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Ratgeber

Der nächste Trend in der Softwareentwicklung? Low-Code-Plattformen!

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Herausforderungen von Low-Code-Plattformen

Die Einführung einer Low-Code-Plattform sollte trotzdem gut geplant sein. Fachbereichsmitarbeiter und Projektleiter beziehungsweise Requirement Engineers müssen mit Low-Code-Plattformen vertraut gemacht werden. Zu empfehlen ist die Durchführung von umfangreichen Schulungen und Trainings im Rahmen der Einführungsphase.

Es ist zu beachten, dass manche Low-Code-Plattformen auf Grund des Komplexitätsgrades nur durch Entwickler oder nur mit hohem Schulungsaufwand durch den Fachbereich benutzt werden können. Daher sollte hier Klarheit und Sicherheit bestehen, wie welche Anforderungen am besten im Unternehmen umzusetzen sind.

Bei der Auswahl der passenden Low-Code-Plattform sollte auch das Thema Vendor Lock-in genau betrachten werden. Bei manchen Anbietern besteht jederzeit Zugriff auf das gesamte Projekt, inklusive der eingesetzten Open-Source-Bibliotheken und des verwendeten Codes. Bei anderen Anbietern hingegen ist mit zusätzlichen Kosten bei „Export” des Source Codes zu rechnen beziehungsweise ein Export des Quellcodes ist nicht möglich.

Auch beim Lizenzmodell ist eine klare Kostenkalkulation aufzustellen. Welche Kosten fallen für den laufenden Betrieb an? Wie viele Benutzer oder Applikationen werden benötigt? Gibt es sonstige Runtime- oder Entwickler-Lizenzierungen? Wie wird die Skalierung der Applikation sichergestellt?

Low-Code-Plattformen als Trend der Zukunft

Zusammengefasst sind Low-Code-Plattformen ein wichtiger Bestandteil für Unternehmen der Zukunft, um effizient Softwarelösungen für Kunden und Fachbereich umzusetzen.

Die zunehmende Verbreitung von Low-Code-Plattformen in Unternehmen wird aufgrund der anhaltenden digitalen Transformation, der Notwendigkeit der abteilungsübergreifenden agilen Projektarbeit, sowie Engpässen in Entwicklungsabteilungen auch im Jahr 2018 anhalten.

Der Autor

Thomas Peham ist Marketer und Consultant für Technologieunternehmen. Nebenbei schreibt er für unterschiedliche Tech-Medien.

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3 Reaktionen
mrk131324

Was war das? Ließt sich wie ein maschinell erstellter SEO-Text. Erinnert mich an die alten t3n-Zeiten als jeder „Experte“ seine Werbeartikel hier veröffentlichen konnte.

Low Code? Google Forms mit Google Table! Aber nein geht ja nicht, weil Google ist böse und Datenschutz und so. Und Frau Mayer aus dem Marketing hat keine Google Account.

Hat der Autor jemals selbst Software im Unternehmensumfeld geschrieben?

Antworten
Technerd

Das ist eine gute Frage :)) Manchmal ist es von Vorteil etwas tiefer in Thematik einzutauchen um ein Gefühl zu bekommen. Wenn man mal die Low Code Plattformen bspw. für Apps anschaut ist das lächerlich, das hat nichts mit Coden zu tun oder sonst was - Wir Programmierer können uns zurücklehnen unsere Jobst sind unerlässlich -

Antworten
jobnomadr

Nun ja, es gab mal Zeiten da konnten nur bestimmte Menschen lesen und schreiben. Die nannte man Gelehrte, Mönche, Philiosophen. Dann kam einer und übersetzte die Bibel von Latein in eine Sprache für die Masse. Und der Rest ist Geschichte.

Ich habe selbst Software geschrieben und die elitäre Attitüde, die manch Entwickler sich gönnt, ist zu hinterfragen. Wenn du eine Web App in Laravel oder sonstigen Framework arbeitest. Was ist die Herausforderung? Models, Controller, Views und CRUD Operationen zu schreiben. Was ein Hexenwerk?! Die meiste Zeit plagt man sich mit Tests zu schreiben, wenn das überhaupt die Mehrheit der Entwickler macht. Ein schönes Admin Theme drauf geklatscht und wir präsentieren ein Zauberwerk der digitalen Werkstätten. 80% der Zeit wird Quellcode geschrieben, 20% schreibt man überhaupt etwas. Refactoring hier, Code Cleaning da.

Herausfordern ist die Business Logik abzubilden und Berechtigungen zu schreiben und ein schönes User Interface zu entwickeln, das einfach zu nutzen ist.

Es geht hier auch nicht darum, die Jobs von Entwicklern zu nehmen, sondern den Bedarf von Business, Kunden und Markt zu befrieden. Ja, es gibt nicht genug Entwickler. Laut Studien 2016 von Bitkom wurden 51.000 ITK stellen nicht besetzt. Mit Digitalisierung, Open APIs, API Economy, Blockchain, IoT und was noch so kommt, wird der Bedarf an Lösungen nicht weniger. Ergo wird es Player geben wie z.B. https://www.bettyblocks.com/ die Low-Code zur nächsten Stufe bringen und wir einen technologischen Wandel haben werden.

Als MS-Excel erfunden wurde, war der geschrei von Mathematikern und Buchhaltern auch groß. Sicherlich wurden auch Macros und Funktionen von "Experten" belächelt. Jedoch hat es den Menschen geholfen, eine Lösung zu haben. Evtl. nicht soooo perfekt. Aber es hat funktioniert. Und wie jede Technologie, wird diese sich verbessern. Oder eine neue ersetzt diese.

Danke für diese Artikel Thomas Peham.

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