Anzeige
Anzeige
News

Angst vor Überregulierung: OpenAI droht mit Rückzug aus Europa

OpenAI-CEO Sam Altman reiste quer durch Europa, um neben KI-freundlicher Regulierung auch für OpenAI zu werben. Dabei drohte er mit einem möglichen Rückzug von OpenAI, falls die europäischen Regulierungsbehörden nicht seinen Vorgaben folgen sollten.

1 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige

Bleibt ChatGPT Europa erhalten? (Foto: Vitor Miranda / Shutterstock)

Sam Altman, seines Zeichens CEO von OpenAI, tourte über den europäischen Kontinent und traf sich unter anderem in London mit Technologieunternehmen, Entscheidungsträgern und politischen Vertretern, um über die KI-Modelle seines Unternehmens zu sprechen. Dabei setzte er sich insbesondere für das auf großen Sprachmodellen basierende ChatGPT ein und forderte KI-freundliche Regulierungsrichtlinien.

Anzeige
Anzeige

Während einer Podiumsdiskussion am University College London äußerte Altman laut Gizmodo Unzufriedenheit darüber, wie das europäische Gremium „Systeme mit hohem Risiko“ definiert, und erklärte, dass OpenAI zwar versuchen werde, die EU-Vorschriften einzuhalten, er aber über die aktuellen Definitionen enttäuscht sei.

Regulierung vorgesehen

Das KI-Gesetz der EU, das im Jahr 2021 vorgeschlagen wurde, sieht eine Einteilung von KI in drei Risikokategorien vor. KI-Systeme wie ChatGPT und das geplante große Sprachmodell GPT-4 könnten unter Umständen als „Hochrisiko-KI-Systeme“ betrachtet werden. Das würde bedeuten, dass für sie bestimmte Anforderungen und Standards gelten würden.

Anzeige
Anzeige

Altman erklärte in einem Interview, dass OpenAI zwar versuchen werde, die Vorschriften einzuhalten, es aber technische Grenzen gebe, die möglicherweise eine Umsetzung unmöglich machen würden. Falls die Vorschriften nicht eingehalten werden können, „werden wir den Betrieb einstellen“, so der CEO.

Gesetz soll Risiko eindämmen

Die EU hat das KI-Gesetz entwickelt, um potenziell riskante Anwendungen wie das chinesische Sozialkreditsystem und Gesichtserkennungstechnologien zu regulieren. Die neuen Bestimmungen fordern Sicherheitsüberprüfungen und Risikomanagement für Grundmodelle wie die von OpenAI entwickelten KI-Chatbots. Der Europäische Datenschutzausschuss überwacht bereits ChatGPT, um sicherzustellen, dass es den Datenschutzgesetzen entspricht.

Anzeige
Anzeige

Altman betonte, dass er keine Regulierung wolle, die den Zugang der Benutzer zur Technologie einschränke. Er sagte seinem Londoner Publikum, er wolle nichts, was kleineren Unternehmen oder der Open-Source-KI-Bewegung schaden könnte.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare

Community-Richtlinien

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige