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Software & Infrastruktur

OpenExpo im Rückblick: „Open Source ist krisenresistent”

Vor rund zwei Wochen ist die OpenExpo 2009 Bern zu Ende gegangen und jetzt lebt die Konferenz noch einmal via YouTube auf. Die OpenExpo hat in Zusammenarbeit mit Google  einen eigenen YouTube-Channel für die Videos der Vorträge eingerichtet, so dass man hier verpasste Programmpunkte nachholen kann. Die Veranstalter ziehen insgesamt eine positive Bilanz. Trotz der Wirtschaftkrise haben über 2.500 Besucher den Weg zur OpenExpo und zur gleichzeitig stattfindenden „topsoft Messe für Business Software“ gefunden - auch ein Beleg für die Krisenresistenz von Open Source.

Alle 40 Vorträge der Konferenz finden sich ab sofort in voller Länge im YouTube-Channel der OpenExpo 2009. Insgesamt kommen so über 20 Stunden Videomaterial zu Themen aus dem Bereich Open Source zusammen, mit dem man Verpasstes nachholen oder Gesehenes vertiefen kann. Neben jedem Video befindet sich zudem noch ein Link zur entsprechenden Präsentation der Vorträge, so dass man auch hier alle Informationen zur Hand hat.

Als Beispiel sei der Vortrag von Openmoko-CEO Sean Moss-Pultz erwähnt:

In dem Vortrag (hier die Präsentation) gibt er die vorläufige Einstellung der Entwicklung des freien Open-Source-Smartphones Neo Freerunner bekannt. Statt eines Smartphones wolle Openmoko jetzt eine andere Open-Source-Hardware entwickeln, die für den Massenmarkt gedacht ist und auch mit Open-Source-Software betrieben werden soll.

Insgesamt gab es viele positive Stimmen in den Messehallen zu vernehmen. So wird beispielsweise Mark Waber, Geschäftsleiter von Puzzle ITC mit den Worten zitiert: „Meine Erwartungen als Firmenaussteller wurden mehr als erfüllt. Von der Wirtschaftskrise spürt man hier an der OpenExpo nichts.“

Nach der Konferenz ist vor der Konferenz: Da die OpenExpo zweimal jährlich stattfindet, stecken die Veranstalter schon jetzt mitten in den Vorbereitungen der nächsten Konferenz vom 23. bis 24. September in Winterthur (Schweiz).

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