation der Yoga-Notebooks. (Foto: Lenovo)

Lenovo hat die nächste Generation seiner Yoga-Reihe vorgestellt. Dabei setzt das Unternehmen auf künstliche Intelligenz und moderne Prozessoren.

Lenovo setzt seine Produkt-Initiative fort und stellt heute die neuen Produkte aus der Yoga-Reihe, nämlich das Yoga C940 und das Yoga S740. Beide Geräte sind mit 14-Zoll- oder wahlweise 15,6-Displays ausgestattet, können mit den neuesten Intel-Prozessoren bestückt werden und bieten auch ansonsten Leistungen aus den Standards, die mit Project Athena definiert wurden.

Yoga-Notebooks sollen intelligenter werden

Besonderen Wert legt Lenovo auf die Betonung der neuen KI-Funktionen. Dabei dürfte „Modern Standby” am interessantesten sein. Diese erlaubt es Yoga-Laptops, Hintergrundaufgaben wie das Empfangen von E-Mails im Schlafmodus auszuführen und wie ein Smartphone sofort aus diesem Modus aufzuwachen. Die Funktion „Q-Control” soll die Akkulaufzeit eines PCs dynamisch verlängern, indem sie einen Kühlmodus aktiviert, der die thermischen Eigenschaften des Geräts überwacht und die Lüfter so besser steuern soll. Das führt laut Lenovo dazu, dass der PC die Leistung automatisch anpasst und die Akkulaufzeit je nach Aufgabe optimiert.

Zukünftig will Lenovo zudem tiefere Alexa-Integrationen anbieten. So soll es etwa einen Lock-Screen-Support geben. Hier würde Alexa per Stimme auch dann aktiviert, wenn der PC gesperrt oder im Standby ist. Der Laptop müsste allerdings aufgeklappt sein und Alexa würde nur per Popup-Meldung reagieren. Zudem soll es künftig möglich werden, Alexa in mehreren Sprachen zu verwenden. Zu Beginn wird es sich dabei um Deutsch und Englisch handeln.

Lenovo Yoga C940

Das mit einem Dolby-Vision-fähigen 14-Zoll-Display ausgestattete und nur 14,1 Millimeter dicke Lenovo Yoga C940 ist ein 1,3 Kilogramm schweres 2-in-1-Convertible mit Metallgehäuse, biometrischer Authentifizierung mit Windows Hello und einem integrierten Stift mit Aufladefunktion und Windows Ink-Kompatibilität. Dank des neuen „Q-Control” soll der Yoga C940 mit Full-HD-Display bis zu 17,5 Stunden und mit 4k-Display bis zu 10,5 Stunden durchhalten.

Das Yoga C940 in der 14-Zoll-Version. (Foto: Lenovo)

1 von 5

Angetrieben wird der C940 von Intels i7-Prozessoren der zehnten Generation. Funken kann das Yoga mit dem neuen WLAN-Standard Wi-Fi 6. Eine neue rotierende Soundbar mit Dolby-Atmos-Lautsprechersystem soll für beeindruckenden Sound sorgen, während eine in den Deckel eingravierte Notch dabei helfen soll, das Yoga leichter zu öffnen.

Das Yoga C940 beherrscht Wi-Fi 5 und Wi-Fi 6 und kommt mit zwei USB-C-Anschlüssen, sowie einem USB 3.1 und einer Audio-Klinkenbuchse. Die maximale Speicherausstattung beträgt 16 Gigabyte und SSDs können je nach Modell 2 Terabyte groß werden.

Der Yoga C940 wird auch in einer 15,6-Zoll-Version auf den Markt kommen, die allerdings nur über Intel-Prozessoren der neunten Generation und eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden beim Full-HD-Display und 9 Stunden beim UHD-Display verfügen soll. Das Gerät ist mit 1,9 Kilogramm etwas schwerer und mit 17,5 Milimetern auch etwas dicker als die 14-Zoll-Variante.

Das Yoga C940 in der 15,6-Zoll-Version. (Foto: Lenovo)

1 von 6

Das Yoga C940 kommt in der Farbe Iron Grey (Dunkelgrau) und soll in der 15,6-Zoll-Variante im Oktober 2019 auf dem deutschen Markt für Preise ab 1.699 Euro erhältlich sein. Die 14-Zoll-Version kostet ab 1.499 Euro und soll ebenfalls ab Oktober zu haben sein. Sie steht zusätzlich in der Farbe Mica (Hellgrau) zur Wahl.

Lenovo Yoga S740

Das neue Yoga S740 kommt mit einem 14-Zoll-Display in einem Gehäuse aus Vollaluminium und wird von Intel-Prozessoren bis hin zur zehnten Generation angetrieben. Es bietet sowohl einen IR-Kamera-Login als auch einen Time-of-Flight-Sensor und kann mit bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und SSDs mit maximal einem Terabyte ausgerüstet werden. In WLANs kann es in den Standards Wi-Fi 5 und Wi-Fi 6 funken.

Das S740 verfügt über einen USB-C-Port, zweimal USB 3.1 und einen Audio-Klinkenanschluss.

Das Yoga S740 wiegt 1,4 Kilogramm und misst an der dicksten Stelle 18,1 Millimeter. Wie das C940 kann das S740 wahlweise mit einem Full-HD- oder einem 4k-Display ausgestattet werden. Ebenfalls optional können Nvidias GeForce-GPUs zur Verbesserung der Grafikleistung gewählt werden.

Das Yoga S740 in der 15,6-Zoll-Version., die sich ansonsten optisch nicht von der 14-Zoll-Version unterscheidet. (Foto: Lenovo)

1 von 5

Der verbesserte Eye-Care2-Modus soll dazu beitragen, die Belastung der Augen durch blaues Licht zu reduzieren. Für Familien, die ihren Nachwuchs an die Yoga—Geräte lassen, soll es bald eine neue Kindersicherheitseinstellung geben, die die Bildschirmzeit in einer Sitzung begrenzen kann.

Nutzwertig erscheinen die neuen Funktionen der Lenovo Smartassist-Software. So kann die IR-Kamera die Abwesenheit einer Person schon nach wenigen Sekunden erkennen und eine sofortige Abmeldung veranlassen. Verlässt der Nutzer den Bildschirm, während er ein Video ansieht, stoppt das Yoga das Video und setzt es an der richtigen Stelle fort, wenn der Nutzer wieder zurück ist. Bei Videoanrufen kann der Hintergrund unscharf gestellt werden, damit kleine Kinder oder die Hauskatze während des Online-Meetings keinen überraschenden Auftritt haben. Über die Kamera ist auch die Anmeldung per Gesichtserkennung möglich.

Die nahezu 20 Millimeter dicke 15,6-Zoll-Variante des Lenovo Yoga S740 kommt in einem Vollaluminium-Gehäuse mit einem Gewicht von 1,9 Kilogramm, kann mit i9-Prozessoren der neunten Generation ausgestattet werden und verfügt ergänzend über Nvidias Geforce-GTX1650-GPU. Zudem bringt es zwei USB-C-Ports, dafür aber nur einen USB 3.1 mit.

Das Yoga S740 kommt in der Farbe Iron Grey (Dunkelgrau) und soll in der 15,6-Zoll-Variante im Oktober 2019 auf dem deutschen Markt für Preise ab 1.499 Euro erhältlich sein. Die 14-Zoll-Version kostet ab 899 Euro und soll ebenfalls ab Oktober zu haben sein. Sie steht zusätzlich in der Farbe Mica (Hellgrau) zur Wahl.

Lenovo Yoga C740

Das vollmetallene Lenovo Yoga C740 mit Bildschirmgrößen von 14 oder 15,6 Zoll wird ebenfalls von Intel-Prozessoren der zehnten Generation angetrieben. Es bietet keinen IR-Kamera-Login, sondern kommt mit einem Fingerabdruckscanner. Lenovo verspricht für die knapp 1,4 Kilogramm schwere 14-Zoll-Version eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden und für das 1,85 Kilogramm schwere 15,6-Zoll-Modell sogar eine von 15 Stunden. Dabei findet sich ein Full-HD-Touchscreen mit 500 nits in dem 15,6-Zoll-Modell mit Dolby Vision und ein Full-HD-IPS-Touchscreen auf dem leichteren 14-Zoll-Modell.

Das Yoga C740 in der 14-Zoll-Version., die sich ansonsten optisch nicht von der 15,6-Zoll-Version unterscheidet. (Foto: Lenovo)

1 von 4

Der maximale Speicherausbau liegt bei 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. SSDs können mit einer Größe von bis zu einem Terabyte verbaut werden. Auch das C740 beherrscht Wi-Fi 5 und 6 und bringt zwei USB-C- und einen USB-3.1-Port, sowie eine Audio-Klinkenbuchse mit. Ein Stift kann mit dem Yoga verwendet werden, ist aber nicht Bestandteil des Standardlieferumfangs.

Das Yoga C740 kommt in den Farben Iron Grey (Dunkelgrau) oder Mica (Hellgrau) und soll in der 15,6-Zoll-Variante im Oktober 2019 auf dem deutschen Markt für Preise ab 999 Euro erhältlich sein. Die 14-Zoll-Version kostet ebenfalls ab 999 Euro, soll aber schon im September käuflich zu erwerben sein.

Yoga C640: Schneller 13-Zöller

Der 13-Zoll-Convertible Yoga C640 kann optional mit LTE-Konnektivität ausgerüstet werden, funkt ansonsten aber in den Standards Wi-Fi 5 und 6. Er lässt sich mit Intel-Prozessoren der zehnten Generation ausstatten und erlaubt einen maximalen Speicherausbau von 16 Gigabyte. Die verbaute SSD darf maximal 512 Gigabyte groß gewählt werden. So sollen bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit bei Wahl des energiesparenden Panels drin sein.

Das Yoga C640 ist ein schneller und kompakter 13-Zöller. (Foto: Lenovo)

1 von 6

Das Display ist in jedem Fall ein Full-HD-IPS-Panel, dass mit einer Helligkeit von 300 oder 400 nits gewählt werden kann. Der 400-nits-Touchscreen ist dabei besonders energiesparend. Bei den Anschlüssen zollt das Gerät seiner Kompaktheit Tribut und bringt lediglich einen USB-C- und zwei USB-3.1-Ports, sowie eine Audio-Klinkenbuchse. Die LTE-Version nimmt eine Micro-Simm-Karte auf.

Die Benutzerauthentifizierung kann mittels Fingerabdruck stattfinden. Ein Stift kann optional erworben werden. Die Einbindung von Sprachassisten über Fernfeldmikrofone bietet auch das kleinste Yoga, ebenso wie den Dolby-Atmos-Sound.

Das Yoga C640 kommt in der Farbe Iron Grey (Dunkelgrau) und soll im Oktober 2019 auf dem deutschen Markt für Preise ab 899 Euro erhältlich sein.

Passend dazu:

Zur Startseite
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung