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Ratgeber

Der nächste Trend in der Softwareentwicklung? Low-Code-Plattformen!

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Anforderungsdefinition neu gedacht

In vielen IT-Projekten sind bei Projektstart Anforderungen im Detail nicht vollständig ausgearbeitet. Aufgrund dessen ist es sehr wichtig, dass alle Beteiligten gemeinsam als Team am Projekt arbeiten. Dabei ist es hilfreich möglichst schnell eine gemeinschaftliche Sicht auf das zu erwartende Ergebnis zu bekommen.

Mit einer Low-Code-Development-Plattform lassen sich schnell die Diskussionsergebnisse eines Workshops in eine funktionstüchtige Applikation umsetzen.

Diesen Zwischenstand der Applikation kann der Fachbereich mit seinen Use Cases in einer Woche selbst testen. Damit entsteht eine engere Zusammenarbeit zwischen der Entwicklung und dem Fachbereich. Der Fachbereich hat das Gefühl wirklich am Produkt „mit zu entwickeln“.

Diese positive Dynamik in IT-Projekten stellt eine effiziente Zusammenarbeit sicher und lässt kulturelle und organisationstechnische Barrieren im Unternehmen abbauen.

Low-Code-Plattformen als Kommunikationsplattform

Um eine effiziente und agile Softwareentwicklung zu erreichen, müssen Fachbereich, IT und externe Dienstleister effizient als Team zusammenarbeiten. Dabei gilt es, eine gute Kommunikationsgrundlage zwischen den unterschiedlichen Abteilungen und Personen zu schaffen.

Egal ob Großunternehmen oder kleines Team: Gute Kommunikationslösungen erhöhen die Produktivität, beschleunigen Prozesse und sparen somit viel Zeit und Geld in der Planung, Organisation und Durchführung von Softwareprojekten.

Durch den Einsatz von Low-Code-Plattformen im Rahmen der Softwareentwicklung wird eine gemeinsame Kommunikationsbasis geschaffen. Denn Low-Code-Plattformen ermöglichen es, erste visuelle Prototypen in kürzester Zeit zu erstellen.

So können technisch unerfahrene Personen selbst Prototypen erstellen oder Feedback zu ersten visuellen Entwürfen geben. Gleichzeitig sind die Setup-Aufwände für Entwicklungsteams sehr gering und es kann iterativ an dem Prototyp entwickelt werden.

Visuelle Art der Programmierung mit einer Low-Code Platform am Beispiel von VisionX. (Screenshot: Vision X)

Dadurch wird der Fachbereich während der gesamten Softwareentwicklung als vollwertiges Mitglied integriert.

Vorteile von Low-Code-Plattformen

Neben den zuvor angeführten Erfahrungen in der effizienten Zusammenarbeit zwischen Fachbereich, IT und IT-Dienstleister ergeben sich weitere Vorteile in der Softwareentwicklung.

Der allseits bekannte Backlog in Entwicklungsteams kann durch den Einsatz von Low-Code abgearbeitet und schneller geliefert werden, und dies ohne zusätzliche Entwickler-Ressourcen. Low-Code-Plattformen unterstützen dabei Ressourcenengpässe und erhöhen die gelieferte Softwarequalität, da Testzyklen umfangreich durchgeführt werden können.

Eine höhere Softwarequalität reduziert zudem auch Wartungsaufwände im laufenden Betrieb.

Low-Code-Plattformen vereinheitlichen die Entwicklungsvorgangsweise und reduzieren die Komplexität sowie die Fehleranfälligkeit des Source Codes. Das hat zur Folge, dass weniger qualifizierte Entwickler sehr schnell Aufgaben übernehmen und zuverlässig umsetzen können.

Durch eine zentralisierte, einheitlich verwaltbare Plattform werden Einzellösungen reduziert und die Kosten der Schatten-IT verringert.

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3 Reaktionen
mrk131324

Was war das? Ließt sich wie ein maschinell erstellter SEO-Text. Erinnert mich an die alten t3n-Zeiten als jeder „Experte“ seine Werbeartikel hier veröffentlichen konnte.

Low Code? Google Forms mit Google Table! Aber nein geht ja nicht, weil Google ist böse und Datenschutz und so. Und Frau Mayer aus dem Marketing hat keine Google Account.

Hat der Autor jemals selbst Software im Unternehmensumfeld geschrieben?

Antworten
Technerd

Das ist eine gute Frage :)) Manchmal ist es von Vorteil etwas tiefer in Thematik einzutauchen um ein Gefühl zu bekommen. Wenn man mal die Low Code Plattformen bspw. für Apps anschaut ist das lächerlich, das hat nichts mit Coden zu tun oder sonst was - Wir Programmierer können uns zurücklehnen unsere Jobst sind unerlässlich -

Antworten
jobnomadr

Nun ja, es gab mal Zeiten da konnten nur bestimmte Menschen lesen und schreiben. Die nannte man Gelehrte, Mönche, Philiosophen. Dann kam einer und übersetzte die Bibel von Latein in eine Sprache für die Masse. Und der Rest ist Geschichte.

Ich habe selbst Software geschrieben und die elitäre Attitüde, die manch Entwickler sich gönnt, ist zu hinterfragen. Wenn du eine Web App in Laravel oder sonstigen Framework arbeitest. Was ist die Herausforderung? Models, Controller, Views und CRUD Operationen zu schreiben. Was ein Hexenwerk?! Die meiste Zeit plagt man sich mit Tests zu schreiben, wenn das überhaupt die Mehrheit der Entwickler macht. Ein schönes Admin Theme drauf geklatscht und wir präsentieren ein Zauberwerk der digitalen Werkstätten. 80% der Zeit wird Quellcode geschrieben, 20% schreibt man überhaupt etwas. Refactoring hier, Code Cleaning da.

Herausfordern ist die Business Logik abzubilden und Berechtigungen zu schreiben und ein schönes User Interface zu entwickeln, das einfach zu nutzen ist.

Es geht hier auch nicht darum, die Jobs von Entwicklern zu nehmen, sondern den Bedarf von Business, Kunden und Markt zu befrieden. Ja, es gibt nicht genug Entwickler. Laut Studien 2016 von Bitkom wurden 51.000 ITK stellen nicht besetzt. Mit Digitalisierung, Open APIs, API Economy, Blockchain, IoT und was noch so kommt, wird der Bedarf an Lösungen nicht weniger. Ergo wird es Player geben wie z.B. https://www.bettyblocks.com/ die Low-Code zur nächsten Stufe bringen und wir einen technologischen Wandel haben werden.

Als MS-Excel erfunden wurde, war der geschrei von Mathematikern und Buchhaltern auch groß. Sicherlich wurden auch Macros und Funktionen von "Experten" belächelt. Jedoch hat es den Menschen geholfen, eine Lösung zu haben. Evtl. nicht soooo perfekt. Aber es hat funktioniert. Und wie jede Technologie, wird diese sich verbessern. Oder eine neue ersetzt diese.

Danke für diese Artikel Thomas Peham.

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