Digitale Wirtschaft

Paradies für DIY-Freaks: So sieht das neue Fab Lab Berlin aus [Bildergalerie]

Das Fab Lab Berlin. (Screenshot: YouTube)

Von der Idee zum handfesten Prototypen: In einem FabLab kein Problem. Immer mehr solcher Maker-Spaces bieten Zugriff auf spezielle Werkzeuge und Maschinen – wir haben uns für euch im Fab Lab Berlin, einem der größten in Deutschland, umgesehen.

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Das Fab Lab Berlin: Teil eines großen Projektareals zur „Open Innovation“

„We’re turning ideas into products“: Unter diesem Motto bieten FabLabs (die Kurzform von Fabrication Laboratories) und Maker-Spaces in ganz Deutschland Zugriff auf Arbeitsstätten, Programme, Werkzeuge und Expertenwissen, um aus einer bloßen Idee ein konkretes, greifbares Produkt zu machen. Das Fab Lab Berlin ist mittlerweile eines der größten seiner Art in ganz Deutschland. Seit wenigen Monaten ist es im Berliner „Open Innovation Space“ an der Prenzlauer Allee angesiedelt, den das Medizintechnik-Unternehmen Ottobock initiiert hat.

Im Open Innovation Space will Ottobock, einer der größten Hersteller von Prothesen, Orthesen und Rollstühlen, nicht nur neue und schnellere Verfahren zur Herstellung von Prototypen erproben, sondern das Thema Digitalisierung auch auf andere Weise, etwa durch besser Vernetzung innerhalb der Maker-Szene und Kooperationen mit Hochschulen, fördern.

„Mehr als 50 FabLabs gibt es mittlerweile im deutschsprachigen Raum.“

Genau wie die meisten anderen der mittlerweile mehr als 50 FabLabs in Deutschland versteht auch das Fab Lab Berlin sich als offene Werkstatt und Coworking-Space, in dem viel Wert auf Zusammenarbeit und lockeren Austausch gelegt wird. Das spiegelt sich auch im architektonischen Konzept des Fab Labs wider: Sein Herzstück ist ein großer, offener Raum, in dessen Mitte sich mehrere Tischgruppen befinden. Spezielle „Workstations“, an denen mit bestimmten Werkzeugen hantiert werden kann, säumen die Seiten, die außerdem Zugang zu mehreren kleinen Büros und Besprechungsräumen bieten.
Zu Besuch im Fab Lab Berlin
(Foto: Florian Alexander Schmidt)

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Im Fab Lab Berlin findet jeder sich zurecht

Neben 3D-Druckern, Lasercuttern, Mikrocontrollern und CNC-Fräsen finden interessierte Maker und Bastler im Fab Lab Berlin auch allgemeines Handwerkszeug, Instrumente zur Holzbearbeitung und etwa CAD-Software für das virtuelle Design von Gegenständen und Bauteilen. Auch Nähmaschinen stehen zur Verfügung.

„Der Raum ist so gestaltet, dass sich die Ordnung von selbst ergibt.“

Durch das aufgeräumte Konzept der Inneneinrichtung und klare Beschriftungen erübrigen sich viele Fragen neuer Benutzer von selbst: So ist etwa der Platz jedes Werkzeugs in seiner Schublade durch eine innenliegende Schablone gekennzeichnet, Zubehör-Schubladen haben plakative Aufdrucke und wenn eine Maschine tatsächlich nicht ohne Aufsicht benutzt werden darf, findet sich der Hinweis darauf zum Beispiel direkt auf dem Stecker für die Stromzufuhr. Komplette Newbies werden aber auch auf Wunsch in einem Einführungskurs an die Hand genommen.

Weitere Eindrücke aus dem Fab Lab Berlin erhaltet ihr auch in diesem YouTube-Video:

Für unseren Schwerpunkt „Pimp my Arbeit! Wie die richtige Bürogestaltung Innovationen im Unternehmen fördert“ haben wir das Fab Lab Berlin und viele weitere inspirierende Büros in Deutschland besucht. Klickt auf das unten stehende Banner, um mehr über die aktuelle Ausgabe zu erfahren.

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