Tool-Tipp

Phase: Neues Design-Tool soll diesen Sommer erscheinen

(Screenshot: Phase.com)

Digitales Design neu erfinden: Das verspricht Phase seinen Kunden. Wir zeigen euch, was hinter dem neuen Tool steckt.

Es ist eine gute Zeit, um Designer zu sein. Der Markt ist voll mit den unterschiedlichsten Tools. Sie alle wollen die Marktführer einholen. In den vergangenen Monaten sind etliche Tools auf dem Markt erschienen. Doch am Ende ist die Suche nach dem richtigen Tool ein einziger Krampf.

Die Marktführer – unter anderem Adobe, Sketch und Affinity – sind gut aufgestellt, haben aber auch ihre Schwachstellen: zum Beispiel überteuerte Preise oder Abo-Modelle. Die Gründer von Phase wollen Designern nun genau diesen Krampf der Entscheidung abnehmen und haben ein von Grund auf neues Tool entwickelt. Der Hintergrund ist folgender: Sie sind der Meinung, dass wir uns in Wahrheit auch nach Jahren des vermeintlichen Fortschritts noch immer im Wesentlichen mit Druck-Design-Tools beschäftigen.

Sie wollen darauf eingehen, dass modernes Design komplexer und dynamischer als statischer Druck ist, weshalb die Komplexität, mit der sich Designer auseinandersetzen müssen, gewachsen ist. Doiese Komplexität wollen sie den Designern abnehmen und mit Phase mehr Zeit für den kreativen Prozess lassen.

Phase: Ein neuer Design-Platzhirsch?

Ab diesem Sommer wird Phase als Web- und Desktop-App verfügbar sein. Das Tool konzentriert sich auf Digital-Products und wird somit eher als Alternative zu Adobe Illustrator oder Sketch zu verstehen sein, denn Pixelbearbeitung sucht man hier vergeblich. Phase bietet alle Funktionen, die ihr bereits von anderen Tools kennt. Neben Vektor-Bearbeitung habt ihr unter anderem folgende Möglichkeiten:

  • Arbeiten mit echten Daten
  • Adaptive Layouts
  • Umsetzung von Interaktionen
  • Unterstützung gängiger Dateiformate
  • Prototypen-Erstellung
  • Libraries für Farben, Schriften, Transitions und viele mehr
  • Kollaborationsmöglichkeiten
  • Erweiterte Versionskontrolle

Designer sollen sich auf das Kreative konzentrieren und nicht mit Nullen und Einsen arbeiten. Dennoch gehört Code zu einem digitalen Produkt dazu. Deshalb gibt Phase am Ende auch einen Code zum Projekt aus – der sich nach eigenen Wünschen anpassen lässt. Auf Anfrage schreibt Phase, dass alle gängigen Dateiformate unterstützt werden, das Export-Format sei jedoch noch nicht endgültig festgelegt. Vorerst werde es eine Art GIF-Format sein, später soll Code via API exportiert werden können.

Interessierte können sich bereits jetzt für einen Early-Access registrieren. Über das Preismodell verriet Phase auf Nachfrage hin leider noch nichts.

 

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Ein Kommentar
ngzero
ngzero

Affinity, teuer? Abo-Modell? Da ist wohl jemand falsch informiert…

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