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Dropfriends macht den Nachbarn zum offiziellen Paketshop

Dropfriends will die Paketzustellung vereinfachen. Die Gründer
Osamah Aldoaiss, Yasmin Werner, Martin Peters (von links nach rechts). (Foto: Dropfriends)

Dropfriends will mit Crowdsourcing eine Art unabhängiger Paketshop-Infrastruktur aufbauen, die Paketzustellung fairer und verlässlicher machen soll.

Der freundliche Nachbar, der immer Pakete annimmt, wird jetzt in eine Infrastruktur integriert und vergütet. So lässt sich die Kernidee von Dropfriends zusammenfassen. Allerdings können an Dropfriends auch gewerbliche Annahmestellen teilnehmen. Mithilfe einer App können sich Mitglieder registrieren und zur Annahmestelle werden, die andere dann nutzen können. Das erleichtert die Suche nach einem abnahmewilligen Nachbarn und entlastet die, die eigentlich keine Lust zum Annehmen von Paketen haben – aber zu höflich sind, es zu sagen.

Dropfriends: Paketannahmestellen per Crowdsourcing

Osamah Aldoaiss, Yasmin Werner und Martin Peters begründen ihr Startup-Idee so: „Mit Dropfriends verfolgen wir die Vision einer sozialen und leicht zugänglichen Logistiklandschaft für Haushalte, Paketboten und Gewerbe – rund um die Uhr und nachhaltig.“ Die Gründer von Dropfriends wollen faire Zustellungsbedingungen schaffen. Falsch liegen sie damit nicht, denn für Paketboten ist nichts stressiger und teurer als ein vergeblicher Stopp, der erneut angefahren werden muss. Eine sichere Annahmestelle ist da tatsächlich eine Verbesserung und auch aus ökologischer Sicht nachhaltiger.

Dazu Privatpersonen in der Umgebung zusammenzubringen, die willig sind, zu fest vereinbarten Zeiten Pakete entgegenzunehmen und auch wieder auszuhändigen, ist eine erfolgversprechende Idee.

Wie Dropfriends funktionieren soll

Eine App dient als zentraler Dreh- und Angelpunkt der geplanten Community. Hier können sich Besteller registrieren und nach Annahmestellen suchen, die sich ebenfalls in der App anmelden. Nach Buchung einer Sendungsannahme wird die Annahmestelle über eine eintreffende Sendung informiert. Ist die Sendung dann da, macht die Annahmestelle ein Foto und löst damit den automatisierten Benachrichtigungsprozess aus.

Der Besteller kann die Sendung dann nach einer eindeutigen Identifizierung an der Annahmestelle entgegennehmen.

(Grafik: Dropfriends)

So läuft es für Besteller ab

Besteller können in der Umgebung nach Annahmestellen suchen und Öffnungszeiten, Wegbeschreibungen sowie Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl oder Größe und Gewicht der Pakete einsehen. Eine Zustellung an die gewünschte Annahmestelle wird dann jedes Mal einzeln in der App gebucht.

Nach Empfang der Sendung können Besteller dann ihre Annahmestelle bewerten; die Bewertungen sind für die Community sichtbar. Trinkgelder plant Dropfriends ebenfalls.

Das können Nutzer als Annahmestelle erwarten

Nutzer, die als Annahmestelle fungieren wollen, bekommen für jede Sendung eine Vergütung und einen Bonus, wenn sie positive Bewertungen erhalten. Öffnungszeiten können in der App definiert werden, ebenso kann die Annahmestelle mit einem Klick deaktiviert und wieder aktiviert werden – beispielsweise im Urlaub.

Die gesammelten Einnahmen werden monatlich an die Nutzer ausgeschüttet. Details zu den Kosten für Besteller und zu der Vergütung der Annahmestellen sind aktuell noch nicht bekannt. Die App soll in Kürze erscheinen.

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