News

New Yorker Bank bewegt Millionen mit ihrer internen Kryptowährung

(Foto: Shutterstock)

Die New Yorker Signature Bank bewegt täglich Millionen US-Dollar mit ihrer internen Kryptowährung. Das geschieht bereits seit Beginn des Jahres.

Zurzeit sprechen alle über die größte Bank der USA – J. P. Morgan – und ihre lancierte Kryptowährung JPM Coin. Seit zwei Monaten bereits nutzt die kleine New Yorker Bank Signature einen eigenen Krypto-Token. Mit rund 100 Kunden transferiert das amerikanische Geldhaus bereits Beträge in Millionenhöhe. Der Vorteil der Signet-Plattform – so der Name des Buchgeldes – ist dabei nach Angaben der Bankmanager, dass die Kunden frei von Geschäftszeiten der Bank, zu jeder Tag- und Nachtzeit Transaktionen vornehmen können. Weil es sich um eine private Blockchain handelt, können die Kunden lediglich untereinander Geld austauschen. Der Krypto-Token der Signature Bank ist ein Stable Coin und unterliegt somit keiner Kursschwankung gegenüber dem Dollar. Die Token werden 1:1 in Dollar eingezahlt und können jederzeit wieder von dem Kreditinstitut ausgezahlt werden.

Zurzeit stellt die Bank Geschäftskonten in Kryptowährungen für Startups zur Verfügung, zu denen auch andere Banken gehören, doch Signature hat mehr vor. Es sei geplant, in Märkte vorzustoßen, in denen es wichtig sei, schnell Geld und Eigentum zu bewegen. So äußerte sich der Bankdirektor Joseph J. DePaolo vor Kurzem mit den Worten: „Wir werden in Kürze an Bord eines umfangreichen Logistiksystems gehen und von und in den Großhandel von Diamanten einsteigen.“ Leider konnte der Manager nicht sagen, um welche Firmen es sich dabei handelt.

Doch auch das reicht den Bankern vom Hudson River noch nicht. Zusätzlich werden sie den Zahlungsverkehr für das American Powernet bearbeiten, einem unabhängigen Stromhändler aus dem Bereich der erneuerbaren Energien.

JPM Coin und Signature

Die Kryptowährung der Signature Bank basiert, wie der Coin der amerikanischen Großbank J. P. Morgan, auf der Ethereum-Technologie. Während Signature für ihre Buchwährung eine proprietäre Blockchain-Technik nutzt, setzt der JPM auf Quorum. Hierbei handelt es sich um eine datenschutzorientierten Fork des Ethereum-Codes. Die Signet-Plattform, welche zusammen mit Truedigital entwickelt wurde, ist eine proprietäre Blockchain. Sie verwaltet jedoch bereits zwei Prozent mehr Handelsvolumen als die Großbank.

Der Chef von Signature, Scott Shay, betonte, dass Signet auf breite Anwendungsmöglichkeiten ausgelegt ist und dies die Anwendung abhebe: „Wir haben Signet entwickelt, um es für eine Vielzahl von Branchen maßzuschneidern. Es ist keine Anwendung, die auf den Handel mit Kryptowährungen ausgelegt ist.“

Shay hob hervor, dass die Finanzregulierungsbehörden Signet bereits genehmigt haben, die von J.P. Morgan jedoch noch nicht: „Der Unterschied ist, dass wir es bereits aktiv nutzen.“

Dieser Artikel erschien zuerst bei BTC Echo.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung